HP hat mit dem neuen Modell seiner Compaq Mini-Serie ein gutes Netbook entwickelt, das sich durch schickes Design und gute Qualität auszeichnet. Das 11,6-Zoll-Display mit einer Auflösung von 1366 x 768 Bildpunkten und die fast normal-große Tastatur sorgen für viel Benutzerfreundlichkeit. Besonders erwähnenswert ist der Akku, der sogar bei anspruchsvoller Nutzung gute fünf Stunden durchhält.
Für ausreichend Leistung sorgt, wie in vielen anderen vergleichbaren Geräten, im HP Compaq Mini 311c-1010SG ein Intel Atom N270 mit 1,6 GHz. Weitere bekannte Merkmale sind der 1 GB große Arbeitsspeicher und die 160-GB-Festplatte. Für Grafik wurde der kostengünstige nVidia ION-LE-Chipsatz verwendet, der durch seine ausschließliche DirectX-9-Unterstützung für das vorinstallierte Windows XP Home ausreichend ist. Allerdings ist er für neuere Betriebssysteme eher ungeeignet. Punkten kann das Netbook mit 3 USB-Schnittstellen, einem HDMI- und einem VGA-Anschluss. Auch Bluetooth und WLAN ist bereits integriert. Leider wurde auf schnelles WLAN-Draft-N verzichtet. Ein Kartenlesegerät und eine Webcam mit integriertem Mikrofon runden die gute Ausstattung des 11-Zollers ab. Mit 1,46 Kilogramm ist es jedoch kein Leichtgewicht. An die Umwelt wurde auch gedacht - das Netbook hat die ENERGY-STAR-Zertifizierung.
Wer ein gut verarbeitetes und schickes Netbook mit einem nicht zu kleinen Bildschirm sucht, der ist mit dem HP Compaq Mini 311c-1010SG gut beraten. Bei amazon kann es für unter 400 Euro erworben werden.
-
- Erschienen: 09.04.2010 | Ausgabe: 5/2010
- Details zum Test
„gut“ (72 von 100 Punkten)
Preis/Leistung: „gut“
„... Der Nvidia-Chipsatz und das größere Display belasten den Akku stärker als die Komponenten der anderen Netbooks. Unter Last erreicht das Compaq mit 210 Minuten nur etwa 60 Prozent der Laufzeit von Netbooks mit Atom N450.“

HP hat in das Netbook Compaq Mini 311 den leistungsstärkeren Grafik-Chipsatz nVidia ION eingebaut. Das macht sich auf dem Display bemerkbar, das so hochauflösende 1366 x 768 Pixel darstellen kann. Laut nVidia soll so die Grafikperformance eines Standard-Notebooks erreicht werden können, so laufen etwa auch einfache Spiele und gängige Bildbearbeitungsprogramme problemlos. Für die Rechenleistung ist aber trotzdem der Intel Atom N280 verantwortlich. Das ist eher selten, denn meist verwenden die Hersteller identische Chipsätze für Leistung und Grafik. Das Mini 311 ist übrigens mit 11,6'' das aktuell größte Netbook von HP. Durch den HDMI- oder den VGA-Port kann die Anzeige auch auf hochauflösende externe Monitore übertragen werden. Allerdings handelt es sich um ein Glare-Display, unter freiem Himmel können störende Spiegelungen entstehen.





