Wer noch über einen frei und schmerzlos beweglichen Rücken verfügt und daher auf die ein oder andere Komfortausstattung in Sachen Bedienung verzichten darf, kann Geld sparen. Denn die Version AUP3820RP ist rund ein Drittel weniger teuer als das Flaggschiff der UltraPerformer-Serie von AEG, steht mit diesem jedoch hinsichtlich der Saugkraft auf einem Niveau.
Unterschiedliche Saugkraftregelung
Der Hauptunterschied liegt in der Saugkraftregulierung. Beim AUP3840C erfolgt sie superbequem über eine am Handgriff angebrachte Fernsteuerung. Aus dieser Konstruktion ergeben sich insbesondere dann Vorteile, wenn sich in der Wohnung Hart- und Teppichböden permanent abwechseln und dementsprechend die Saugkraft häufig geändert werden muss – das auf Dauer mühselige Bücken zum Staubsaugergehäuse wird einem erspart. Die 3820er-Version verfügt aber leider auch nicht, quasi als Ersatz dazu, über große Plus-/Minustasten am Gehäuse wie etwa der Ultra Silencer ALLFLOOR, die mit etwas Geschick mit den Füßen und daher ebenfalls bequem im Stehen bedient werden können. Nicht einmal ein Nebenluftregler, die einfachste Variante der Saugstärkeregulierung, ist vorhanden, ein Ausstattungsmerkmal, das die Version Ultra Performer AUP3820B auszeichnet. Kurzum: Soll die Saugkraft verändert werden, bleibt nichts anderes übrig als sich zu bücken – wem es öfter im Rücken zwickt und sticht und trotzdem aufgrund der Verhältnisse der Bodenbeläge in der Wohnung gezwungen ist, die Saugstärke zu regulieren, sollte sich die Anschaffung der „RP“-Version lieber zwei Mal überlegen.
Hohe Saugkraft, kleiner Staubbehälter, leichte Reinigung
Abgesehen jedoch von diesem Verlust an Bedienkomfort schenken sich die drei erwähnten Geräte aus der Modellserie Ultra Performer nichts. Die beutellosen, also mit Cyclonic-Technologie ausgestatteten Staubsauger warten mit einer hohen Saugkraft auf Hart- wie auf Teppichböden auf, wie die bislang zu den Einzelgeräten vorliegenden Kundenbewertungen belegen. Sie bieten sich daher als Allrounder für jede Aufgabe an, wobei man sich allerdings damit abfinden muss, dass der Staubbehälter relativ häufig geleert werden muss – er fasst nämlich nur 1,25 Liter. Doch diese Prozedur soll denkbar einfach sein, da sie zum Beispiel keine chirurgischen Eingriffe wie bei einigen Modellen aus unteren Leistungsklassen erfordert. Der Staubbehälter lässt sich mit einem Handgriff entnehmen, ohne dass der Gehäusekorpus geöffnet werden muss. Ausleeren sollte man ihn allerdings sicherheitshalber direkt über der Mülltonne, da der Behälter ausgekippt werden muss und sich die Angelegenheit daher in den meisten Fällen doch recht staubig gestaltet.
Fazit
Aktuell ist die „RP“-Version für knapp über 190 EUR (
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Amazon) zu Buche – wer sich vom Inhalt seines Geldbeutels leiten lässt, muss zwangsläufig zur RP-Version, sollte aber bedenken, dass sich zusätzliche Komfortmerkmale auf lange Sicht auszahlen und der einmalige Aufpreis deutlich an Schrecken verliert, wenn man sie Summe über mehrere Jahre Lebenszeit des Geräts verteilt.