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Unser Fazit
03.02.2016
Iris Atom 2X
Spottbillig, aber nutzlos
Nachdem wir uns bereits daran gewöhnen mussten, dass plötzlich Chinas Hersteller nicht nur OEM-Modelle für große Marken herstellen sondern äußerst erfolgreich unter eigenem Namen auftreten, folgen nun Hersteller aus anderen Schwellenländern. Zum Reigen gesellen sich dabei vor allem indische Hersteller, unter denen Lava sicherlich der bekannteste ist. Noch ist die Qualität der Geräte aber eher zweifelhaft, wenngleich das einst auch für chinesische Einsteigermodelle galt. Und heute führen Huawei und Xiaomi ernsthafte Highend-Konkurrenz ins Feld.
Besser nicht zugreifen
Ob das Lava auch einmal gelingen wird? Man wird es abwarten müssen. Tatsache ist, dass das neueste Modell Iris Atom 2 diesem Anspruch noch lange nicht gerecht wird. Es wendet sich weiterhin an das explizite Einsteigersegment und ist umgerechnet für magere 55 Euro zu haben. Ein Export in andere Länder ist angekündigt, doch ob neben Osteuropa auch Deutschland auf der Liste steht, ist unbekannt. Man kann es bei dieser Ausstattung aber kaum glauben – und von entsprechenden Angeboten im Online-Handel sollte man bei aller preislichen Attraktivität besser die Finger lassen.
Chipsatz ok, Display grauenhaft
Das Iris Atom 2X kommt mit einem sehr einfachen Quad-Core-Prozessor, dessen Taktrate sich bei niedrigen 1,3 GHz bewegt. Ergänzt wird dies um 1 Gigabyte Arbeitsspeicher. Das ist wirklich die unterste aktuelle Technikmesslatte, wenngleich damit zumindest im Alltag ein ruckelfreier Betrieb gelingen dürfte. Anspruchsvolle Apps werden das Gerät aber ebenso an die Leistungsgrenzen treiben wie zahlreiche parallel geöffnete Anwendungen. Noch schwächer sieht es beim Display aus: Mit 854 x 480 Pixeln bietet man auf 4,5 Zoll eine unwürdige Pixeldichte, die äußerst unscharfe Bilder erzeugt.
Es mangelt an allen Fronten
Auch sonst ist die Ausstattung extrem schwach. Es gibt eine 5-Megapixel-Hauptkamera, die von einer mittlerweile selten gesehen VGA-Kamera vorne ergänzt wird, 8 Gigabyte Speicherplatz und einen Steckplatz für Speicherkarten bis 32 Gigabyte Größe. Das sind magere Werte, und LTE als Datenbeschleuniger bei Downloads wird gar nicht erst geboten. Das ist zwar einerseits kein Wunder in dieser Klasse, aber andererseits eben auch der Grund, dann doch lieber ein paar Kröten mehr zu investieren.
von Janko
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Datenblatt
Displaygröße
4,5
Zoll
Die Displaygröße fällt sehr kompakt aus. Aktuell sind Handydisplays im Durchschnitt 6,2 Zoll groß. Gute Eignung für einhändige Bedienung.
Arbeitsspeicher
1
GB
Das Gerät verfügt nur über wenig RAM. Sie sollten mit einer schwachen Systemleistung rechnen.
Interner Speicher
8
GB
Der interne Speicher fällt knapp aus. Sofern möglich, sollte eine Speicherkarte nachgerüstet werden.
Akkukapazität
2.000
mAh
Die Akkulaufzeiten fallen kurz aus. Die Akkukapazität liegt deutlich unter dem aktuellen Durchschnitt (4.300 mAh).
Aktualität
Vor 10 Jahren erschienen
Das Modell ist nicht mehr aktuell, im Schnitt verbleiben Smartphones 2 Jahre am Markt.