Auch wenn es sich beim Xoro HTL 2230D um einen Flachbildfernseher mit nur 54,8 Zentimetern in der Diagonale handelt (21,6 Zoll), setzt der Hersteller auf die „volle“ HD-Auflösung von derzeit 1920 x 1080 Pixeln.
Der Unterschied zu einem Modell mit HD-ready-Auflösung (1366 x 768 Pixeln) zeigt sich vor allem dann, wenn man sehr nah vor dem Gerät sitzt. In Sachen Bildqualität darf man sich ferner auf eine Hintergrundbeleuchtung mit Edge-LED-Technik freuen, also auf Leuchtdioden am Rand des Panels. Bei der Reaktionszeit spricht Xoro von fünf Millisekunden, das Kontrastverhältnis soll bei 1000:1 liegen. Mit an Bord ist ein DVB-T-Tuner inklusive elektronischem Programmführer (EPG) und Teletext. Der Fernseher lässt sich auch als Computermonitor nutzen, in diesem Fall profitiert man ebenfalls von der Full-HD-Auflösung. Anschluss zum Rechner findet der Xoro wahlweise per HDMI oder über den VGA-Anschluss. An der Rückseite des Hybriden warten außerdem ein Komponenten-, ein Scart- und ein Composite-Video-Eingang auf passende Zuspieler. Obendrein hat man dem HTL 2230D einen Stereo-Cinch-Eingang, eine koaxialen Digitalausgang und einen Kopfhörerausgang spendiert. Abgerundet wird die Anschlussleiste von einer USB-Schnittstelle, deren PVR-Fähigkeit zurecht als „Highlight“ bezeichnet wird: Das Fernsehprogramm lässt sich über den USB-Port auf ein externes Speichermedium aufnehmen, also auf einen Speicherstick oder eine Festplatte. Pluspunkte gibt es für die Möglichkeit zum zeitversetzten Fernsehen (Timeshift).
Beim HTL 2230D hat Xoro - zumindest mit Blick auf das Datenblatt - alles richtig gemacht: Zwar ist die Full-HD-Auflösung bei einem kleinen Fernseher nur bedingt von Vorteil, schaden kann sie trotzdem nicht. Dank LED-Beleuchtung sollten auch Farb- und Kontrastdarstellung überzeugen, gleichzeitig versprechen die Leuchtdioden eine niedrige Leistungsaufnahme. Interessant ist der Xoro nicht zuletzt wegen seiner USB-Schnittstelle mit PVR-Funktion. Der 2230D schlägt mit einer UVP von 299 Euro zu Buche, die ersten Tests werden sicher bald folgen.
04.02.2010
























