Backup-Software

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Ratgeber zu Datensicherungen

Backup-Software ist kein Luxus

Wenn der Daten-GAU eingetreten ist und die Festplatte ihren Geist für immer aufgegeben hat, sollte der nächste Griff nach der Ersatzplatte mit der aktuellen Datensicherung sein. Gerade Festplatten mit Kapazitäten oberhalb der Terabyte-Grenze neigen relativ häufig zum abrupten Abbruch aller Dienste und lassen sich nicht wiederbeleben. Folglich ist die Anschaffung der entsprechenden Datensicherungssoftware mit ausreichend Reservemedien kein Luxus.

Eine professionelle Datenrettung ist sehr teuer und in der Regel lassen sich nicht alle Dateien wiederherstellen. Ob man nun Geld in die Software investiert oder eine der vielen kostenlosen Angebote nutzt, bleibt jedem freigestellt. Häufig ist die Freeware-Version eines Backup-Tools keinen Deut schlechter als die kostenpflichtige Version – lediglich der Support fällt weg. Alle namhaften Computer-Magazine bieten regelmäßig auf ihren Heft-CDs entsprechende Software zur Datensicherung an, die auch auf einschlägigen Internet-Seiten zum Download bereitgestellt werden. Bevor man jedoch überhaupt mit dem Backup der Daten beginnt, sollte man unbedingt für eine aufgeräumte Festplatte sorgen. Mit anderen Worten: die Festplatte muss defragmentiert werden. Die Bordmittel, die Microsoft dafür bereitstellt, kann man glatt vergessen, denn sie bewirken nicht wirklich etwas. Eine regelmäßige Defragmentierung mit einem kostenlosen Tool wie Defraggler von Piriform bewirkt einiges in der alltäglichen Performance und ermöglicht ein schnelles und solides Backup.

Diese Vorgehensweise ist allerdings nur für klassische HDD-Datenträger mit Magnetscheiben und beweglichen mechanischen Komponenten konzipiert. Moderne SSD-Festplatten mit Flash-Speicher sollten nicht formatiert werden, da so die Haltbarkeitszeit reduziert wird und auch kein Geschwindigkeitsvorteil auftritt.

Acronis True Image

Eine sinnvolle Anschaffung stellt derzeit die Acronis True Image Backup-Software dar. Über eine intuitive Oberfläche lassen sich mit wenigen Mausklicks Dateien, Ordner und ganze Festlatten sichern. Auf Wunsch erfolgt die Sicherung in regelmäßigen Zeitabständen ohne Zutun des Nutzers.

Welche Daten sollte man sichern?

Sofern nicht die gesamte Festplatte gesichert werden soll, lohnt es sich zu überlegen, welche Daten gesichert werden sollen. Das betrifft vor allem Fotos, Videos, Musik und Dokumente, die im Alltag genutzt werden. Auch die Bookmarks des Internetbrowsers und etwaige Passwörter sollten dabei nicht vergessen werden. Für Firefox und das E-Mail Programm Thunderbird eignet sich die Freeware „Pavel Cvrcek MozBackup“ am besten.

Sicherungsmedien

Sofern die Sicherung der Daten lokal und nicht über eine Datencloud erfolgt eigenen sich mehrere Formate. Welche am besten verwendet wird, hängt dabei maßgeblich von der Größe der zu sichernden Daten ab. Für kleine Datenmengen reicht meistens schon ein USB-Stick oder ein DVD- / Bluray-Rohling vollkommen aus, wobei bei einem USB-Stick keine zusätzlichen Kosten für die zu brennenden Datenträger entstehen. Bei größeren Mengen sollten aktuelle externe Festplatten genutzt werden. Hersteller wie Western Digital bieten dabei extra für Sicherungen ausgelegt Modelle an bei denen entsprechende Software-Versionen für das Sichern und Wieder Aufspielen von Daten und Betriebssystemen. Große Backups lassen sich auch auf sogenannten NAS (Network Attached Storage) Systemen durchführen.

Die Cloud

Eine andere Möglichkeit der Datensicherung hat sich in den letzten Jahren entwickelt und findet immer größeren Zuspruch: Die Cloud. Anders als bei Festplatten und USB-Stocks erfolgt die Sicherung dabei nicht lokal sondern im Internet. Zahlreiche Dienste werben um die Gunst des Kunden und bieten in der Regel wenige Gigabyte kostenfrei an. Wenn mehr Platz gewünscht wird, hat das eine monatliche Gebühr zu Folge. Allerdings sollte man beachten, dass man bei einem Internetausfall nicht auf die Daten zugreifen kann und trotz Verschlüsselungen die Gefahr besteht, dass Hacker die Dienste aushebeln könnten. Sensible Daten sollten daher besser nicht im Online-Speicher deponiert werden.

Autor: Nico

Produktwissen und weitere Tests zu Backup-Programme

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So sind Ihre Daten in Gefahr PC-WELT 2/2014 - Neue Malware, Hacker-Attacken und fortwährende Sicherheitslecks in Windows sowie in Anwendungen gefährden Ihre Dateien an PC und Mobilgeräten. Deshalb sollte der Schutz persönlicher Daten höchste Priorität haben. In diesem vierseitigen Ratgeber klärt PC-Welt (2/2014) über aktuelle Sicherheitsrisiken bei PCs, Notebooks, Smartphones und Tablets auf. Es werden unter anderem klassische Malware, Lösegeld- und mTAN-Trojaner sowie Phishing-Angriffe, gefälschte Tools und Botnetze genauer erläutert.

Keine Chance für Langfinger Telecom Handel 7/2013 - Der Diebstahl des Smartphones führt oft zum Verlust sensibler Daten – So sorgen Händler für ihre Kunden vor.

Backup schützt vor Datenverlust Macwelt 2/2014 - Sei es, dass man Dokumente versehentlich gelöscht hat, dass Dateien auf Grund von Programmfehlern beschädigt wurden oder dass ein Datenträger den Geist aufgegeben hat, mithilfe eines Backups ist man schnell wieder in der Lage, weiter zu arbeiten - und es beruhigt!

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Software des Monats - Paragon System Backup 2011 Kompakt PC-WELT 11/2011 - Komfortable Datensicherungs-Software, die Sie sicher vor Datenverlust schützt.

Backups im Griff Macwelt 5/2013 - Vor jedem größeren Eingriff in das System sollte man unbedingt ein Backup erstellen - einfacher als mit Time Machine geht es nicht. Macwelt zeigt in Ausgabe 5/2013, wie man mit Time Machine ein Backup erstellt. Die 4 Seiten beinhalten die Aktivierung von Time Machine, Backup-Optionen, Datenwiederherstellung und weitere Funktionen.

Rettung naht PC Magazin 2/2013 - Wenn plötzlich alle Daten weg sind, ist der Schrecken groß. Doch Vieles lässt sich mit den richtigen Tools wieder zurückholen - und wenn es sein muss, per Hand und Bit für Bit.

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Damit nichts verloren geht PC Magazin 1/2013 - Mit DiskImage ist die Datensicherung ein Kinderspiel. Die Vollversion des Programms finden Sie auf unserer Heft-DVD. Und dank unserer Tipps gelingt Ihnen ein perfektes Backup im Handumdrehen!

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Daten sichern mit Ocster Backup PC-WELT 10/2010 - Streikt der PC, ist womöglich die Arbeit von Monaten verloren. Mit Ocster Backup auf PC-WELT-DVD/CD lassen Sie es nicht so weit kommen. Auf 2 Seiten erklärt die Zeitschrift PC-WELT (10/2010), wie man mit Ocster Backup seine Daten effektiv sichern kann.

Backup leicht gemacht MAC LIFE 7/2012 - Regelmäßige Datensicherung sollte für jeden Mac-Benutzer eine Pflichtübung darstellen. Mit Apples Time Machine ist diese problemlos möglich. Allerdings gibt es eine Reihe von Tricks, um die Datensicherung komfortabler zu gestalten.

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PCSuite Backup Pro 2 PC Magazin 12/2012 - Schnell gesichert: Obwohl jeder weiß, dass mit einem regelmäßigen Backup der PC-Daten ein eventueller Datencrash nur halb so schlimm ist, wird meist keins gemacht. ... Begutachtet wurde eine Backup-Software, die mit „sehr gut“ abschnitt.

Safe Sync PC Magazin 6/2012 - Sicher synchronisieren: Mit SafeSync bietet Trend Micro einen Synchronisationsdienst ähnlich der Dropbox. Doch SafeSync kann einiges mehr. ... Es wurde ein Synchronisations-Dienst getestet und als „sehr gut“ bewertet.

Windows-Imaging-Standard Foto Praxis 1/2013 (Januar/Februar) - Was hat die Standard-Imaging-Lösung wohl fürs Jahr 2013 zu bieten? Der Zusatz ‚Home‘ entfällt, unser Hauptproblem des letzten Tests hat einen Auftritt und neue Features gibt es - angeblich - auch. Lohnt ein Neukauf? Getestet wurde eine Backup-Software. Sie erhielt die Bewertung „gut“. Testkriterien waren Funktionalität, Bedienung und Performance.

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Datensicherungsprogramme

Datensicherungstools sparen nach einem Datenverlust Zeit und Nerven. Es sollte aber auf ein Datenrettungsprogramm geachtet werden, welches auch fehlerhafte Sektoren kopiert, damit Kopierschutzeinrichtungen nicht nach dem Zurückspielen aktiviert werden. Es gibt kostenlose Programme im Internet, professionelle Programme mit Handbuch und Hotline kosten ab 30 Euro. Ein Datenverlust, ob durch einen Hardware-Crash oder einen Virus verursacht, ist eine ärgerliche Sache. Leider kann eine solche Situation nicht gänzlich ausgeschlossen werden, weshalb es sich empfiehlt, besser darauf vorbereitet zu sein. Da der Platz auf DVDs oder gar CDs auch arg begrenzt ist und die Datensicherung eines kompletten Systems selbst bei DVDs gerne einmal 30 Stück verbraucht, ist dies nicht wirklich eine elegante Lösung. Zum Glück gibt es auf dem Markt aber so genannte Datenrettungstools. Das sind Programme, die den kompletten Inhalt eines PCs als sogenanntes "Image" abspeichern und dieses im Notfall von CD oder einer externen Festplatte aufrufen können. Als Beispiel: Von einer fünf Gigabyte großen Windows-Installation kann in etwa 30 Minuten eine zwei Gigabyte große Image-Datei angefertigt werden. Ebenso schnell lässt sich das Image wieder dekomprimieren. Bei einem tatsächlichen Totalabsturz kann das Datenrettungstool direkt von CD gestartet werden. Auch das "Backup" von Linux stellt kein Problem dar. Es sollte allerdings auf Programme geachtet werden, welche auch Fehlersektoren exakt dokumentieren, damit eventuelle Kopierschutze nach der Wiederherstellung nicht plötzlich aktiv werden. Datenrettungstools sind im Handel schon ab wenigen Euro erhältlich. Professionelle Anwendungen mit hohe Kompressionsrate und vielen EInstellungsmöglichkeiten beginnen aber ab etwa 30 Euro. Wer dagegen auf Handbuch, Nothotline und sonstige Hilfestellungen verzichten kann, dem stehen entsprechende Tools auch kostenlos im Internet zur Verfügung. Diese haben aber oft einen Umfang von etwa 3 Gigabyte, der Download kann also entsprechend lange dauern. Wer hier über keine Flatrate und Breitbandanschluss verfügt, sollte lieber doch ein Datenrettungstool kaufen, da ansonsten der Download teurer wird als der Direktkauf.