An der Saugkraft des FC8470/01 PowerPro Compact hatten nur ganz wenige Kunden, die den aus dem Hause Philips stammenden Staubsauger ausprobiert haben, etwas zu kritisieren. Außerdem erweist er sich förmlich als Fliegengewicht und fällt auch nicht sonderlich groß aus. Allerdings lassen scheinbar Materialgüte sowie auch das Handling zu wünschen übrig, weswegen der Staubsauger von etwa der Hälfte der Kunden kein Empfehlungsschreiben erhalten hat.
Staubbehälter lässt sich leicht entleeren
In dieser Hinsicht eine Ausnahme stellt der Staubbehälter dar. Während sich nämlich bei vielen Konkurrenzmodellen der Behälter nur unter einer relativ großen Staubentwicklung und teilweise sogar erst durch Nachstochern entleeren lässt, scheinen beide Probleme beim Philips nicht aufzutreten. Grund dafür ist unter anderem die Bauform, die dafür sorgt, dass sich der Staub – ohne übrigens am Gehäuse festzukleben – auf einer Seite sammelt und beim Auskippen problemlos in die Mülltonne rieselt.
Hohe Saugkraft – aber nicht regulierbar
Öfters schon auf Kritik gestoßen ist dagegen, dass sich beim Philips die Saugkraft nicht regulieren lässt – der dafür vorgesehene Lufstromregler am Griff ist nur ein schwacher Ersatz für einen Stufenregler. Dies hat nämlich zur Folge, dass das Gerät permanent die maximale Leistungsaufnahme von 1.600 Watt aus der Steckdose zieht und mit rund 320 Watt am Saugrohr den Staub aufsaugt – was auf Hartböden und/oder leichten Verschmutzungen nicht notwendig ist. Erfahrungsgemäß werden die wenigsten Staubsauger auf höchster Saugstufe eingesetzt.
Fazit
In puncto Saugkraft selbst wiederum bescheinigen die meisten dem Philips eine gute bis sehr gute Leistung, sogar auf Teppichböden, der Königsdisziplin für einen Staubsauger. Eher weniger gute Noten erhielt er dagegen von vielen in puncto Komfort. Der Griff zum Beispiel soll nicht besonders „griffig“ sein, das Saugrohr lässt sich leider nicht zusammen schieben („Teleskoprohr“) und daher schlecht verstauen – der Staubsauger ruiniert sich quasi im Nachhinein seine Vorteile, die aus dem kompakten Design des Gehäuses resultieren. Kurzum: Kunden, die vorrangig an der Saugleistung interessiert und bereits sind, in Sachen Komfort Abstriche hinzunehmen, werden vermutlich mit dem Philips zufrieden sein und sich über die niedrigen Anschaffungskosten von aktuell rund 85 EUR (Amazon) freuen. Ist dem jedoch nicht so, sondern stehen auch Punkte wie Komfort auf der Wunschliste, sollten ein paar EUR mehr in ein Alternativmodell mit besserer Ausstattung investiert werden.