Sap­phire Radeon HD 7770 OC Test

  • 4 Tests
  • 81 Meinungen

  • 1 GB
  • Küh­lung: Aktiv

Befriedigend

2,7

Unsere Note basiert auf Tests und Meinungen.Wie wird die Note berechnet?

Im Test der Fach­ma­ga­zine

    • Erschienen: 18.06.2012 | Ausgabe: 14/2012
    • Details zum Test

    ohne Endnote

    „... Beim Spielen zieht die Radeon HD 7770 OC erwartungsgemäß mehr als Referenzkarten, nämlich 73 statt 68 Watt. Dennoch bleibt sie mit 1,0 Sone geringfügig leiser. ...“

    • Erschienen: 24.08.2012
    • Details zum Test

    „gut“ (2,26)

    Preis/Leistung: „sehr günstig“

    • Erschienen: 05.03.2012
    • Details zum Test

    6,9 von 10 Punkten

    Preis/Leistung: 8 von 10 Punkten


Kun­den­mei­nun­gen

3,0 Sterne

81 Meinungen in einer Quelle

5 Sterne
21 (26%)
4 Sterne
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25 (31%)

3,0 Sterne

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Unser Fazit

Mit Werks­über­tak­tung

Nicht jeder Anwender mag selbst an der Übertaktungsschraube drehen, was Hersteller von leistungsstarken Grafikkarten längst für sich entdeckt haben. So werden meist mit dem Kürzel OC für overclocked versehen Karten auf den Markt gebracht, die eine Leistungssteigerung ab Werk mitbringen und trotzdem die volle Garantie anbieten. Sapphire bietet die Radeon HD 7770 GHz Edition mit einem Takt von 1.150 MHz bei amazon für rund 120 EUR an.

Grafikkarten-Layout

Die übertaktete GHz Edition beansprucht einen Raum von 210 Millimetern und sollte in fast jedes PC-Gehäuse problemlos passen. Für die Fixierung müssen zwei Slotblenden frei sein, damit ein Teil der Warmluft auch nach außen entweichen kann. Auf der anderen Hälfte der Slotblende sind die vier Monitoranschlüsse in Form eines Dual-Link DVI- und eines HDMI-Ports untergebracht, die von zwei Mini-DisplayPorts ergänzt werden. Für Letztere gibt es keine Adapter auf Normalmaß im Lieferumfang, denn dort findet man lediglich einen DVI-VGA-Adapter und einen 6-Pin-Stromanschluss für einen Molex-Strang. Der im 28-Nanometer-Prozess gefertigte Grafikkern wird von einem leisen Lüfter gekühlt, der zentral in der Abdeckung der Karte installiert ist. Da die Radeon mit maximal 80 Watt Stromverbrauch angegeben ist, muss zusätzlich ein Anschluss des Netzteils herhalten.

Taktfrequenzen und Performance

Mit einem GPU-Takt von 1.150 MHz hat man schon recht viel Leistung aus dem Cape-Verde-Chip herausgekitzelt und man sollte es bei den Werkseinstellungen belassen. Auch die 1.024 MByte GDDR5-Speicher laufen mit effektiven 5.000 MHz bereits an der Obergrenze. Leider erfolgt die Anbindung über ein nur 128 Bit schmales Interface und unterstützt die 640 Shader-Einheiten nur durchschnittlich. Da die Anschaffungskosten doch recht gering ausfallen, bietet sich eine spätere Aufrüstung zum CrossFireX-Verbund an, der noch einen guten Schub in der Performance bringen kann. Die meisten modernen Games wie Skyrim, Darksiders 2 und Co lassen sich in Full HD flüssig zocken. Bei den anspruchsvolleren Games muss man die Auflösung etwas reduzieren, damit noch gute Frameraten am Bildschirm erscheinen.

Kaufempfehlung

Für relativ kleines Geld bietet Sapphire seine Radeon HD 7770 als OC-Version an, die vielen Gelegenheitsspielern vollkommen ausreichen wird. Auf die Nutzung des aktuellsten Catalyst Treibers sollte man auf jeden Fall achten.

von Christian

Vor­bild­li­che Küh­lung

Die Vapor-X-Kühlung des Herstellers ist ein ausgereiftes System, das auf vielen Grafikkarten des Herstellers eingesetzt wird, die eine höhere Taktfrequenz als den Referenztakt bieten. So bekam die Grafikkarte beim PCGH Vergleich nicht nur den vierten Platz zugewiesen sondern gleichfalls das Prädikat „Spartipp“, da sie trotz guter Performance schon für rund 140 EUR bei amazon erhältlich ist.

Vapor-X und gute OC-Leistungen

Durch die Befüllung der Vapor-Chamber mit einer speziellen Kühlflüssigkeit kommt das Kühlsystem mit nur zwei Heatpipes aus, die eine Stärke von 6 Millimetern aufweisen. Anders als bei vergleichbaren Grafikkarten werden auf der HD7770er auch die Speichermodule gekühlt. Für ausreichende Frischluftzufuhr sorgen dann zwei axial angeordnete 75 Millimeter große Lüfter. So erreicht die Grafikkarte im Gaming-Betrieb nur 63 Grad Celsius und unter voller Last 67 Grad. Einerseits bleibt sie im 2D-Modus mit 0,3 Sone schier unhörbar und steigert sich im Vollbetrieb auf 0,8 Sone – da muss man schon das Ohr auf das PC-Gehäuse legen, um die Karte wahrzunehmen. Ab Werk wird die 7770er übertaktet mit 1.100 MHz GPU-Takt und 1.300 MHz Speicherfrequenz geliefert. Die Tester von PCGH konnten der Grafikkarte mit dem AMD-Chip ganz leicht einen Takt von 1.20 MHz (GPU) und 1.495 MHz (Speicher) entlocken.

Stromversorgung

Ein Käufer bei amazon gab den Tipp, dass man nach Inbetriebnahme den Catalyst-Treiber öffnen und in den Einstellungen die Stromversorgung aktivieren sollte, da es sonst zu Abstürzen im Spiel- und Videobetrieb kommt. Bei niedrigem Strombedarf reicht die Versorgung über den PCI-Slot noch aus, jedoch ist der inaktive 6-Pin-Stecker etwas unverständlich und Green-IT wurde irgendwie falsch verstanden.

Der Kauftipp

Sicherlich ist die HD 7770 mit der tollen Vapor-X-Kühlung etwas teurer als die flottere HD6870, jedoch bekommt man eine unhörbare und sehr sparsame Grafikkarte, die wegen des nur 128 Bit breiten Speicherbuses im Spielbetrieb unter einer GTX 560 angesiedelt ist.

von Christian

Als Cross­fireX leise und spar­sam

Wenn man davon ausgeht, dass die neue HD7770 des Herstellers für unter 150,- zu haben ist und zu den leisen und sparsamen Grafikkarten gehört, wäre eine CrossfireX-Kombination durchaus denkbar. In der Einzelversion ähnelt sie in den Benchmark-Werten dem Konkurrenzmodell von XFX, da die Taktraten bei der Black Edition beinahe identisch sind. Die Vorherrschaft der Nvidia GTX 560-Grafikkarten ist mit Einführung des neuen AMD-Chips deutlich gefährdet.

Beim ersten Blick auf die Grafikkarte fällt sofort auf, dass trotz Übertaktung ab Werk nur ein Lüfter verbaut wurde – andere Hersteller gehen auf Nummer sicher und installieren gleich zwei oder drei auf den OC-Grafikkarten (OC = OverClocked = übertaktet). Bei der neuen Radeon ist dies aber nicht erforderlich, da Kupfer-Heatpipes für einen guten Abtransport der Wärme sorgen und im Leerlauf nur 34 Grad Celsius und unter voller Last lediglich 67 Grad erreicht werden, was auf den niedrigen Stromverbrauch der Karte zurückzuführen ist. So kommt die 7770er von Sapphire auch mit einem Stromanschluss mit sechs Pins schon voll in Fahrt. Der angenehmste Effekt wird jedoch durch den mit 56 dB(A) sehr leisen Lüfter hervorgerufen. Damit zählt die 7770er zu den wirklich leisen Grafikkarten. Die Doppel-Slot-Karte bietet gleich vier Möglichkeiten für den Monitor-Anschluss: Dual-Link DVI, HDMI und zwei Mini-DisplayPorts. Der Käufer dieser Karte darf sich auch über einen Mini-DisplayPort-Adapter freuen.

Die Referenzwerte einer HD7770 liegen bei einem GPU-Takt von 1.000 MHz und einem Speichertakt von 4.500 MHz – Sapphire gibt der Karte deftig Feuer und liefert sie mit 1.150 MHz und 5.000 MHz Takt aus. Die Kollegen von Tweaktown.com steigerten den GDDR5-Takt auf 5.200 MHz und reduzierten den Core-Takt auf 1.050 MHz, damit die Sapphire mit einer vorhandenen XFX-Karte als CrossfireX-Gespann eingebaut werden kann. Beim 3DMark 11-Benchmark zeigen sich die ersten Anzeichen, dass sich diese Kombination lohnen kann. Das Gespann liegt deutlich über der HD7950, GTX 580 und GTX 570 – kommt sogar der HD7970 verdächtig nahe. Das gleiche Bild ergibt sich beim Unigine Heaven Benchmark mit 1.920 x 1.200 Bildpunkten. Interessanter sind jedoch die Frame-Raten (Bilder pro Sekunde). Mit der genannten Auflösung lässt sich Metro 2033 mit 76 FPS spielen (HD7970 mit 84 FPS) und Far Cry2 mit mindestens 117 und durchschnittlich mit 177 FPS.

Unterm Strich: Mehr Leistung ist mit der 7770er Serie für wenig Geld ist kaum noch zu bekommen – die CrossFireX-Kombination ist eine lohnenswerte Investition.

von Christian

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