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Produktbild Base Lutea Home
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Base Lutea Home

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Unser Fazit

Fest­netz­te­le­fon ohne Fest­netz

Die Schlagzeile dieses Artikels mag zunächst einmal wirr klingen, ist aber durchaus ernst gemeint. Der Mobilfunkprovider BASE hat Medienberichten zufolge ein Schnurlostelefon angekündigt, das nicht über das Festnetz telefoniert sondern über das Mobilfunknetz. Es beherrsche die Mobilfunkstandards GSM via 850, 900, 1.800 und 1.900 MHz sowie UMTS via 900 und 1.200 MHz. Das Gerät erlaube dabei auch das Lesen und Verfassen von SMS-Mitteilungen auf dem 1,8 Zoll kleinen Display.

Äußerlich sieht das auf ersten Pressefotos (s. areamobile.de) gezeigte Telefon wie ein ganz normales Festnetztelefon aus – und soll sich auch so bedienen lassen. Das bedeute auch, dass man bis zu sechs Mobilteile an der gemeinsamen Basisstation anschließen und sogar kostenfreie Gespräche zwischen den einzelnen Mobilteilen führen könne. Lediglich die Basisstation stelle dann die Gespräche über das Mobilnetz her. Für einen besseren Empfang innerhalb der Wohnung lasse sich auch eine externe Antenne an das Schnurlostelefon anschließen.

Die Mobilteile wiederum glichen ganz normalen Geräten für den Festnetzgebrauch. Nur an einer einzelnen Stelle sei der Ausstattungsumfang bemerkenswert größer: Im Telefonbuch sollen bis zu 1.000 Kontakte Platz finden. Das ist immens viel, herkömmliche DECT-Telefone bieten in der Regel nicht mehr als 100 Kontakten Platz, 200 sind schon eine rühmliche Ausnahme. Das Lutea Home dürfte also auch das richtige Telefon für Menschen mit besonders großem Bekanntenkreis sein. Umgekehrt sollte man aber nicht zu den Plaudertaschen gehören. Denn die Sprechzeit der einzelnen Mobilteile soll mit nur fünf Stunden eher unterdurchschnittlich ausfallen. Normal sind hier im DECT-Bereich zehn Stunden.

Das BASE Lutea Home kann den Berichten zufolge ab April 2012 zum Tarifangebot „Mein BASE Zuhause“ ausgewählt werden, um damit als Pseudo-Festnetztelefon zu dienen. Für 6 Euro zur monatlichen Miete kann das Gerät 24 Monate lang genutzt werden, der Tarif selbst bietet für 10 Euro monatliche Grundkosten eine Sprach-Flatrate für Anrufe in das deutsche Festnetz sowie eine Festnetzrufnummer nebst der normale Handy-Rufnummer – ähnlich wie einst o2 Genion. Abgehende Gespräche werden allerdings stets mit der Mobilrufnummer initiiert. Das ist ärgerlich, da Anrufe in die Mobilfunknetze sowie der Versand von SMS-Mitteilungen hier 29 Cent je Minute / Mitteilung kosten.

Wer sich nicht einen solchen Tarif ans Bein binden möchte, kann das Gerät aber scheinbar auch bei einigen anderen Fachhändlern erwerben. Angeblich soll das Telefon dann 160 Euro ohne Vertrag kosten – auch noch vergleichsweise viel Geld, sowohl für ein einfaches Handy als auch für ein schlichtes Schnurlostelefon.

von Janko

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