Flachbildschirme, die 3D-Filme und YouTube-Videos unterstützen, gehen nicht für kleines Geld über den Ladentisch. Wer mit einem Fernseher in erster Linie fernsehen will, sollte einen Blick zum Haier LET46Z18HF riskieren.
Drei HDMI-Eingänge, eine USB-Buchse
Für einen 46-Zöller sind die aufgerufenen 700 EUR fair. Zumal sich Haier – sieht man von den eingangs genannten Features einmal ab – nicht wirklich knausrig zeigt: Mit an Bord des LCD-Fernsehers ist ein Tuner für Antenne und Kabel, der den MPEG4-Standard und folglich den HDTV-Empfang unterstützt. Kabelkunden besorgen sich ein optionales CA-Modul und platzieren es mit der Smartcard ihres Anbieters im dafür vorgesehenen CI-Plus-Slot. Anschlussseitig stehen drei HDMI-Eingänge für hochauflösende Zuspieler bereit, außerdem werfen die Chinesen einen Komponenteneingang, einen Composite-Video-Eingang, eine Scart- und eine VGA-Buchse in die Waagschale. TV-Enthusiasten, die im Wohnzimmer satte Pegel fahren wollen, nutzen den optischen Digitalausgang für die Verbindung zum Heimkinosystem. Ein Kopfhöreranschluss, eine USB-Buchse und ein Ethernet-Port, der bis auf Weiteres ohne Funktion bleibt, runden die Anschlussleiste ab. Per USB soll man Foto- und Musikdateien abspielen, Programmlisten sichern (Clone Modus) und TV-Sender aufnehmen können.
1920 x 1080 Pixel, 200 Hertz
Ein LC-Display im 16:9 Format, das es auf 117 Zentimeter in der Diagonale bringt, soll die intern wie extern zugespielten Bilder ins beste Licht rücken. Das Panel löst mit 1920 x 1080 Pixeln auf, nutzt eine 200 Hertz-Schaltung zur Bewegungsglättung, bietet eine Reaktionszeit von 6,5 Millisekunden und wird mit seitlich verbauten LEDs indirekt hinterleuchtet. Für den guten Ton bürgen zwei Lautsprecher, die mit insgesamt 20 Watt belastet werden. Wer den Klang optimieren will, findet im Menü einen Equalizer und fünf Sound-Modi. Das Bildschirmmenü ist übersichtlich strukturiert, allerdings nicht sonderlich umfangreich. Laut Haier stehen vier feste Bildmodi zur Auswahl. Pluspunkte gibt es beim Stromverbrauch: So ist der 46-Zöller mit einer durchschnittlichen Leistungsaufnahme von 86 Watt im Betrieb recht genügsam. Von den Leuchtdioden profitiert das Gerät auch mit Blick auf die schlanken Abmessungen: Ohne Standfuß ist der Fernseher 3,7 Zentimeter tief, inklusive Standfuß sind es 25,5 Zentimeter. Wer das Display an die Wand hängen will, besorgt sich eine Halterung mit 400 x 400 Millimetern Lochabstand.Den 39-Zöller hatten die Fachmagazine bereits im Labor. Was Bild- und Tonqualität betrifft, sind die Experten zufrieden. Abzüge muss man beim Funktionsumfang, in Sachen Bedienkomfort und mit Blick auf die recht simpel gehaltene Fernsteuerung machen.


























