Ø Gut (2,2)

Tests (5)

Ø Teilnote 1,3

(45)

Ø Teilnote 3,1

Produktdaten:
Features: RDS
Schnittstellen & Funktionen: USB, Kar­ten­le­ser
Mehr Daten zum Produkt

Parrot Asteroid Classic im Test der Fachmagazine

    • auto motor und sport

    • Ausgabe: 12/2014
    • Erschienen: 05/2014
    • 3 Produkte im Test
    • Seiten: 7

    2 von 5 Punkten

    „Technik-Nerds mit hoher Frustrationstoleranz kommen mit dem Alfa-Radio auf ihre Kosten. Android-Betriebssystem und Internetzugang schaffen vielfältige Spielmöglichkeiten. Im puristischen Mittelmotor-Sportler wirkt es jedoch deplatziert.“  Mehr Details

    • c't

    • Ausgabe: 23/2011
    • Erschienen: 10/2011

    ohne Endnote

    „... Insgesamt hat uns das Asteroid sehr gut gefallen. ... Es lässt aber auch Wünsche offen: So fehlt trotz GPS bislang ausgerechnet eine Navigations-App ...“  Mehr Details

    • CAR & HIFI

    • Ausgabe: 6/2011
    • Erschienen: 10/2011
    • Seiten: 2

    1,3; Spitzenklasse

    Preis/Leistung: „sehr gut“, „Innovation Spitzenklasse“

    „Parrot wagt mit diesem Radio einen großen Schritt, keine Frage. Das ist genau das Richtige für alle, die sich auf die neuen Medien mit Herz, Nieren, Kopf und Kragen eingelassen haben und im Auto ebenso modern unterwegs sein möchten, wie sie es von zu Hause gewöhnt sind. Ich jedenfalls habe es im Laufe des Tests richtig liebgewonnen.“  Mehr Details

    • autohifi

    • Ausgabe: 5/2011
    • Erschienen: 08/2011
    • Seiten: 2

    „Absolute Spitzenklasse“ (78 von 100 Punkten)

    Preis/Leistung: 5 von 6 Sternen

    „Top: tolles Bedienkonzept; guter Radioempfang; Webradio und Internet; Apps installierbar.
    Flop: -.“  Mehr Details

    • CNET.de

    • Erschienen: 05/2012

    „gut“ (7,3 von 10 Punkten)

     Mehr Details

Kundenmeinungen (45) zu Parrot Asteroid Classic

45 Meinungen
(Befriedigend)
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4 Sterne
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3 Sterne
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2 Sterne
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7
  • Ein richtungsweisender Reinfall

    von LSperling
    (Mangelhaft)
    • Vorteile: einfache Installation, iPod-Bedienbarkeit
    • Nachteile: komplizierte Bedienung

    Positives:
    o Geringes Bauvolumen
    o Toller interner Amplifier mit wirklich gutem Klang
    o Viele Anschlussmöglichkeiten (4x USB (1x davon für GPS-Maus), SD, Line-In)
    o Richtungsweisender Featureansatz: Android-Betriebssystem, Internetanbindung für Internetradio und Offboard-Karten
    o Gute Spracherkennung bei der Musik- oder Telefonkontaktsuche dank Doppelmikrofon
    o Gute Verständlichkeit beim Telefonieren (ebenfalls dank Doppelmikrofon)


    Negatives:

    Allgemein:
    o Billige Tastenverarbeitung (sie werden ganz sicher nach 6-12 Monaten normaler Benutzung anfangen zu klappern (Tasten) oder quietschen (Drehrad))
    o Das Gerät kann nur mittels Klemme15-Signal (Zündung) eingeschaltet werden, nicht jedoch über eine der Tasten am Frontpanel (die in der Bedienungsanleitung angegebenen 2 Sekunden auf die PowerOnOff-Taste beziehen sich offenbar nur auf einen Ein- und Ausschaltvorgang bei aktivierter Zündung)
    o Zwei der insgesamt 12 Tasten haben Exklusivfunktion: Hörer-Taste für Sprachbedienung im Adressbuch, eine für sprachgesteuerte Musiksuche einer der angeschlossenen Medien
    o Kein exklusiver Lautstärkeregler; er verbirgt sich im Drehrad, welches gleichzeitig zur Menünavigation und Zoomen in der Navigationskarte dient
    o Lange 35 Sekunden für einen Systemaufstart, ehe das Gerät bedient werden kann
     Deutlich zu lange Ruhephase
     GPS-Mäuse neigen zu Problemen bei Positionssprüngen, was sich durch die lange Aufstartphase schnell ergeben kann (wer wartet schon 35 Sekunden zwischen Motoreinschalten bis zum Losfahren um die GPS-Funktion zu gewährleisten?)
    o Hat die GPS-Maus beim Systemaufstart die Position nicht zügig erfasst (siehe zuvor beschriebene Problematik), findet sie sie nur wieder, wenn ein ca. 5-minütiger Halt an einer fixen Position mit eingeschaltetem Gerät durchgeführt wird. Gibt es einen solchen Stopp nicht, reicht selbst 30-minütiges Fahren nicht aus, wieder einsatzfähig zu sein.
    o Recht häufige Prozessabstürze über alle Featurebereiche (sie werden mittels mittiger Popups dargestellt ...) lassen alle Software-Middleware-Implementierungen instabil und hastig umgesetzt wirken (evtl. ist auch der SW-Test nicht ausreichend zum Zug gekommen)
    o Sollen Internetfunktionen verwendet werden, muss zuvor die Internetverbindung in den Einstellungen (hier: Parameter) explizit aktiviert werden und zwar in jedem neuen Geräte-Buszyklus
    o Das Gerät bietet einen 30-minütgen Standby nachdem die Zündung abgeschaltet wurde. Innerhalb dieses Timeouts startet das Gerät schneller, wenn die Zündung wieder eingeschaltet wird. Ist dies der Fall, wird die zuletzt gespielte Audioquelle fortgesetzt. Überschreitet man die 30 Minuten jedoch, so startet das Gerät im Sleep-Screen mit angezeigter Uhr und es ist ein expliziter Tastendruck notwendig, damit die Musik fortsetzt. Doch auch hier gibt es Haken: Quellen werden nicht von ihrer letzten Position fortgesetzt werden, sondern von deren Medienbeginn. Es ist dann Aufgabe des Anwenders den korrekten/gewünschten Titel erneut hervor zu suchen.

    Bedienkonzept:
    o Wer immer die HMI und das damit verbundene Bedienkonzept entwickelt hat, hat keinerlei Ahnung hiervon.
    o Uneinsichtiger Menübaum
    o Unlogisch strukturierter Menübaum

    Tuner:
    o sporadisch Frequenzvermischung mit anderen FM-Sendern
    o sporadisch kurze Audiopiepser
    o Alternativfrequenzverfahren teilweise funktionslos
    o Sporadisch funktioniert der FM-Lastmode nicht und der Ton ist nach Aufstart gemutet
    o Uneinsichtiger Betriebszustände; es gibt 4 verschiedene Modi, in denen der Anwender Sender wählen kann: Favoriten, Vollscan, Manuell, (Skippen/Springen zum nächsten

    „Navigation“:
    o Keine Navigation im eigentlichen Sinn vorhanden, nur Online-„Karten“ (Google-Maps)
    o Google-Maps-Navigation nicht sonderlich ausgereift und stark (für Fußgängerpositionsbestimmung oder –zielführung ausreichend, im Automotivebereich ungenau, intelligenzfrei und ohne Plausibilitätsprüfung (viele Abweichungen von Ist- und angezeigter Position  blauer Positionspunkt verlässt sehr häufig die Straße um mehrere 10m)
    o POI-Suchen oder umständlich gestaltete Adress-Freitextsuche möglich
    o Keine echte Zielführung zu einem POI- oder Freitextziel; lediglich eine Routenberechnung, die jedoch am Startpunkt stagniert und sich nicht auf ein bewegendes Fahrzeug einstellt  keine akustische oder optische Fahrmanöveranweisungen
    o Bei Verlassen der vorberechneten Strecke, keine Neuberechnung

    Telefon:
    o Wird die Hörer-Taste betätigt, startet sofort der Sprachdialog, bei dem der Anwender einen Kontaktnamen aus seinem Adressbuch nennen kann, der angerufen werden soll. Existiert der gesuchte Name nicht, wird nach einem ähnlichen gesucht, was schnell zu Fehlern führen kann, denn es wird teilweise sofort die zugehörige Nummer der Fehlerkontakts gewählt.
    o Wird bei der sprachgesteuerten Kontaktsuche nicht einmal ein ähnlich klingender Name gefunden, so wiederholt sich die Frage „Wen wollen Sie anrufen“ endlos.
    o Eine freie Rufnummereingabe ist nur mittels Drehrad möglich, was sehr langwierig und umständlich umgesetzt wurde, weshalb dies während der Fahrt nur schwerlich möglich ist
    o Trotz deaktivierter Checkbox „Name des Gesprächspartners ansagen“ (unter Parameters  Telefonie), werden Listeneinträge des Adressbuchs weiterhin vorgelesen


    Fazit:
    Was zunächst als richtungweisendes und vielversprechendes Infotainment-Navigationsgerät zu einem wahnsinnig guten Preis auf sich aufmerksam macht, beweist sich schnell als Rohrkrepierer. Außer dem richtigen Ansatz im Automotivesegment OpenSource-Betriebssysteme, Internetfunktionalitäten und Offboard-Navigationen zu verwenden hat das Gerät nur wenig Substanz zu bieten.
    Das Bedienkonzept wurde offenbar ohne jegliche Kenntnis auf dem Segment von Automotive-HMIs entwickelt, was den Anwender schwer trifft, denn selbst die kleinste Aufgabe (Eingabe einer Telefonrufnummer oder einer Navigationszieleingabe) gestaltet sich zu einem zeitintensiven - und während der Fahrt auch gefährlichen – Kraftakt. Menüs bauen nicht logisch aufeinander auf und wirken hakelig, sodass schnell die Lust auf mehr vergeht.
    In vielen Fällen findet sich der Benutzer überhaupt nicht zurecht, weil er die Vorgeschichte der Bedienung nicht kennt. Ein Beispiel: Der Anwender befindet sich im FM-Radio-Screen und versucht zu einer anderen Frequenz zu springen. Es geht nicht. Grund: Es gibt verschiedene Modi, in denen sich das FM-Radio gerade befinden kann (manueller Scan, Vorauswahl, Favoriten, …) und der Anwender steckt gerade in der Favoritenliste, die nur einen einzigen Eintrag enthält. Somit fällt ein Skip-Vorgang zur nächsten Frequenz weg und es muss, um dies zu ermöglichen, explizit dieser mittels kleinem, eher unscheinbarem Icon signalisierte Modus gewechselt werden.
    Ein weiteres Beispiel für umständliche Bedienung: Der Anwender befindet sich im Mediaplayer-Screen, es spielt ein Lied. Er möchte nun gern explizit einen anderen Titel auswählen. Doch leider gibt es direkt aus dem aktuellen Kontext heraus keine Möglichkeit, in eine Titel-, Playlist- Genre- oder Album-Liste zu wechseln. Es muss über den Umweg Home-Screen gegangen werden und, wie aufwendig bedenkt man Musikmedien mit viel Inhalt, aus Listen ohne Quick-Jump-Möglichkeiten durch Scrollen der gewünschte Titel gesucht werden. Das macht man höchsten zwei Mal, dann hat man hiervon die Nase voll.

    Simple Standardverhaltensregeln, wie ein schneller Systemaufstart oder ein stabiler Audioquellenlastmode lassen ebenso zu wünschen übrig, wie eine sinnvolle Umsetzung der Anbindung an ein internetfähiges Bluetooth-Phone. Wer nun denkt, einfach ein DUN-fähiges Bluetooth-Telephone mit Internetdatentarif anschließen und los geht es, der irrt und gerät schnell in die Falle „Geht ja gar nicht“. Der „Trick“: Die Internetverbindung muss nach jedem Systemaufstart vor Verwendung des Internetradios oder der Offboard-Navigation explizit in den Einstellungen aktiviert werden. Hierfür sind minimal 19 Drehrad- und Tastendrücke notwendig. Umständlicher hätte es wirklich nicht gestaltet werden können!

    Die Offboard-Navigation von Google ist ein völliger Reinfall und kann eigentlich überhaupt nicht als „Feature“ bezeichnet werden, denn außer einer POI- und einer langwierigen Freitext-Suche (bekannt von Google-Maps am PC) mittels Drehrad bietet diese Navigation nichts was diesem Namen gerecht wird. So gibt es weder akustische, noch optische Richtungsanweisung. Es gibt nicht einmal eine Routenneuberechnung, wenn die zuvor errechnete Strecke verlassen wird (z. B. falsches Abbiegen). Hinzu kommt die permanente 2D-Nordausrichtung, was der Orientierung nicht gerade zweckdienlich ist.
    Wahrscheinlich hat Parrot die Navigation deswegen auch einfach nur „Karten“ genannt, denn mehr als Kartenansehen kann man hiermit eigentlich nicht. Wobei auch hier schnell darauf hingewiesen sein soll, dass Kartenansicht bedeutet „Zeige mir die Karte an meinem aktuellen Standort oder an einem der gefundenen (POI-) Ziele an. Freies Herumscrollen in der Karte ist nämlich nicht möglich.

    Einziger Lichtblicke in dem von zahlreichen Prozessabstürzen gesäten Trauerspiel ist das Internetradio. Auch dieses ist zwar von Bugs durchsäht, doch wenn es einmal funktioniert, dann wirklich zufriedenstellend und mit guter Qualität. Es sei aber zu beachten, dass dies für den Fall dauerhafter 3G-Internetbandbreite gilt. Selbst ein kurzer Fallback auf EDGE-Geschwindigkeit, die für Internetradiowiedergabe eigentlich ausreichend ist, wirkt sich in Aussetzern aus, die einige Sekunden für das Buffering usw. in Anspruch nehmen.

    Wie dieses Gerät tatsächlich den CES-Award gewinnen oder von ein paar Zeitschriften eine ordentliche Bewertung erhalten konnte, ist mir ein Rätsel und es darf zumindest an der Unabhängigkeit und Glaubwürdigkeit der Tester gezweifelt werden.

    Alles in allem ein totaler Reinfall und man bekommt unheimlich wenig Gerät für sein Geld. Man erkennt schnell, dass Parrot stark auf dem Sektor der Spracherkennung und Freisprech-Telefonie ist, sonst jedoch im Trüben fischte.
    Besser ist: Finger weg, Smartphone mit Internetflat und Internetradio-App zulegen und an einem ordentlichen Autoradio mit integrierter Onboard-Navigation z. B. per A2DP anbinden.

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Einschätzung unserer Autoren

Asteroid Classic

Vielseitig dank Android-Betriebssystem

Parrot, Experte für kabellose Geräte rund ums Autoradio, hat auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas eine Headunit namens Asteroid vorgestellt, die mit Android läuft. Das ursprünglich für Mobiltelefone entwickelte Betriebssystem lässt sich mit diversen Applikationen erweitern, entsprechend vielseitig sind die Möglichkeiten der Headunit.

So kann man zum Beispiel Radiosender aus dem Internet hören, auf Kartenmaterial und auf andere ortsgebundene Infos zugreifen. Voraussetzung für den Zugriff aufs Internet ist ein separat erhältlicher UMTS-Dongle, während der GPS-Dongle, mit dem das Autoradio zum Navigationssystem wird, bereits im Lieferumfang enthalten ist. Die Adapter werden in die USB-Schnittstellen an der Rückseite gesteckt. Bedient wird das Asteroid über ein großes Drehrad an der linken Seite, denn auf ein Touchscreen-Display hat Parrot verzichtet. Mit welcher Auflösung das 3,2 Zoll große Farbdisplay an der rechten Seite arbeitet, erfährt man leider nicht. Dank integriertem Bluetooth und externem Mikrofon, das ebenfalls zum Lieferumfang gehört, empfiehlt sich das Gerät zum Freisprechen mit einem Mobiltefon. Außerdem kann man das Adressbuch via PBAP, Sync ML, OPP, Synchro AT, oder Synchro Nokia synchronisieren und Musik vom Telefon abspielen. Laut Hersteller „merkt“ sich die Headunit bis zu zehn verschiedene Handys. Neben den drei USB-Eingängen an der Rückseite hat Parrot eine vierte USB-Schnittstelle mit iPod-Unterstützung, einen Line-Eingang und vier Cinch-Ausgänge verbaut. In Sachen Konnektivität darf man sich ferner auf einen SD-Kartenslot freuen, der hinter einer Blende an der Vorderseite sitzt. Ein RDS-fähiger Radio-Tuner ist ebenfalls mit an Bord. Für den guten Ton sorgt ein MOSFET-Verstärker, der es auf eine Ausgangsleistung von 4 x 55 Watt bringen soll. Mit sieben voreingestellten Equalizer-Presets und einer frei definierbaren lässt sich der Klang optimieren.

Dank Android-Betriebssystem lässt sich das Asteroid von Parrot um diverse Funktionen erweitern. Gleichzeitig behauptet sich der Neuzugang als klassische Headunit, allerdings ohne optisches Laufwerk. Wann und zu welchem Preis das Bluetooth-Modell, zu dem es bislang noch keine Test- oder Erfahrungsberichte gibt, hierzulande erhältlich sein wird, lässt der Hersteller offen.

Passende Bestenlisten

Datenblatt zu Parrot Asteroid Classic

Wiedergabeformate
  • MP3
  • WMA
  • AAC
  • OGG
Maximalleistung 1 W
Features RDS
Schnittstellen & Funktionen
  • USB
  • Kartenleser
DIN-Schacht 1

Weiterführende Informationen zum Thema Parrot Asteroid Classic können Sie direkt beim Hersteller unter parrot.com finden.

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