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Unser Fazit
29.04.2014
Bosch BGS 62530 Roxx'x ProPower
Ein gehörige Extraportion mehr Power
Die Roxx'x-Baureihe des deutschen Traditionsherstellers Bosch hat schon für Furore gesorgt, denn als erster beutelloser Staubsauger konnte ein Modell der Serie die Kollegen mit Beutel auf dem Prüfparcours der Stiftung Warentest schlagen. Dieses Kunststück gelang mit einem maximalem Stromverbauch von 1.400 Watt, was das Ergebnis noch umso erstaunlicher macht. Wer trotzdem den derzeit schwer im Trend liegenden Eco-Staubsaugern nicht über den Weg traut, sollte zum BGS62530 Roxx`x greifen. Bereits dessen Namenszusatz „ProPower“ zeigt an, worin sein Alleinstellungsmerkmal innerhalb der Baureihe besteht, nämlich das Extraquantum mehr Power.
Bis zu 2.500 Watt
Der Staubsauger gönnt sich nämlich an der Steckdose bis zu 2.500 Watt, also wesentlich mehr als der von der Stiftung Warentest zum Sieger gekrönte BGS61430 mit seinen 1.400 Watt. Der Hersteller begründet diesen hohen Stromverbrauch mit dem Argument, das Gerät sei auch bei hartnäckigem Schmutz in puncto Effizienz und Saugleistung nicht aus der Ruhe zu bringen, geschweige denn zu schlagen. Ein direkter Vergleich der beiden hausinternen Kollegen wäre daher sehr spannend, doch leider liegen zum ProPower nicht einmal Kundenrezensionen vor, aus denen sich zumindest eine grobe Einschätzung, wie die Antwort ausfallen könnte, abgeben ließe. Im Sortiment des Hersteller jedenfalls ist der Staubsauger das Modell fürs Grobe, außerdem soll das Luftsystem besonders robust sein, also auch mit gröberen Schmutzpartikel fertig werden.
Nahezu wartungsfrei
Ein weiteres Highlight der Baureihe besteht in einem Sensor, der permanent die Filter überwacht. Sobald diese in ihrer Leistung nachlassen und damit ein Saugkraftverlust droht, leitet der Sensor eine Selbstreinigungsprozedur ein. Nicht wenige haben sich schon darüber gewundert, weswegen ihr Staubsauger ein kurzes Saugpäuschen einlegt – was er jedoch nur scheinbar tut, denn in Wirklichkeit bläst er seine Filter kräftig durch. Darüber hinaus ist der Staubsauger auch noch mit einem HEPA-Filter ausgestattet und somit für Allergiker geeignet – sofern ihnen jedenfalls zum Beispiel ein Mitbewohner das Entleeren und Reinigen des Staubbehälters abnimmt, denn diese Aufgaben gehen in den seltensten Fällen staubfrei über die Bühne. Dieses Manko betrifft allerdings die überwiegende Mehrheit aller beutellosen Staubsauger.
Fazit
Das Testergebnis der Stiftung Warentest belegt, dass für die „normale“ Reinigung von Hart-/Glatt- sowie Teppichböden der Staubsauger keinesfalls mehr über einen stromfressenden Motor verfügen muss. Skeptiker sowie Haushalte, in denen – aus welchen Gründen auch immer – jede Menge grober und hartnäckiger Schmutz anfällt, werden sich jedoch sicherlich nicht immer davon überzeugen lassen und lieber zu einem Modell wie dem ProPower greifen. Ob sich aber der höhere Stromverbrauch auch tatsächlich in einem Mehr an Saugkraft auszahlt, lässt sich bis zum Vorliegen weiterer Testergebnisse oder Kundenrezensionen nicht beurteilen. Ab Herbst 2014 wird es diese Modellversion jedoch sehr schwer haben, denn ab diesem Zeitpunkt dürfen nur noch Neumodelle mit maximal 1.600 Watt vertrieben werden, wie es die neue EU-Verordnung will. Mit der Anschaffung des rund 180 EUR (Amazon) teuren Geräts sollte man also nicht lange warten, wohingegen der nur 1.400 Watt benötigende Bosch BGS61430 und in etwa gleich teure Kollege sicherlich noch länger in den Auslagen der Händler anzutreffen sein wird.