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Unser Fazit
04.11.2014
LG F14 U1 BAS6
Riesen-Zuladung und unglaublich sparsam
Der südkoreanische Konzern LG Electronics hat auf der IFA 2014 in Berlin eine neue Waschmaschine vorgestellt, die gleich in mehrerer Hinsicht ausgesprochen bemerkenswert ist. Da wäre zunächst einmal die enorme Zuladungskapazität der Maschine: Während andere Waschmaschinen zwischen 6 und 8 Kilogramm Zuladung bieten, kann man in die LG F14U1BAS6 nicht weniger als 12 Kilogramm Wäsche stopfen. Das reicht, um selbst den Wäscheansturm einer vielköpfigen Familie mit sportbegeisterten Kids zu bewältigen.
Trotz riesiger Zuladung genauso sparsam wie kleinere Maschinen
Verblüffend ist hierbei, dass der Stromverbrauch nicht ebenfalls ins Unermessliche steigt. Ganz im Gegenteil: Die F14U1BAS6 gehört zu den stromsparendsten Modellen am Markt überhaupt. Es schaffen zwar mittlerweile nahezu alle Maschinen in die beste Energieeffizienzklasse A+++, doch nur wenige Modelle stoßen auf Werte von A+++ -30 Prozent oder besser vor. Die F14U1BAS6 jedoch knackt sogar den Wert A+++ - 55 Prozent. Damit ist sie selbst in absoluten Werten nicht hungriger als eine normale Waschmaschine. Beeindruckend.
Allerdings mehr Stellfläche benötigt
Leider ist nicht bekannt, ob dies auch für den Wasserverbrauch gilt – sehr wahrscheinlich ist das nicht. Von daher sollten hier wirklich nur Leute zugreifen, die für die erhöhte Zuladung Verwendung haben. Und auch die Abmessungen der Maschine fallen etwas größer aus: Das Hinterteil ist mit 65 Zentimetern Bautiefe größer als normal – was 60 Zentimeter wären. Und so passt die F14U1BAS6 nicht in Standardnischen beziehungsweise ragt aus denen spürbar hervor. Wer nicht so viel Platz hat, wird sich das zweimal überlegen.
Mit Dampf gegen Allergene
Auf der anderen Seite punktet die LG F14U1BAS6 mit einer sehr guten Zusatzausstattung, die unter anderem „TrueSteam“ umfasst. Damit sind Waschmodi gemeint, die auf Heißdampf anstelle von flüssigem Wasser zurückgreifen. Auf diese Weise kann Kleidung strom- und wassersparend aufgefrischt werden, und Allergene werden besser aus den Textilien herausgeholt. Darüber hinaus kann die Maschine, wenn sie ins heimische WLAN eingebunden ist, mit dem Smartphone kommunizieren und sogar darüber bedient werden.