Schraubt man das Q Lens 06 15 - 45 mm von Pentax an die kleine spiegellose Systemkamera Q beziehungsweise Q10 erhält man eine kleinbildäquivalente Brennweite von 83 - 249 Millimetern. Damit gelingen Portraitaufnahmen sehr gut. So lassen sich nicht nur Menschen, sondern auch Tier aus einer guten Entfernung ablichten.
Ideal für Portrait- und Tieraufnahmen
Wer gern auf „Safari“ geht und Tiere mit der Kamera beobachten möchte, entscheidet sich für den Telezoom von Pentax dann, wenn er auch eine spiegellose Systemkamera aus der Q-Serie besitzt. An einer Q oder Q10 liegt die kleinbildäquivalente Anfangsbrennweite bei 83 Millimetern. Damit gelingen besonders gut Portraits, vor allem dann, wenn man die Offenblende F2,8 einsetzt, die den Portraitierten besonders gut vom Hintergrund freistellt. Wenn man die Brennweitenspanne voll ausreizt, kann man Motive, die weiter entfernt sind, aufnehmen. Das ist insbesondere dann von Vorteil, wenn man Tiere in freier Wildbahn fotografieren will. An einer Q7 hat man allerdings eine kleinbildäquivalente Brennweite von 69 bis 207 Millimetern.
Hohe Vergütung und schnelle Reaktionszeit
Um eine hohe Abbildungsqualität zu garantieren, hat Pentax zwei ED-Linsen verbaut. Die hochbrechenden Spezialgläser verringern aufgrund ihrer anormalen Teildispersion das sekundäre Spektrum. Zudem erhielt die Frontlinse eine Super-Protect-Coating-Vergütung. Diese Schutzschicht mindert Streulicht und Reflektionen, ist ferner staub-, wasser- und fettabweisend. Tier-, Kinder- und Sportaufnahmen erfordern neben den typischen Schnappschüssen eine schnelle Reaktionszeit. Aus diesem Grund wurde das Quick-Shift-Focus-System eingebaut. Ein Bildstabilisator wiederum findet sich in der Q-Systemkamera.
Fazit
Rund 290 EUR muss man für den Telezoom mit dem Q-Bajonett investieren. Es ergänzt das Standard Zoom 5-15 mm F/2,8-4,5. Mag man lieber Landschaften oder Architektur mit seiner Systemkamera aus der Q-Serie aufnehmen, sollte man auf das 08 Wide Zoom 3,8 – 5,9 mm F3,7-F4 zurückgreifen.