Wie bei jedem beutellosen Staubsauger, der die eingesaugte Luft nicht in mehreren Stufen mittels Fliehkraft reinigt, sondern nur in einer, benötigt auch der RO6743 von Rowenta einen vergleichsweise beträchtlich hohen Pflegeaufwand. Denn für den Feinstaub ist ein Filter zuständig, und nur wenn dieser immer sauber gehalten wird, ist eine gute Saugkraft gewährleistet.
Nach jedem Saugvorgang …
Konkret heißt das: Der Hersteller empfiehlt, den Filter nach jedem (!) Saugvorgang zu entnehmen, mit Wasser zu reinigen und mindestens 12 Stunden trocknen zu lassen. Der ebenfalls erbaute zusätzliche Hepa-Filter stellt im Vergleich dazu bescheidene Ansprüche. Bei ihm wird die monatliche Reinigung empfohlen, ab und an sollte er außerdem komplett ausgetauscht werden. Diese beiden Punkte sind absolut zu beachten. Denn falls nicht, droht, wie Kundenbewertungen zu entnehmen ist, mit der Zeit ein spürbarer Saugkraftverlust.
Staubbehälter – nicht ganz so „express“ wie versprochen
Der Staubbehälter kann mit einem Handgriff entnommen werden, anschließend drückt man eine Taste, der Deckel öffnet sich und der Behälter kann geleert werden – soweit die Theorie des „Clean Express Ergo Systems“. Doch auch hier haben Kunden darauf hingewiesen, dass dem nicht immer so ist. Der Behälter sei teilweise recht hakelig, müssen also mit Schwung aus seiner Fassung gerissen werden, wobei sich dann leicht der Deckel von alleine öffnen wurde – je mehr Schwung aufgewandt wurde, desto größer die Sauerei. Keineswegs unüblich ist dagegen, dass Haare & Co per Hand aus der Staubbox gepuhlt werden müssen – ein Schreckensszenario für Hausstauballergiker, die sich in diesem Fall auch nicht vom Hepa-Filter trösten lassen.
Laut
Und schließlich ist der Rowenta, wie die meisten beutelosen Staubsauger, laut. Beziehungsweise, deutlich lauter als Beutelstaubsauger der neuesten Generation, die gefühlt nur halb so viel Lärm machen. Auf der Habenseite dagegen stehen eine gute Energieeffizienz, auf Hart-/Glattböden eine sehr solide Saugleistung, eine kompakte Bauweise und ein robustes Gehäuse – gute Gründe also, die für den Staubsauger sprechen. Wer also bereit dazu ist, den Pflegeaufwand auf sich zu nehmen, darf zuschlagen. Andernfalls sind die derzeit veranschlagten 210 Euro (Amazon) sicherlich eine Hürde.