Motorrad-Batterien

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    • Motorrad News

    • Ausgabe: 4/2013
    • Erschienen: 03/2013
    • Seiten: 4
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    Leichtkraftwerke

    Testbericht über 12 Motorrad-Batterien

    Erstmals zeigen sich bezahlbare Alternativen zum Bleiakku. Die noch junge LiFePO4-Technik macht es möglich. Sinnvolle Verbesserung oder schnöde Abzocke? Testumfeld: Auf dem Prüfstand befanden sich insgesamt 12 Motorradbatterien, welche jedoch keine Endnoten erhielten. Testkriterium war ein Belastungstest bei 18° C und ein Kaltstartest bei 1,5° C.

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    • MotorradABENTEUER

    • Ausgabe: Nr. 2 (März/April 2012)
    • Erschienen: 02/2012
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    Batterie-Report

    Volle Kraft voraus

    Was kann der traumhaft leichte Li-Ionen-Akku von Tecno-Ion im Vergleich zur Konkurrenz? Testumfeld: Im Test waren vier Motorrad-Batterien. Sie erhielten keine Endnoten.

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    • CROSS Magazin

    • Ausgabe: 6/2012
    • Erschienen: 05/2012
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    Kraftzwerg

    Testbericht über 1 Motorrad-Batterie

    Ein echtes Leichtgewicht und doch stark wie ein Ochse: Die jüngste Generation der Lithium-Ionen-Batterie sparen gewaltig Gewicht und können fast alles besser als Blei-Säure-Batterien. Testumfeld: Getestet wurde eine Lithium-Ionen-Batterie. Es wurde keine Endnote vergeben.

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Ratgeber zu Motorrad-Batterien

Nass- versus Trockenbatterien

Obwohl mehr Argumente für den Kauf einer sogenannten wartungsfreien Motorradbatterie sprechen, sind die klassischen Blei-Säure-Batterien noch nicht komplett vom Markt verschwunden. Für sie sprechen nicht nur ein mitunter bei der Hälfte liegende Preis. Die wartungsfreien Modelle (MF-Batterien, für: Maintenance-free) lassen sich auch nicht in alle Bikes, vor allem älteren Typs, einbauen.

Wer zu einer sogenannten Nass-Batterie greift, muss allerdings mit Nachteilen leben. So gestaltet sich etwa das erste Einfüllen von Säure umständlicher. Außerdem sind die Batterien nicht vollständig abgedichtet, sodass Gas entweichen kann. In Folge dessen muss der Säurestand regelmäßig kontrolliert und mit destilliertem Wasser auf das notwendige Ausgangsniveau gebracht werden. Ferner können sie nur senkrecht eingebaut werden und auch die Lebenszeit ist kürzer.

Kein Wunder also, dass MF-Batterien mittlerweile Nass-Batterien den Rang abgelaufen haben – eine Menge Vorteile sprechen nämlich für sie. Ein Sicherheitsventil schützt sie gegen Überdruck (die Bezeichnung für diesen Typ lautet daher auch VRLA, die englische Abkürzung für ventilregulierte Blei-Säure-Batterie), eine Versiegelung verhindert das Auslaufen. Ferner kann auch das entstehende Gas nicht entweichen und wird sogar wieder verflüssigt – MF-Batterien müssen daher nicht nachgefüllt werden. Das einmalige Befüllen geht leichter von der Hand, für Biker mit zwei linken Händen werden sogar bereits fertig abgefüllte und versiegelte Batterien angeboten. Je nach Motorradtyp kann auch kaufentscheidend sein, dass MF-Batterien kleiner und leichter als Nass-Batterien sind.

Da die Säure fest gebunden ist, lassen sich MF-Batterien ferner lageunabhängig einbauen. Weitere Pluspunkte sind der höhere Starterstrom sowie eine insgesamt längere Lebensdauer – bei entsprechender Pflege und Wartung bis zu sechs, sieben Jahre. Denn obwohl der Begriff „wartungsfrei“ suggeriert, man könne nach einem Kauf die Hände in den Schoß legen, stimmt dies nicht, wie Fachmagazine immer wieder betonen. Auch MF-Batterien sollten regelmäßig ausgebaut, gesäubert und aufgeladen werden – lediglich das Nachfüllen von Wasser entfällt komplett. Unterm Strich rechtfertigen daher die höhere Leistung und einfachere Handhabung den einzigen nennenswerten Nachteil einer MF- gegenüber einer Nass-Batterie, nämlich den rund doppelt so hohen Preis.

Unter den MF-Batterien wird ferner noch zwischen zwei Modelltypen unterschieden. Im ersten Typ ist die Säure mittels eines Glasfasermatte (manchmal auch durch eine Vliesmatte) gebunden, die zudem als Dämmung die dünneren Bleiplatten gegen Stöße schützt. Diese sogenannten AGM-Batterien (Absorbent Glass Mat) reagieren trotzdem etwas empfindlicher auf Vibrationen als der Gel-Typ, also Modelle, bei denen das Elektrolyt mittels Kieselsäure geliert und ebenfalls fest wird. Gel-Batterien geben außerdem ihre hohe Starterleistung in gleichbleibender Stärke über ihre gesamten Lebensdauer ab und sind widerstandsfähiger bei einer Tiefenentladung, die sie bis zu vier Wochen unbeschadet überstehen können (Nass-Batterien: 1 bis 2 Tage). Biker, die häufiger auf Kurzstrecken unterwegs sind oder ihr Motorrad öfter stehen lassen, sind mit einer Gel-Batterie am besten bedient, da dieser Typ außerdem die geringste Selbstentladung aller Batteriemodelle an den Tag legt (im Vergleich zu einer Nass-Batterie etwa um die Hälfte). Im Gegenzug sind AGM-Batterien etwas günstiger und liefern höhere Starterströme – die Kaufentscheidung sollte demnach also auch im Hinblick auf den jeweiligen Motorradtyp getroffen werden.

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Motorrad-Batterien

Am weitesten verbreitet, insbesondere bei älteren Motorrädern, sind nach wie vor Nassbatterien. Sie erfordern einen relativ hohen Wartungsaufwand, sind dafür aber günstig. Vliesbatterien sowie Gelbatterien hingegen zählen zu den wartungfreien Batterien und sind ungefähr doppelt so teuer. Dier Mehrinvestition in diesen Typus rentiert sich jedoch. Nach wie vor kommen in den meisten Motorrädern, vor allem bei den älteren Semestern, herkömmliche Blei-Säure-Batterien zum Einsatz. Sie werden auch „Nassbatterien“ genannt, da sie flüssiges Elektrolyt enthalten. Dieser Typus ist nicht auslaufsicher, außerdem verdunstet mit der Zeit Wasser. Der Elektrolyt- beziehungsweise Säurestand sollte daher regelmäßig kontrolliert und gegebenenfalls mit destilliertem Wasser wieder aufgefüllt werden. Diese Prozedur ist vergleichsweise umständlich zu handhaben. Außerdem haben Nassbatterien im Vergleich zu einer wartungsfreien Batterie (MF-Batterie, Abk. für „Maintenance Free“) eine kürzere Lebensdauer. Für Nassbatterien sprechen jedoch die niedrigen Anschaffungskosten, die teilweise bei der Hälfte im Vergleich zu einem MF-Modell liegen. Letztere wiederum werden nach der Befüllung fest mit einem Sicherheitsventil verschlossen und sind dadurch auslaufsicher. Aber auch die Kontrolle und das Nachfüllen entfällt, da das entstehende Gas verflüssigt und dadurch der Elektrolytverlust stark vermindert wird. Die erst- und einmalige Befüllung wiederum ist dank spezieller Behälter unproblematisch, für gänzlich unerfahrene Biker stehen sogar bereits abgefüllte und versiegelte Modelle zum Kauf parat. MF-Batterien können ferner lageunabhängig eingebaut werden. Die Säure ist entweder in einem Vlies gebunden (sogenannte AGM-Batterien, Abk. für „Absorbent Glass Mate“) oder mittels Kieselsäure zu einem Gel erstarrt. MF-Batterien liefern höhere Starterströme als Nassbatterien, das heißt, eine bessere Kaltstartleistung, wobei diese bei Gel-Batterien über die gesamte Lebensdauer konstant bleibt. Darüber hinaus haben MF-Batterien, insbesondere in der Gel-Version, eine bis um die Hälfte geringere Selbstentladung. Dies ist etwa dann von Vorteil, wenn das Motorrad nicht regelmäßig bewegt wird, und schlägt sich außerdem in einer höheren Lebensdauer und längeren Ladezyklen nieder. Die Batterien sind ferner weniger empfindlich gegen Vibrationen. Die Mehrinvestition rechnet sich demnach in vielen Fällen, immer vorausgesetzt, die Nassbatterie des Motorrads kann gegen eine MF-Batterie ausgetauscht werden. Dies ist nämlich aufgrund der unterschiedlichen Spannungen nicht immer möglich.