Gehäuselüfter

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Ratgeber zu Gehäuselüfter

Frischluft und Kühlung

Quelle: Wikipedia.org

Ohne Kühlung durch Frischluftzufuhr mittels zusätzlicher Gehäuselüfter kommen PCs mit performanten Komponenten nicht mehr aus. Lediglich genügsame Büro-Rechner, die mit Onboard-Komponenten arbeiten oder Nettops brauchen keine zusätzliche Belüftung. Auch so genannte Silent-PCs, die intern mit großflächigen, passiven Kühlsystemen bestückt sind, benötigen keine Lüfter. Jedoch schon die Anschaffung einer schnelldrehenden Festplatte (7.200 U/Min. oder mehr) kann so viel Wärme produzieren, dass gerade im Sommer kritische Temperaturen im Gehäuse erreicht werden.

Damit nach dem Kauf von zusätzlichen Lüftern aus dem PC unter dem Schreibtisch kein heulendes Monster wird, sollte man sich einige Fakten klar machen. Große Lüfter sind nicht nur leiser, sondern meist auch effizienter. Bietet das eigene PC-Gehäuse also die Möglichkeit, 120 Millimeter oder gar 200 Millimeter große Lüfter unterzubringen, sollte man diese unbedingt nutzen. Da die großen Lüfter langsamer drehen, sind sie meist auch leiser. Der Anschluss sollte unbedingt über einen 4-Pin-Molex-Stecker erfolgen, der eine vernünftige Lüftersteuerung ermöglicht. Diese kann über das Mainboard oder ein spezielles Einschubmodul temperaturabhängig oder manuell erfolgen. Beim Kauf von hochwertigen Lüftern erhält man Propeller mit einem Kugellager oder gutem Gleitlager. Wenn man zu preisgünstigen Gehäuselüftern greift, kann man ruhig solche mit Keramiklager kaufen. Diese haben eine sehr hohe Lebensdauer und werden mit den Monaten der Benutzung immer leiser, da sich das Keramiklager selbst einschleift. Das Propeller-Design ist oft sehr unterschiedlich und weist mal mehr und mal weniger Lamellen auf. In diesem Zusammenhang ist die Menge der transportierten Luft (Airflow) interessant: die Zahlenangabe erfolgt in den Werten CFM oder m³/h – je höher der Wert, desto besser.

Logischerweise saugen die Lüfter nicht nur Frischluft an, sondern auch große Mengen Staub, die sich im Gehäuseinneren ablagern. Gute Gehäusehersteller montieren Filterkassetten vor den saugenden Positionen, die man leicht entnehmen und reinigen kann. Diese Hersteller bieten auch eine entkoppelte Montage an, wodurch die Lärmemissionen stark reduziert werden. Hitze ist der frühe Tod der Elektronik – also mit entsprechenden Gehäuselüftern vorsorgen.

Autor: Christian

Produktwissen und weitere Tests

Viel Wind um nichts? PC Games Hardware 10/2013 - Unglaubliche Leistung durch IHD-Heatpipes, extrem leise durch ANC-Lüfter: Die Welt der PC-Kühlung ist voll mit wohlklingenden Kürzeln. Doch welche davon sind Sein und welche Schein? Die Zeitschrift PC Games Hardware (10/2013) gibt auf insgesamt drei Seiten einen Überblick zum Thema PC-Kühlung. Dabei wird unter anderem erklärt, was sich hinter den Verpackungsaufdrucken verbirgt, auf was beim Kauf zu achten ist und welche Vorteile die Direct Touch Technologie hat.

140-mm-Marktübersicht PC Games Hardware 1/2016 - Ohne die Entkopplungselemente teurer Be-quiet-Modelle ist er übrigens kompatibel mit gängigen Lüfterbefestigungsschrauben. Glanzpunkt der Baureihe ist die unverändert vom High-End-Produkt Silent Wings übernommene Lüfterblattgeometrie. Insbesondere am unteren Ende des weiten Regelbereichs, wo der offene Rahmen weniger Einfluss hat, bieten die Pure Wings 2 quasi die gleiche Kühlleistung bei gleicher Lautheit wie ihre mehr als doppelt so teuren Kollegen.

Wer Wind säht ... PC Games Hardware 5/2015 - Bei 75 % der Maximaldrehzahl werden die 0,1 Sone unterschritten und minimal wären 25 % möglich. Ähnlich wie bei Be Quiets Silent Wings im 140-mm-Test rächt sich diese Abstimmung bei der Kühlleistung, die deutlich hinter dem restlichen Testfeld zurückbleibt. Auch in Relation zur erzeugten Lautheit ist die Leistung mäßig.

Viel Wind um nichts? PC Games Hardware 4/2015 - Im Gegenzug endet der, prozentual betrachtet sehr weite Regelbereich bei einer nur mittelmäßigen Maximalkühlleistung. Für den durchschnittlichen User ist der Silent Wings somit nur als Gehäuselüfter interessant, für Silent-Enthusiasten aber der passendste Testteilnehmer. Wie erwähnt macht die sorgfältig ausgewählte Premium-Konkurrenz es schwer, in unserem Testfeld einen vorderen Platz zu ergattern. Dementsprechend sind die verbleibenden Kandidaten nicht unbedingt schlechte Lüfter.

Neue Lüftergeneration PC Games Hardware 7/2014 - Die Modelle XF140 und XT140 bieten zwar viel Kühlleistung, sind aber unverhältnismäßig laut. Der Nanoxia Deep Silence 140 PWM bietet nahezu die gleiche Kühlleistung bei deutlich geringerer Lautheit. Störend ist vor allem der kleine Regelbereich via PWM: Leiser als 0,6-0,7 Sone wird es nicht. Deutlich besser macht es Cooltek bei beiden Silent Fan 140: Für einen sehr niedrigen Preis gibt es Lüfter mit einer ordentlichen Kühlleistung und einem flüsterleisen Lager.

Totenstille von Aerocool PC Games Hardware 6/2014 - Als Lautheit auf diesen Geschwindigkeitsstufen haben wir leise 1,1/0,3/0,1 Sone bestimmt. Die größere 140-mm-Variante ist noch leiser (0,9/0,2/0,1 Sone) und kühlt gleichzeitig besser (46,8/49,0/55,1 °C). Die Leistung der beiden Lüfter ist damit insgesamt also als sehr gut einzustufen. Für den CPU-Kühler eignen sich die Ventilatoren nur begrentzt, da sie einen 3-Pin-Anschluss besitzen. Das Gros der heutigen Mainboards kann sie am CPU-Fan-Anschluss nicht regeln.

Neue Ventilatoren PC Games Hardware 11/2013 - Spire Air Force 120 LED: Hörbarer Lüfter mit guter Ausstattung. Die Ecken des Air Force 120 LED sind komplett mit Gummi umschlossen, sodass diese bereits als Entkoppelung dienen. Außerdem lässt sich das Kabel direkt am Ventilator stecken, sodass es auch gegen eines mit passender Länge ausgetauscht werden kann.

Der perfekte Rechner PC Games Hardware 9/2013 - Mit 3 GiBzte Grafikspeicher sie dennoch reichlich ausgestattet und schreckt auch Auflösungen jenseits von Full High Definition nicht. Evga Geforce GTX 780 Superclocked ACX (1.500-Euro-PC) Superclocked und extrem luftgekühlt (ACX steht für "Air Cooling Xtreme"), diese Eigenschaften beschreiben Evgas Karte gut, denn ein konstanter GPU-Boost von 1.110 MHz bei 70 Grad Kerntemperatur kann sich sehen lassen.

Kühlkonzepte auf dem Prüfstand PC Games Hardware 4/2013 - Kompaktwasserkühlungen bringen ausreichend Leistung auch für anspruchsvolles OC. wenn Sie Wert auf eine leise Kühlung legen. Kompaktwasserkühlungen arbeiten in der Regel sehr laut. So optimieren Sie günstig und effektiv Ihre Gehäusebelüftung Lüfter drosseln: 7-Volt-Adapter Falls Sie eine günstigere Methode suchen, Ihre Gehäuselüfter leiser zu machen, bieten sich 7-Volt-Adapter an.

Frischluft im Gehäuse PC Games Hardware 8/2012 - Die Anzahl der Lüfter wird von Ihren Vorlieben und Ihrem Gehäuse bestimmt; zwei bis drei sollten aber ausreichen. Fazit Frischluft im Gehäuse Gehäuselüfter bieten ein großes Potenzial zur Optimierung. Mit nur wenig Budget und Aufwand kann man sein System kühler und vor allem deutlich leiser machen.

Wind of Change PC Games Hardware 12/2012 - Durch die hohe Laufruhe überraschte vor allem die neue Eloop-Serie von Noiseblocker. Falls Sie eine gute Ausstattung wünschen, sind neben dem Silent Wings 2 auch die Modelle von Enermax und Nanoxia eine gute Wahl, die eine Lüfterregelung bieten. Für Sparfüchse eignen sich die Lüfter von Lepa, in begrenztem Maße auch der F120 PWM, der aber selbst mit Drosselung wegen des Fiepens relativ laut arbeitet.

Lüftergiganten PC Games Hardware 8/2012 - Die 230-mm-Variante des Crystal Clear ist komplett identisch zur 180-mm-Ausführung des Kühlers, das beinhaltet auch die nur einseitige Montage-Möglichkeit. Einzig der markante Anstieg des Betriebsgeräusch unterscheidet ihn vom kleinen Modell.

Eiskalte Stille PC Games Hardware 1/2012 - B. Geforce 7950 GX2/7900 GX2) für eine deutliche Abkühlung sorgen. Etwas problematisch verhielt sich der Cougar CF-V12HP, den im Zusammenspiel mit unserer Zalman-Lüftersteuerung ließ er sich nicht auf 50 Prozent herunterregeln und erzeugte einen hochfrequenten Pfeifton, wenn nicht die Maximaldrehzahl anlag. Der günstigere CF-V12H mit 3-Pin-Anschluss hat dieses Problem nicht und gefiel uns daher deutlich besser.

Neue Lüfter von Be Quiet PC Games Hardware 12/2011 - Hierfür werden die von anderen Be-Quiet-Lüftern bekannten Gummihalterungen samt Plastikstiften mitgeliefert. Alternativ lassen sich die Lüfter festschrauben - das ist beispielsweise bei manchen Gehäusen wichtig. Zudem wird ein Adapter für den 12-Volt-, den 7-Volt- und den 5-Volt-Betrieb mitgeliefert. Das 120-mm-Modell für 15 Euro erreicht laut Hersteller bei zwölf Volt 1.500 Umdrehungen pro Minute; die Abweichung war bei unserem Muster mit 1.520 U/min gering.

Kühlgiganten PC Games Hardware 12/2011 - Beim Lüfter setzt Thermalright erneut auf den TY-140 mit 1.300 U/ min Nenndrehzahl - völlig zu Recht, wie unsere Testergebnisse zeigen: Obwohl das mitgelieferte Exemplar mit 1.260 U/min etwas unterhalb der Vorgabe bleibt, bietet der True Spirit 140 eine hohe Kühlleistung, die im Testfeld lediglich von den Doppelturmmodellen klar überboten wird.

Cool bleiben PC Games Hardware 9/2011 - Eine Stärke des NB-Multiframe ist der geringe Kühlleistungsverlust bei reduzierten Drehzahlen. Bei 75 und 50 Prozent lässt er die drei Mitbewerber deutlich hinter sich, lediglich bei 100 Prozent liegt das andere Noiseblocker-Modell auf Augenhöhe. Cooler Master Sickle Flow 120 Der Lüfter ist mit einem 3-Pin-Anschluss ausgestattet und verfügt über neun dunkle, halbtransparente Ventilatorblätter. Das Kabel ist lediglich 30 Zentimeter lang, was die Verwendung als Gehäuselüfter etwas erschwert.

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Infos zur Kategorie

Man kann sich als PC-Besitzer nicht auf die alleinige Sogwirkung des Netzteillüfters verlassen, da einfach zu viele Wärmequellen für hohe Umgebungstemperaturen im Gehäuse sorgen. Leider sind die Gehäuselüfter auch die stärksten Lärmquellen. Deshalb sollten sie über eine Drehzahlregelung (PWM) und maximale Kantenlänge verfügen. Die Gehäusehersteller bieten für jeden Computer durch genormte Bohrungen für die Befestigung und Gitterstrukturen die Möglichkeit, weitere Lüfter zu installieren. Grundsätzlich gilt die Faustregel: je größer desto besser, wichtig ist ein 4-Pin-Anschluss zur Drehzahlreglung. Große Lüfter mit einer Kantenlänge ab 200 Millimeter drehen langsamer, sind also leiser und fördern trotzdem genügend Luft in die gewünschte Richtung. Um eine maximale Kühlung im PC-Gehäuse zu erreichen, müssen die Lüfter richtig angeordnet werden. Die einfachste Anordnung sieht dann wie folgt aus: Im Frontteil zwei 80-Millimeter-Lüfter, die Frischluft ansaugen, sodass der Luftstrom durch den Festplattenkäfig in Richtung Prozessor und Grafikkarte zieht und von zwei weiteren 80-Millimeter-Lüftern auf der Rückwand beschleunigt und nach außen transportiert wird. Eine weitere Sogwirkung wird durch den Lüfter im Netzteil verursacht. Werden Mainboard, Prozessor und Grafikkarte passiv gekühlt, also ohne eigene Lüfter, sollte unbedingt ein großer Lüfter ab 200 Millimetern in der Seitenwand Frischluft auf diese Komponenten blasen. Bei aktiver Kühlung der Komponenten ist das Absaugen der Warmluft sinnvoller, da die Kühlung ohne Verwirbelungen der Luftströme stattfinden kann. Wenn die Absaugwirkung der rückwärtigen Lüfter sehr hoch ist, kann man den großen Seitenlüfter auch mit niedriger Drehzahl (800 bis 1.000 U/min) Frischluft zuführen lassen. Je nach Gehäusetyp lassen sich im Deckelbereich oft mehrere Großlüfter einbauen, die einen anderen Saug-Blaseffekt erzeugen. Mit kleinen, aufgeklebten Wollfäden kann man den optimalen Luftstrom überprüfen und Staubereiche eliminieren. Hat man endlich aus dem PC einen „Staubsauger“ gemacht, steht man vor dem Verschmutzungsproblem der Komponenten. Die Industrie bietet eine Vielzahl von Filterkassetten in allen genormten Größen, die eine Verschmutzung verhindern. Sie dienen als „Staubsaugerbeutel“ und müssen regelmäßig gereinigt werden, da sonst der Luftstrom immer schwächer wird. Ob man sich nun für kugel- oder keramikgelagerte Lüfter entscheidet ist Geschmackssache, jedoch sollten es keine zu billigen auf Plastik laufende Achsen sein. Ebenfalls lärmdämmend wirken auch die Befestigungsgummis, die man anstelle der Gehäuseschrauben einsetzen kann. Teure Gehäuse bieten häufig bereits entkoppelte Klipphalterungen, die ein komfortables Einbauen ermöglichen.