Den Philips AJ3231 darf man mit Blick auf das ungewöhnliche Design wohl als Exot unter den Radioweckern bezeichnen. Leider wird der gute erste Eindruck von einer etwas umständlichen Bedienbarkeit getrübt.
So monieren mehrere Kunden die zu klein geratenen Regler und Stellrädchen an der Seite. Auch die Tasten zum Aktivieren und Abschalten der Weckfunktion wurden an der Rückseite nicht wirklich optimal platziert. Obendrein soll das Einstellen der Uhr recht langwierig sein. Wer mit diesen Nachteilen leben kann, der bekommt ein durchaus solides Gerät: Pluspunkte kassiert der AJ3231 zunächst für die gelungene Optik mit der verspiegelten Front und den großen, gut lesbaren und in zwei Helligkeitsstufen dimmbaren Ziffern. Lob gibt es außerdem für die Möglichkeit, zwei Weckzeiten festzulegen und den Weckruf (Radio oder Alarmsignal) mit einer Schlummerfunktion zu unterbrechen. Man kann außerdem eine Batterie einsetzen, damit die gespeicherten Einstellungen bei einem Stromausfall nicht verloren gehen. Über einen Aux-Eingang lässt sich sogar ein externes Abspielgerät anschließen. Für den UKW/MW-Empfang ist eine integrierte Wurfantenne zuständig. Bei der Sinus-Ausgangsleistung des 14 Zentimeter hohen wie breiten und sechs Zentimeter tiefen Radioweckers spricht der Hersteller von 100 Milliwat.
Schade: Das schicke Design scheint auf Kosten der Bedienbarkeit zu gehen. Wer sich nicht täglich mit schwer zu erreichenden Wecktasten oder einem unhandlichen Stellrädchen abmühen will, der sollte zu einem anderen Gerät greifen. Wer allerdings mit den kleinen und etwas versteckten Tasten leben kann und die Radiofrequenz sowieso nicht wechselt, der bekommt den Philips AJ3231 zur Zeit schon für rund 35 Euro.
22.12.2009























