Laufbekleidung: Fit und trocken durch den Herbst

Jogger auf nasser Straße Bild: Unsplash / Lucas Favre

Schmuddelwetter ist kein Grund, die tägliche Laufrunde sausen zu lassen. Mit unseren Outfit-Empfehlungen aus Tests und Meinungen halten Sie die Elemente zuverlässig auf Abstand – von Kopf bis Fuß.

Laufschuhe: Wasserdicht muss nicht ins Geld gehen

Wasserdichte Modelle finden sich häufig unter den Trailrunning-Schuhen – geländefähige Schuhe mit griffigem Profil für Schotter- und Trampelpfade. Etliche Hersteller bieten aber auch wasserdichte Varianten ihrer klassischen Straßenlaufschuhe an. Beispielsweise ist der in Tests wie Produktbewertungen gleichermaßen gefeierte Brooks Ghost in seiner aktuellen Version auch mit Gore Tex-Membran zu haben (Brooks Ghost 13 GTX) – Kostenpunkt: rund 120 Euro. Deutlich günstiger laufen Sie mit dem ebenfalls gut bewerteten Asics Gel-Pulse 12 G-TX. Wenn Sie beim Abrollen nach innen einknicken („Überpronation“), finden Sie hier passende wasserdichte Modelle für sich.

Die besten Laufschuhe

Zip, Zip, Hurra: Wetterfeste Laufjacken von günstig bis Premiumqualität

Für stürmische und nasskalte Tage bieten sich zum Laufen spezielle Wind- oder Regenjacken an. Sie sind extrem leicht, lassen sich kompakt zusammenpacken und oft sogar in der Tasche verstauen. Gore Wear, der Erfinder der wasserdichten und atmungsaktiven Gore-Tex-Membran, hat sich auch mit Jacken für den Laufsport einen Namen gemacht. Die R3 Gore Windstopper und die R7 Gore-Tex Shakedry können in Tests und Produktbewertungen voll überzeugen, haben allerdings ihren Preis.

Als günstigere Alternativen stechen die Accelerate Jacket von Asics, die Windrunner von Nike und die eigentlich für das Fußballtraining entwickelte Teamgoal Core Rain Jacket von Puma hervor. Soll eine absolut regendichte Jacke für lange Läufe her und sind Sie bereit, etwas mehr Geld in die Hand zu nehmen, empfehlen wir einen Blick auf die extrem leichte und kompakte Überziehjacke Podium Pull-On von Montane. Tipp: Auch sogenannte Softshells eignen sich wegen ihrer Atmungsaktivität und Stretch-Eigenschaften gut für den Herbstrun. Allerdings sind sie meist nur wasserabweisend.

Die besten Softshell-Laufjacken

Laufsocken: Für ein besseres Laufgefühl und weniger Blasen

Die Investition in speziell auf den Laufsport abgestimmte Socken lohnt sich, weil sie durch ihre enganliegende, faltenfreie Passform Blasenbildung verhindern können. Außerdem sorgen Polsterungen an Ferse und Ballen auch bei längeren Trainingseinheiten für ein angenehmes Tragegefühl. Sockenspezialist Falke zählt auch im Running-Segment zu den Topanbietern.

Was bringen Kompressionssocken?

Kompressionssocken versprechen mehr Ausdauer und eine schnellere Regeneration der Muskeln. Fakt ist: In puncto Leistungsfähigkeit gibt es widersprüchliche Ergebnisse aus Studien. Mehrere Quellen deuten aber darauf hin, dass Kompressionssocken die Muskelregeneration ohne zusätzlichen Aufwand (z. B. Massagen oder Wickel) fördern können – vorausgesetzt, sie werden auch nach dem Sport längere Zeit getragen.

Die besten Laufsocken

Laufhosen: „Tight“ oder weit?

Enganliegende Laufhosen, sogenannte Tights, wirken ähnlich wie Kompressionssocken und schlabbern nicht herum. Können Sie sich für die Optik aber nur wenig begeistern, geben Tests und Käufermeinungen auch gute Alternativen mit weiterer Passform her:

Joggen im Dunkeln: Am besten mit Stirnlampe

Laufen Sie häufig in den Abendstunden, bieten Ihnen Stirnlampen eine praktischere Alternative zur Taschenlampe. Einfache brauchbare Modelle erhalten Sie schon für weniger als 20 Euro. Empfehlen können wir Ihnen zum Beispiel die Lighting Ever Stirnlampe, Winzwon WZ6520FR, Aennon LED-Stirnlampe und Sigma Headled II. Alle Leuchten sind leicht, spritzwassergeschützt und mit einem entfern-/waschbaren Kopfband sowie Akku mit USB-Ladeanschluss ausgerüstet.