Mit dem Envy m6 listet HP seit kurzem ein neues Notebook der gehobenen Mittelklasse: Freuen darf man sich zum Beispiel auf einen guten Prozessor aus Intels aktueller Ivy Bridge-Reihe und eine passable Grafik, zudem ist das Gehäuse relativ leicht.
Gewicht, Maße und Schnittstellen
Konkret wiegt das Notebook 2.400 Gramm – was für ein Notebook der 15,6 Zoll-Klasse in der Tat moderat ist. Rein äußerlich wiederum bringt es das Gehäuse auf eine Bauhöhe von stattlichen 27 Millimetern. Nichts auszusetzen gibt es dafür in Sachen Konnektivität. Mit an Bord ist zum Beispiel ein moderner Netzwerkbereich inklusive WLAN und Bluetooth 4.0, zudem umfasst die Anschlussleiste alle Optionen, die man heute von einem Notebook erwartet. Konkret: Verbaut sind ein Kartenleser, ein VGA- und ein HDMI-Ausgang sowie vier USB-Buchsen, von denen gleich drei den 3.0-Standard unterstützen. Flotte Datentransfers sind demzufolge kein Problem.Display und Hardwareoptionen
Das Display indes klingt weniger vielversprechend. Zum Beispiel liegt die Auflösung nur bei 1.366 x 768 Pixeln, außerdem ist die Oberfläche nicht entspiegelt. Negative Konsequenz: In heller Umgebung muss man mit Reflexionen rechnen. Rein technisch wiederum sind zwei Konfigurationen erhältlich (Envy m6-1140sg und Envy m6-1101sg). Wichtigster Unterschied dabei: Erstere hat sechs GByte RAM und eine 750 GByte-Festplatte an Bord, bei Letzterer sind es acht GByte und 1 TByte Speicherkapazität. Der Prozessor (Core i5-3210M) und die Grafik (AMD Radeon HD 7670M) allerdings sind identisch und gehören zur gehobenen Mittelklasse. Mit anderen Worten: Man kann selbst härtere Jobs relativ flott erledigen und auch das ein oder andere aktuellere PC-Game spielen.Was bleibt unterm Strich? Das HP Envy m6 ist leistungsfähig, relativ leicht und durchaus anschlussfreudig, dafür muss man im Gegenzug jedoch einen mäßig auflösenden und vor allem spiegelnden Bildschirm in Kauf nehmen. Wer dennoch Interesse hat, findet das Notebook im Internet derzeit ab 730 EUR.











