Für wen eignet sich das Produkt?
Mit seiner zierlichen Gestalt ist der Monitor Samsung S22F352FHU das passende Gerät für den Einsatz bei eingeschränkten Platzverhältnissen. Im Homeoffice oder im kleinen Büro eignet sich das technisch unauffällige Gerät als Allrounder für die alltägliche administrative und multimediale Routine. Spezialfähigkeiten für anspruchsvolle grafische Arbeiten fehlen ebenso wie die Performance für die Darstellung schneller Spiele. Die kompakte Bauform kommt mit knappem Raum zwar gut zurecht. Mangelnde Beweglichkeit erschwert aber die optimale Positionierung auf dem Schreibtisch.
Stärken und SchwächenDie Ergonomie hat am meisten unter der klassentypischen Sparsamkeit zu leiden. Einerseits steht für die Ausrichtung an der Sitzposition lediglich eine Neigefunktion zur Verfügung. Andererseits führt die schwächere Blickwinkelstabilität des TN-Displays zu Einschränkungen des horizontalen und vertikalen Bewegungsspielraums. Bei seitlichen Abweichungen vom Bildmittelpunkt muss der Betrachter ab einer Perspektive von 170 Grad mit einer nachlassenden Bildkontur und Farbtreue rechnen. Bei vertikalen Positionswechseln trübt sich der Bildeindruck schon jenseits einer Grenze von 160 Grad. Im Gegenzug summieren sich zwei eher unauffällige Eigenschaften zu einer Produktstärke: Auf dem kompakten 21,5-Zoll-Display drängen sich die 1.920 x 1.080 Bildpunkte des mittlerweile gängigen Full-HD-Formats mit einer hohen Dichte von 102 ppi zusammen und erzeugen einen scharfen Bildeindruck. Für die Koordination mit der Grafikkarte ist Adaptive Sync/Free Sync zuständig. Es bleibt aber bei einer niedrigen Bildwiederholrate von 60 Hertz.
Preis-Leistungs-VerhältnisDer kompakte Allround-Monitor des südkoreanischen Herstellers Samsung steht dem Markt seit Anfang Oktober 2017 zur Verfügung und ist im Online-Handel für Beträge ab etwa 110 Euro bestellbar. Der überschaubare finanzielle Aufwand ist fair bemessen. Dennoch gibt es für geringfügig mehr Geld beispielsweise bei Acer oder bei BenQ Konkurrenten mit besserer Ergonomie. Ein weiterer Mitbewerber von BenQ hat für eine vergleichbare Investition ein blickwinkelstabiles IPS-Display zu bieten.
































