Störende Reflexionen sind kein Thema, wenn man das neue Toshiba Satellite Pro C870-118 auf den Schreibtisch stellt. Der Grund: Mit an Bord ist ein 17,3 Zoll-Panel, das nicht nur ordentlich auflöst, sondern auch mit einer matten Oberfläche ausgestattet ist.
Positiv bemerkbar macht sich das natürlich auch im Büro – zum Beispiel, wenn die Sonneneinstrahlung ungünstig ist oder wenn man ein weißes Hemd trägt. Die Auflösung wiederum lässt sich als ordentlich, wenn auch nicht optimal bezeichnen. Konkret liegt sie bei 1.600 x 900 Pixeln, was auf einem Panel dieser Größe gerade noch genug Platz schafft, um einige Fenster nebeneinander zu öffnen und gleichzeitig zu bearbeiten. Einschätzungen zur tatsächlichen Bildqualität hingegen sind angesichts fehlender Testberichte bisher leider noch nicht möglich.
Auf Hardware-Ebene verzichtet Toshiba leider auf einen Prozessor aus Intels neuer Ivy Bridge-Generation. Stattdessen arbeitet ein Core i3-2350M (2,3 GHz), der auf der älteren Sandy Bridge-Architektur beruht, aber dennoch ein recht passables Leistungsniveau bietet. Soll heißen: Sofern richtig harte Tools wie Videoschnitt oder die Verschlüsselung von Daten nicht zum Arbeitsalltag gehören, hat man keine Probleme. Hinzu kommen vier GByte RAM, eine simple HD Graphics 3000 und eine 500 GByte große Festplatte.
Nichts auszusetzen gibt es dafür an der Anschlussleiste. Hier finden sich ein Kartenleser, eine VGA-Schnittstelle, ein digitaler HDMI-Ausgang zur verlustfreien Bildübertragung an ein externes Display sowie drei USB-Buchsen. Von letzteren unterstützt dabei praktischerweise eine den modernen 3.0-Standard, über den sich flotte Datentransfers realisieren lassen. Ins Netz geht es schließlich per WLAN, zudem kann der 2,7 Kilogramm schwere 17-Zöller via Bluetooth 4.0 kabellos mit Maus, Headset und Co. kommunizieren.
Der Verzicht auf einen aktuellen Prozessor ist zwar schade, im normalen Office-Gebrauch sollte das Toshiba Satellite Pro C870-118 dennoch eine gute Figur abgeben. Wer Interesse hat, muss beim Online-Händler Amazon derzeit rund 630 EUR auf den Tisch legen.
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- Erschienen: 12.11.2012
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