Für wen eignet sich das Produkt?
Die Zielgruppe des Doro 8031C sind sehbehinderte Menschen, die ein normales Smartphone schlichtweg nicht bedienen können. Dafür bringt das Gerät zum einen eine besondere Hülle als auch eine starke softwareseitige Anpassung mit. Besonderes Plus ist hierbei eine sich komplett durchs System ziehende Sprachsteuerung, welche den User stets Schritt für Schritt anleitet. Weitere Extras runden das Paket ab – technisch handelt es sich aber um das bereits bekannte Senioren-Handy Doro 8031.
Stärken und SchwächenDamit die Bedienung des Touchscreens einfacher fällt, sind an der speziell gestalteten Hülle ertastbare Referenzpunkte angebracht. So soll man sich orientieren können, welches Feld man gerade drückt. Ein Displaycover simuliert hierbei sogar ein herkömmliches T9-Tastenfeld, so dass man die freien Tasten regelrecht erfühlen kann. Die Software unterstützt dies natürlich mit einem entsprechenden Layout der Menüs und Wähltasten. Ferner kommt die Claria-Vox-Software zum Einsatz, bei der die Sprachsteuerung den Anwender schrittweise durch Funktionen und Menüs leitet. Sie liest sogar Nachrichten und E-Mails vor und erlaubt umgekehrt das Diktieren derselben. Die integrierte Kamera wiederum dient als künstliches Auge. So kann man sich Schilder und Speisekarten vorlesen oder Farben benennen lassen.
Preis-Leistungs-VerhältnisTechnisch ist das Doro 8031C mit dem Vorbild 8031 identisch. Die Hardware ist absolut zweckmäßig und geht damit in Ordnung, allerdings haben die Spezialanpassungen den Preis saftig in die Höhe getrieben. Denn 500 Euro spielt schon ausdrücklich in der Oberklasse, während das normale 8031 für angemessene 170 Euro (Amazon) zu haben ist. Mangels anderer ebenso ambitionierter Lösungen für sehbehinderte Nutzer kann man dies aber kaum kritisieren…








