Der SRT 8114 wird von Strong als „HDTV-Receiver für digitale Free-To-AirTV- und Radioprogramme“ beworben, doch HDTV-Programme mit 720p- beziehungsweise 1080i-Auflösung bringt das Gerät nicht auf den Schirm.
Schnittstellen
In Deutschland wird das hochauflösende Programm nicht via DVB-T ausgestrahlt, hier muss man mit Sendungen in Standardqualität (576i) Vorlieb nehmen. Zur Antennenbuchse, die aktive Antennen mit fünf Volt unterstützt, gesellt sich ein passender Ausgang zum Durchschleifen des Signals an ein weiteres Gerät. Die Verbindung zum Fernseher wird – je nach vorhandenem Equipment – entweder per Scart oder HDMI hergestellt. Darüber hinaus ist die Rückseite des knapp 15 Zentimeter breiten, 3,7 Zentimeter hohen und 13 Zentimeter tiefen Receivers mit einem koaxialen Digitalausgang und einem analogen Audio-Ausgang auf 3,5 Millimeter besetzt. Einen Composite-Video-Ausgang, wie ihn Strong beim SRT 8115 verbaut hat, kann der Empfänger nicht vorweisen.USB-Funktionen
Über den digitalen beziehungsweise den analogen Audio-Ausgang gelangt das Tonsignal zu einem pegelfesten HiFi-System, passende Adapterkabel muss man extra kaufen. Laut Hersteller kommt die Box mit Dolby-Digital-Plus-Tonspuren zurecht. Abgerundet wird das Anschlussfeld von einer USB-Buchse an der Front, die in dreierlei Hinsicht Vorteile bringt: Per USB kann man Multimedia-Dateien abspielen, die Software des Receivers aktualisieren und obendrein Sendungen aufnehmen. Aufnahmen werden manuell gestartet oder im 8-fachen-Timer des elektronischen Programmführers programmiert. Von der Fähigkeit zum zeitversetzten Fernsehen (Timeshift), mit der man die laufende Sendung unterbrechen, im Hintergrund mitschneiden und später nahtlos fortsetzen kann, ist im Datenblatt keine Rede.Ein Composite-Video-Ausgang, ein Stereo-Cinch-Ausgang und ein numerisches Display fehlen, dafür ist der SRT 8114 noch kompakter als der SRT 8115. Bei amazon schlägt der DVB-T-Empfänger, den die Fachmagazine noch nicht getestet haben, mit 38 EUR zu Buche.




