Wildkameras

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Ratgeber zu Wildkameras

Wetterfeste Fotofallen zur Wildtierbeobachtung und Grundstücksüberwachung

Stärken

  1. Wildtiere könnenbei Tag und Nacht aufgenommen werden
  2. integrierter Bewegungssensor
  3. wetterfeste Tarngehäuse
  4. Infrarot- bzw. Schwarzlicht-Blitz: schwach sichtbar bzw. ganz unsichtbar

Schwächen

  1. Bildqualität eher mittelmäßig
  2. Speicherkartenkapazität meist auf 32 GB beschränkt

Beliebt bei Nutzern: Die Apeman H65 Die Apeman Wildkamera H65 ist aufgrund ihres guten Preis-Leistungs-Verhältnisses und ihrer guten Handhabung bei Nutzern besonders beliebt. (Quelle: amazon.de)

Wildkameras im Test: Wie bewerten die Fachmagazine?

Die Bildqualität spielt auch bei den Wildkameras eine entscheidende Rolle. In den meisten ist ein 5-MP-Sensor verbaut, die Aufnahmen werden jedoch auf bis zu 20 Megapixel hochgerechnet, häufig leidet darunter die Bildqualität.

Von besonderer Wichtigkeit ist bei Wildkameras die Reaktionszeit. Sie sollte eine Sekunde nicht überschreiten. Denn je kürzer diese ist, desto besser können sich schnell bewegende Tiere aufgenommen werden und desto besser schneiden auch die Kameras in den Tests ab. Auch wichtig bei den Tests der Fachzeitschriften: die Aufnahmemodi. So verfügen die meisten Wildkameras über Intervall- und Timer-Aufnahmen sowie über eine Videofunktion. Gespeichert werden die Aufnahmen auf einer SD-Karte.

Fotofallen mit der schnellsten Reaktionszeit

Platz Produktname Testberichte.de Note
1 Bushnell Trophy Cam HD Aggressor No-Glow Gut (2,5)
2 Apeman H68
3 Apeman H70

Ebenfalls zentral für die Tester ist die Bedienbarkeit der Kamera. Wie viele andere Kameras können auch einige Wildkameras über SIM-Karte oder WLAN mit den Smartphones ihrer Besitzer kommunizieren. Bilder werden dann direkt auf das Mobiltelefon geschickt. Testberichte bewerten positiv, wenn die Einstellungen der Kamera über die dazugehörige App gesteuert werden können. Wer eine Wildkamera mit SIM-Karte nutzt, sollte einen günstigen Prepaid-Tarif dazu buchen. Dieser reicht meist aus, um sich die Fotos als E-Mail senden zu lassen.

Was ist der Unterschied zwischen den drei verschiedenen LED-Arten in Wildkameras?

Um Bilder auch im Dunkeln gut belichten zu können, verfügen Wildkameras über LEDs. Diese lassen sich in weiße-, Infrarot- und Schwarzlicht-LEDs unterteilen:
1. weiße LEDs: ermöglichen Farbaufnahmen, geben allerdings weißes Licht ab und sind für Mensch und Tier sichtbar.
2. Infrarot LEDs (IR-LEDs): erlauben Schwarz-Weiß-Aufnahmen und sind nur beim direkten Blick in die Kamera wahrnehmbar.
3. Schwarzlicht LEDs (Black-LEDs): für Schwarz-Weiß-Aufnahmen. Dabei jedoch weder von Mensch noch Tier wahrnehmbar. Allerdings mit einer schlechteren Ausleuchtung als die IR-LEDs.

Anbringung mit Hilfe von Gurten Die meisten Wildkameras, hier die Victure HC 400, punkten mit einem wasserfesten Gehäuse und lassen sich mit Hilfe von Gurten schnell und sicher an einem Baum befestigen. (Quelle: amazon.de)

Wo darf ich die Kamera anbringen?

Wildkameras dürfen grundsätzlich nur das private Grundstück und keine öffentlich zugänglichen Plätze, Wälder oder Wege überwachen. Denn das Persönlichkeitsrecht von Privatpersonen steht in Deutschland vor dem Recht, seinen eigenen Wald oder sein Grundstück zu kontrollieren. Selbst wenn die Kamera auf dem eigenen Grundstück angebracht ist und zum Beispiel unregelmäßig den Postboten fotografiert, sollte dieser darüber informiert werden – unabhängig davon, ob das Bild im Nachhinein gelöscht oder verbreitet wird.

Wie lange halten die Batterien bzw. Akkus?

Die Hersteller geben die Bereitschaftszeit der Wildkamera mit einer Batterie- oder Akkuladung oft mit utopischen Zeiten von sechs Monaten oder länger an. Abhängig vom jeweiligen Preis der Kamera, der individuellen Nutzung und den Wetterbedingungen berichten Nutzer von deutlich kürzeren Bereitschaftszeiten. Eine präzise Angabe zur Akkulaufzeit lässt sich leider nicht machen. Käufer sollten jedoch beachten, dass die angegebene Akkulaufzeit vermutlich gerade bei den preisgünstigen Modellen nicht erreicht wird.

Wie bringe ich die Wildkamera richtig an?

Damit Aufnahmen gerade in den interessanten Morgen- und Abendstunden nicht durch direkte Sonneneinstrahlung beeinträchtigt werden, empfiehlt es sich, die Kamera eher Richtung Norden oder Süden auszurichten als nach Osten oder Westen. Wenn die Praxis eine Süd-Ausrichtung erfordert, sollte man den Timer so einstellen, dass keine Fotos zur Mittagszeit gemacht werden, da diese durch die starke Mittagssonne meist überbelichtet sind. Die Höhe, in der die Kamera angebracht wird, variiert je nachdem was aufgenommen werden soll. Für Tiere, insbesondere Wild, sollte die Kamera so angebracht sein, dass sie nicht mit etwas Essbarem verwechselt werden kann. Also etwa auf 1,5 Meter. Um den richtigen Blickwinkel zu erhalten, kann die Kamera leicht nach unten gekippt werden. Sollen kleinere Tiere wie Katzen aufgenommen werden, sollte die Kamera deutlich niedriger angebracht werden. Für die Überwachung von Grundstücken empfiehlt sich hingegen aufgrund des besseren Winkels aus der Vogelperspektive eine Befestigung in etwa 2,5 bis 3 m Höhe.

Des Weiteren gilt es zu beachten, dass sich keine Bäume oder Sträucher im Blickfeld der Kamera befinden, die sich im Wind bewegen könnten und damit die Fotofalle auslösen könnten. Auch die Kamera selbst muss so angebracht sein, dass sie sich selbst nicht bewegt. Wird sie beispielsweise an einem recht dünnen Baum befestigt, löst sie eventuell auch dann aus, wenn sich der Baum im Wind bewegt.

Wildkamera mit dem größten Blickwinkel

Platz Produktname Testberichte.de Note
1 Moultrie Panoramic 150i
2 Moultrie Game Spy Panoramic 150
3 Apeman H68

Autor: Anica

Produktwissen und weitere Tests zu Fotofallen

Kamera-Contest WILD UND HUND 9/2017 - Die getesteten Fotofallen erhielten AA-Batterien der gleichen Marke. Alle Geräte funktionierten bei Hitze, Kälte sowie Regen. Versagt hat keiner der kleinen Helfer. Deutliche Unterschiede der Modelle wurden dennoch sichtbar. Aber: Bilder sprechen mehr als tausend Worte.

Einstiegsgerät Deutsche Jagdzeitung 9/2016 - Alles wirkt etwas verschwommen und ineinander übergehend. Die in der Praxis ermittelte Reichweite für das Erkennen von Wild liegt bei etwa 60 bis 80 Meter. Auf größere Distanzen sind nur noch verschieden helle Flecken zu sehen. Die Stärken der Reveal liegen im Nahbereich. Ein Reh an der Salzlecke ist gut zu erkennen und an den Umrissen auch als Reh anzusprechen. Ein Problem bei Dunkelheit ist das helle Display.

„Ich sehe dich! Heimwerker Praxis 3/2015 - Die GameCam ist leicht und kompakt. Ihr wetterfestes Gehäuse kann mit einem Riemen an Bäumen und Pfählen befestigt werden. Sie kann SD-Karten bis zu einer Speichergröße von 16 GB verwalten. Durch eine Mini-USB-Schnittstelle kann die Kamera jederzeit mit einem PC verbunden werden. So ist es möglich, schnell Daten zu übertragen. Die Kamera kann mit einem Sicherheitscode versehen werden, damit Unbefugte die aufgenommenen Videos nicht einsehen und/oder löschen können.

Wildkamera: Spycam (nicht nur) für Jäger E-MEDIA 25/2014 - Die Inbetriebnahme der Kamera ist einfach: Bei Erstanmeldung müssen lediglich die Kameranummer und eine PIN im Webdienst "Reviermanager" eingetragen werden. Zugriff darauf gibt es über den Browser oder eine App. Diese App übernimmt auch die Steuerung der Wildkamera, das im Gerät verborgene Menükreuz ist außer Betrieb.

Dörr ‚SnapShot MINI 5.0 IR‘ WILD UND HUND 13/2012 - Durch den integrierten Monitor kann die korrekte Ausrichtung und Funktion vor Ort überprüft werden. Ferner gibt es einen "Gehtest", mit dem der Erfassungsbereich des Bewegungssensors überprüft werden kann. Praxis/technische Leistung: * * * * Eine Batterieladung hielt den gesamten Test durch, und dies bei rund 300 Bildern pro Woche. Die Kamera ist wegen ihrer Größe und Tarnung sehr unauffällig. Die Bilder sind einwandfrei, und auch auf Nachtbildern sind ausreichend Details erkennbar.

Wildkamera ‚Moultrie M-100‘ WILD UND HUND 15/2011 - Wer auf Monitor und getarntes Gehäuse verzichten will, kann auch die ansonsten baugleiche "M-80" für 235 € beziehen.) Praxistest: Überwachen von Suhlen, Luderplätzen, Dachsburgen und Wiesen Verarbeitung: + + + + Handling: + + + + Die Wildkamera ist einfach zu bedienen. Mithilfe des eingebauten Monitors lässt sich die Moultrie schnell ausrichten. Um den horizontalen Kamerawinkel einzustellen, muss der Bediener manchmal kleine Stöckchen zwischen Baum und Gerät klemmen.

Was sie (nicht) leisten WILD UND HUND 19/2014 - Oft kommt es vor, dass Wildkameras haufenweise Bilder ohne Wild oder nur von dessen Hinterläufen aufnehmen. Dr. Helmut Fricke nahm das zum Anlass, seine Foto-Fallen genauer unter die Lupe zu nehmen, und kam zu ernüchternden Ergebnissen. Testumfeld: Der Foto- und Videomodus von 5 Wildkameras wurde einem Praxistest unterzogen. Die Bewertungen für den Foto-Modus lagen zwischen 41 und 53, die für den Video-Modus zwischen 39 und 56 von jeweils 80 möglichen Punkten. Für die Beurteilungen zog man jeweils Bildqualität (Tag/Dämmerung/Nacht), Frontalannäherung, Bewegungsmelder (Reproduzierbarkeit/Reaktionszeit), Ausleuchtung Nacht sowie Bewegungserkennung heran.

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