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Unser Fazit
25.07.2014
Viva H7
Reine Massenware – mit einer Ausnahme
Im Budgetsegment herrscht ein harter Konkurrenzkampf. Eine schier unüberschaubare Anzahl an Billig-Tablets bietet die nahezu immer gleichen technischen Eckdaten, wirkliche Unterschiede sind schwer auszumachen. Auch das neu angekündigte Allview Viva H7 macht davon im Grunde keine Ausnahme. Es gibt nur einen Grund hier zuzugreifen: Man sucht für wenig Geld ein Gerät, dass auch das mobile Internet via HSPA nutzen kann. Denn das ist der wesentliche Unterschied des Viva H7 zur Konkurrenz, die meist nur per WLAN online gehen kann.
Einfacher Chipsatz für schlichte Alltagsaufgaben
Ansonsten jedoch erhält man auch hier wieder nur Standardkost vorgesetzt. Der Prozessor ist beispielsweise ein einfacher Quad-Core auf Basis des Cortex A7 mit nur 1,2 GHz Taktrate, der auch nur von 1 Gigabyte Arbeitsspeicher unterstützt wird. Das reicht für die flüssige Bedienung der Android-Oberfläche in Version 4.4 KitKat, doch bei anspruchsvolleren Apps wie 3D-Spielen dürfte die Performance schnell Einbrüche zeigen. Die GPU ist auch nur eine simple PowerVR SGX544 mit vier Kernen – andere GPUs haben mittlerweile 128 oder 192 Kerne...
Ausstattung kaum der Rede wert
Bedient wird das Tablet über ein 7 Zoll großes Display mit 1.280 x 800 Pixeln Auflösung. Das immerhin ist lobenswert, kommen doch noch viele Tablets der 100-Euro-Klasse mit noch niedrigeren Auflösungen, obwohl einfaches HD bei einem Tablet eigentlich mittlerweile die Untergrenze sein sollte. Doch davon abgesehen gibt es nicht viel zu bemerken. Das Tablet hat nur 8 Gigabyte Medienspeicher, einen Steckplatz für microSD-Karten, GPS und zwei Kameras mit jeweils sehr niedriger Auflösung: 2 Megapixel auf der Rückseite und 0,3 Megapixel auf der Front.
Nur das UMTS-Modul sticht hervor
Das Allview Viva H7 kann aber auch gar nicht viel mehr bieten, nicht bei diesem Preis. Mit rund 120 Euro bewegt es sich wirklich nahe der untersten Grenze für Tablet-PCs. Hier sollte wirklich nur zugreifen, wer ein einfaches Gerät zum Lesen von E-Mails und ein paar News-Websites unterwegs sucht - dank UMTS-Modul. Doch wer immer vor hat, mehr mit Apps zu experimentieren oder sogar anspruchsvollere Programme zu installieren, der sollte das Viva H7 aus seiner näheren Auswahl schmeißen. Dafür ist es einfach nicht geeignet.
von Janko
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Datenblatt
Akkukapazität
3.700
mAh
Die Akkulaufzeiten fallen kurz aus. Die Akkukapazität liegt deutlich unter dem aktuellen Durchschnitt (8.288 mAh).
Arbeitsspeicher
1
GB
Der Arbeitsspeicher ist zu klein. Es kann zu Rucklern, Stabilitätsproblemen und langsamen App-Startzeiten kommen.
Speicherkapazität
8
GB
Das Tablet bietet wenig Speicherplatz. Im Durchschnitt bieten aktuelle Tablets 144 GB Kapazität.
Aktualität
Vor 11 Jahren erschienen
Das Modell ist nicht mehr aktuell, im Schnitt verbleiben Tablets 3 Jahre am Markt.