Wie bei fast jeder Stereoanlage sitzt an der Frontseite der Philips MCM2320 eine USB-Buchse zum Auslesen passender Sticks. Schade jedoch: Der Bluetooth-Standard fehlt. Man kann folglich keine Musik vom Smartphone, MP3-Player oder weiteren kompatiblen Quellen streamen.
Kein Kopfhörerausgang
Neben Bluetooth verzichtet Philips auch auf Netzwerktools wie AirPlay oder WLAN, an physischen Schnittstellen wiederum gibt es neben dem USB-Port noch einen Audioeingang auf 3,5 mm-Basis. Ein Kopfhöreranschluss fehlt folglich – was definitiv ein Schwachpunkt ist. Ansonsten lassen sich per USB Files im MP3-Format abspielen, zudem kann man Songs im Repeat- oder Zufallsmodus wiedergeben und 20 Titel programmieren. Die gleichen Funktionen stehen bereit, wenn man das Laufwerk benutzt – wobei Selbiges neben klassischen CDs zusätzlich einige Rohlinge unterstützt, namentlich CD-Rs und CD-RWs.Alltagstaugliche Klangpower
Technisch besteht die Anlage aus einem kompakten, durchaus schicken CD-Receiver sowie zwei knapp 16 Zentimeter breiten, dreizehn Zentimeter tiefen und 25 Zentimeter hohe Lautsprechern. Die Boxen stecken dabei in einem Bassreflex-Gehäuse und lassen sich zusammen mit 30 Watt RMS belasten. Damit kann man zwar keine Party beschallen, für die musikalische Begleitung im Alltag reicht es jedoch. Einstellen lässt sich der Sound über fünf vordefinierte Klangbilder – aber leider nicht über einen freien Equalizer für verschiedene Frequenzbereiche. Auf funktionaler Ebene wiederum runden ein UKW-Tuner mit 20 Speicherplätzen, ein Wecker und ein Sleep Timer sowie die obligatorische Fernbedienung die Ausstattung ab.Auf Amazon wird die Philips MCM2320 momentan für rund 120 EUR angeboten. In Relation zur Funktionalität ist das auf dem Papier in Ordnung, aber auch nicht auffallend günstig. Tests oder Erfahrungsberichte zur Soundqualität wiederum gibt es bisher noch nicht.








