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Unser Fazit
10.10.2014
AEG Classic Silence ACSPARKETT
Beliebte Modellserie ist noch sparsamer geworden
Die Modelle der ClassicSilence-Serie von AEG gehört zu den beliebtesten des Herstellers, und zwar nicht allein aufgrund ihrer attraktiven Anschaffungskosten. Denn die namensgebende Eigenschaft, also die angenehmen Betriebsgeräusche, sind seit einiger Zeit zu einem wichtigen Kriterium für viele Kunden geworden. Die neuen Modelle wiederum, zu denen der ACSPARKETT gehören, werden diese Erfolgsserie sicherlich fortsetzen. Denn sie sind noch sparsamer geworden und entsprechen daher noch mehr dem aktuellen Idealbild eines Staubsaugers.
Keine überragende Ausstattung und Leistung, aber grundsolide
Die Staubsauger der Serie haben zwar weder in der Ausstattung noch in ihren Saugleistungen Überragendes zu bieten – diese Aufgabe fällt eher zum Beispiel den Modellen der UltraOne-Serie zu –, überzeugen jedoch trotzdem viele Kunden mit grundsoliden Ergebnissen. Das spiegelt sich auch in den Einträgen des Neuzugangs auf dem EU-Energie-Label wider. Sowohl bei der Prüfung der Saugleistung auf Teppich- als auch auf Hart-/Glattböden darf er sich über eine gute Einstufung in die Klasse „C“ freuen. Der Stromverbrauch wiederum wurde, wie eingangs schon erwähnt, ebenfalls gesenkt, und zwar von maximal 1.800 auf nunmehr 1.450 Watt, was ihm die Einstufung in die Klasse „E“ in der Kategorie „Energieeffizienz“ eingetragen hat – kein Topwert, aber gutes Mittelfeld. Wer auf diesen Punkt großen Wert legt, sollte sich den zweiten Neuzugang der Serie, den ClassicSilence ACSGREEN anschauen. In puncto Ausstattung wiederum beschränkt sich der Staubsauger ebenfalls auf den Standard. Spezialdüsen für Teppiche oder Parkettböden sind demnach Fehlanzeige, dem Paket liegen lediglich eine umschaltbare Kombidüse sowie eine Polster-/Fugendüse bei. Erfreulich großzügig ist dafür der Aktionsradius, er beläuft sich nämlich auf zwölf Meter. An der Lautstärke wiederum hat der Hersteller noch einmal leicht gefeilt. Mit 71 dB(A) ist der Neuzugang noch etwas angenehmer für Ohren und Nerven als die Vorgängermodelle.
Fazit
Befürchtungen, die reduzierte Stromaufnahme könnte schlechtere Saugergebnisse mit sich bringen, sind unbegründet. In zahlreichen Fällen hat sich nämlich mittlerweile bei Tests gezeigt, dass die Drosselung der Motorkraft durch eine Optimierung der Luftstromführung locker kompensiert wird. Dasselbe dürfte daher auch beim AEG der Fall sein. Da der Staubsauger sich ferner hinsichtlich der Anschaffungskosten sicherlich in etwa auf dem Niveau der Vorgänger, also zum Beispiel des Classic Silence ACS1800, bewegen wird, die bei rund 150 Euro liegen, spricht nichts dagegen, das neuere und sparsamere Modell dem älteren vorzuziehen. Die oben angesprochene „grüne“ Modellversion ClassicSilence ACSGREEN hingegen mit nur noch maximal 700 Watt ist allerdings auch in diesem Punkt ein harter Konkurrent, denn der Öko-Staubsauger der Energieeffizienzklasse „A“ ist derzeit schon für unter 130 Euro (Amazon) zu haben.