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Betriebs­art: Manu­ell
Antrieb: Rie­men
Typ: HiFi-​Plat­ten­spie­ler
Digi­ta­li­sie­rung: Nein
78 U/min: Nein
Pho­no­vor­stufe: Nein
Mehr Daten zum Produkt

Elac Miracord 70 im Test der Fachmagazine

    • Erschienen: Juni 2018
    • Details zum Test

    ohne Endnote

    „... Der Miracord 70 besinnt sich auf technische Notwendigkeiten wie einen einfachen, aber soliden Antrieb, ein kostengünstigeres aber ebenfalls hochwertiges Tellerlager und einen überraschend guten Tonarm und macht mit seinem soliden Chassis aus drei Komponenten jede Menge Spaß beim Musikhören. Bitte unbedingt das beiliegende Einsteigersystem gegen ein höherwertiges System tauchen ...“

    • Erschienen: April 2018
    • Details zum Test

    68 von 100 Punkten

    Preis/Leistung: „überragend“, „Highlight“

    „Verblüffender Plattenspieler, auf dem schon einfache Tonabnehmer zur Höchstform auflaufen. Laufwerk und Arm sind dennoch zu Höherem berufen. Die Kombi klingt druckvoll-basstark und enorm energetisch!“

    • Erschienen: Juli 2018
    • Details zum Test

    „sehr gut“ (4,4 von 5 Sternen)

    • Erschienen: April 2018
    • Details zum Test

    ohne Endnote

    „Empfehlung“

zu Elac Miracord 70

  • Elac Elac Miracord 70 Anniversary - Plattenspieler

Einschätzung unserer Autoren zum Produkt Miracord 70

Miracord 70

Vinyl-Luxus ohne Protz-Ästhetik

Aufs cleane, bis ins Detail durchdachte Design des Elac Miracord 70 fahren nicht nur ausgesprochene Vinyl-Fans ab. Doch für die, vom frischen Retro-Nerd bis zum Platten-Kenner alter Schule, ist er konzipiert worden. Entsprechend delikat und in sich stimmig ist auch die technische Ebene gelungen. Was dem relativ saftigen Preis bei ausreichend vielen Kaufinteressenten zur nötigen Akzeptanz verhelfen dürfte. Ausgerechnet der vormontierte, eigentlich sehr gute MM-Tonabnehmer Audio Technica AT 95 E bremst die Begeisterung ein wenig. Er liefert zwar feinen, authentischen Analog-Sound. Und ist bei günstigeren Plattenspielern oft die mit Abstand beste Komponente. In dieser Konfiguration aber wirkt er ein bisschen zu beliebig. Vielleicht als Erwerber deshalb eine Schippe drauflegen und ein fähigeres System wählen, das sich konsequenter an audiophilen Prinzipien orientiert.

Gediegener Glas-Keramik-Plattenteller

Im Chassis aus einem resonanzarmen, robusten MDF-Werkstoff steckt der außerordentlich smoothe und zugleich präzise Riemenantrieb. Dessen Synchronmotor-Herz stammt vom Spezialisten Premotec und bewegt den Sub-Teller. Dieser wiederum dreht einen Glas-Plattenteller, welcher alleine 2.6 Kilogramm auf die Waage bringt und auf der Unterseite mit schwarzer Keramik beschichtet ist - bereits optisch durchaus imponierend. In Verbindung mit dem Keramik-Punktlager wird im Normalbetrieb ein beachtliches Niveau an Laufruhe realisiert, Gleichlaufschwankungen sind kein Thema. Ebenfalls ein Schmankerl ist der auf geringstmögliche Spurfehlwinkel hin optimierte, geerdete Tonarm aus Aluminium und Stahl. Gegengewicht und Anti-Skating-Mechanismus sind mit begrenztem Aufwand exakt justierbar, was die Anpassung an unterschiedliche Tonabnehmer-Typen und deren jeweilige Masse erleichtert. Wie bei Apparaten der angehenden High-End-Sphäre üblich sind keine Digitalisierungs-Optionen integriert, also weder A/D-Wandler noch USB-Schnittstelle vorhanden. Selbstverständlich sucht man auch einen internen Vorverstärker vergeblich, der den direkten Analog-Anschluss an Aktiv-Boxen und Vollverstärker ohne Phono-Eingang gestatten würde.

Spielfertige Lösung für den analogen Ernstfall

In dieser Plattenspieler-Klasse darf ein Kurs von um die 1200 Euro für eine ernstzunehmende Lösung inklusive Tonabnehmer nicht verunsichern. Muss er hier auch nicht: Der äußerliche Minimalismus ist keine Show, sondern steht tatsächlich für die geschmackssichere Konzentration auf analoge Audio-Wonnen. Dennoch sollte ein Upgrade des Tonabnehmers in Richtung Luxus-Ware erwogen werden - wennschon, dennschon. Mit starkem Direktantrieb und DJing-Genen ist der Pioneer PLX-1000 mehr Arbeiter als Ästhet. Für ungefähr 730 Euro ohne Abtast-System wäre er aber eine tolle Alternative.

Aus unserem Magazin:

Datenblatt zu Elac Miracord 70

Technik
Betriebsart Manuellinfo
Antrieb Riemen
Typ HiFi-Plattenspieler
Eigenschaften
Digitalisierung fehlt
78 U/min fehlt
Akku-/Batteriebetrieb fehlt
Externes Netzteil vorhanden
Konnektivität
Cinch vorhanden
USB fehlt
XLR fehlt
Bluetooth fehlt
WLAN fehlt
Klinke fehlt
Kopfhörer fehlt
Kartenleser fehlt
Ausstattung
Phonovorstufe fehlt
Eingebaute Lautsprecher fehlt
Verstellbare Füße fehlt
Abdeckhaube fehlt
Digitalisierungssoftware fehlt
Tonabnehmersystem mitgeliefert vorhanden
Kassettendeck fehlt
Auto-Stopp fehlt
Abmessungen & Gewicht
Breite 46,5 cm
Tiefe 36,5 cm
Höhe 14 cm
Gewicht 11 kg

Weitere Tests & Produktwissen

Ruhe und Kraft

stereoplay - Vor gut einem Jahr brachte ELAC den Miracord 90 auf den Markt: einen massiven, tollen Plattenspieler, der den traditionsreichen Namen Miracord anlässlich des 90. Firmenjubiläums wieder zum Leben erweckte. Das Interesse der Kunden war enorm, die Presse begeistert (stereoplay vergab in Ausgabe 3/17 ein Highlight). Aber mit einem Preis von zunächst 2000 und später - nach einer nötigen Anpassung - 2500 Euro war der Miracord 90 vielen Interessenten eben auch zu teuer. Doch Hilfe naht! …weiterlesen