Dual zählt zu den Herstellern mit dem größten Angebot an Digitalradios – einige Modelle sind jedoch nicht gerade der letzte Schrei. Ein Beispiel: Das DAB 3. Auffällig ist hier nicht nur das mäßige Design, sondern auch die wenig schmeichelhafte Bewertung der Netz-Community.
Design und Anschlüsse
Ins Auge stechen vor allem der mattweiße Farbton und die Gestaltung der Frontseite – allerdings keineswegs positiv. Insgesamt wirkt das Radio schlicht bieder, altbacken und damit wenig attraktiv. Immerhin: Mit Maßen von 18,3 x 9 x 4 Zentimetern, 300 Gramm Gewicht sowie dem optionalen Batteriebetrieb eignet sich das DAB 3 für die mobile Nutzung. Wer möchte, muss also auch im Park oder im Freibad nicht auf digitales Radio verzichten. Apropos: Neben DAB+ empfängt das Gerät natürlich auch analoge UKW-Frequenzen, abspeichern indes lassen sich jeweils zehn Sender. Die Programminformationen wiederum kann man auf einem Display ablesen.Weitere Details
Und genau hier fangen die Probleme an. Laut einigen Nutzern im Netz ist die Display-Schrift nämlich kaum zu erkennen und zu allem Überfluss auch noch schlecht positioniert (zu weit links). Darüber hinaus zeigen sich die Verbraucher mit der Antenne unzufrieden. Konkret sei sie schlicht zu schwer – mit negativen Konsequenzen für die Standfestigkeit. Den DAB+-Empfang wiederum bezeichnet die Netz-Community als stabil und zufriedenstellend, beim UKW-Empfang hingegen scheint es schlechter auszusehen. Und die restliche Ausstattung? Besteht aus einem Wecker, einem Sleep Timer, einer Kopfhörerbuchse sowie einem Speaker, der sich lediglich mit einem Watt belasten lässt. Besonderes aufdrehen lässt sich das Radio also nicht.Unterm Strich scheint das Dual DAB 3 in der Tat kein großer Wurf zu sein. Die Erfahrungsberichte klingen wenig vielversprechend, die Ausstattung bietet nur die Minimalstandards, zudem bleibt das Design definitiv ein Schwachpunkt. Wer anderer Meinung ist und trotz allem zuschlagen möchte: Im Onlinehandel kostet das Digitalradio momentan 70 EUR.




























