Handlicher Stereo-Lautsprecher mit Bluetooth-Empfang
Im sehr kompakten Gehäuse des Mac Audio BT Wild 401 arbeitet eine Verstärkereinheit, die mit nominal mickrigen 2 x 3 Watt zwei kleine Lautsprecher befeuert. Ein passiver Radiator fördert die Wahrnehmung der tiefen Frequenzen, was der Wiedergabe trotz der geringen Leistung und bescheidenen Abmessungen eine erstaunliche Prägnanz beschert. Deren Qualität hängt darüber hinaus vom Übertragungsweg ab. Interessant ist das Modell als mobiler Begleiter vor allem aufgrund seiner Bluetooth-Kompatibilität. Hier haben es Erwerber bereits mit der aktuellen BT-Version 4.2 zu tun, die auf hohem Niveau mit etlichen neueren Smartphones und Tablets drahtlos kooperieren kann. Obwohl keine Technologien zur Eindämmung von Komprimierungsverlusten wie aptX zur Verfügung stehen - unter dem Strich ist der Sound mehr als akzeptabel. Dennoch erzielt man das beste Klang-Ergebnis mit einem schlichten Kabel über den analogen 3.5-Millimeter-AUX-Eingang, der auch viele ältere Geräte hörbar macht.
Keine Schönheit, aber läuft
Der Lithium-Ionen-Akku des Unterhaltungsdienstleisters soll in der Freizeit oder am Arbeitsplatz bis zu acht Stunden durchhalten können, jedenfalls bei mittlerer Lautstärke. Aufgeladen wird er per mitgeliefertem USB-Kabel, etwa über den USB-Port eines Notebooks oder Autos. Wer ihn direkt an Steckdosen mit Energie befüllen möchte, muss den passenden Netzadapter selbst beschaffen. Nicht nur klappt bei dem circa 330 Gramm leichten Kistchen das Pairing mit der jeweiligen Bluetooth-Signalquelle reibungslos - in der Regel. Überraschenderweise lässt es sich auch als Bluetooth-Freisprech-Einrichtung verwenden. Ein Mikrofon ist eingebaut, die entsprechenden Bluetooth-Profile werden von gängigen Telefon-Modellen unterstützt. Eventuell wirkt die „Rugged“-Optik des Gehäuses ein bisschen beliebig und prätentiös, es bringt jedoch tatsächlich einiges an Robustheit mit. Zudem ist es angeblich gemäß IP66 staub- und strahlwassergeschützt, in manchen Unterlagen behauptet der Hersteller hingegen eine IP67-Zertifizierung. Leider ist der Akku fest verbaut, was die Produkt-Lebensdauer insgesamt unnötig limitiert.
Magerer Preis, nicht so magerer Klang
Bei seinen anderen Lautsprecher-Produkten beweist der Hersteller deutlich mehr Design-Gespür. Dafür reizen die unkomplizierte Kabellos-Funktionalität und der günstige Preis von rund 40 Euro. Klar, die Akustik ist nicht überragend - aber es gibt unterwegs auf die Schnelle überhaupt was zu hören. Lediglich die Nicht-Austauschbarkeit des Akkus nervt richtig. Eine stimmigere Lösung wäre der Libratone Too, der allerdings rund 100 Euro kostet.









