Stärken
Schwächen
Wie schneiden zusammenklappbare Allesschneider in Tests ab?
Grundsätzlich bewerten Testmagazine zusammenklappbare Allesschneider nach denselben Kriterien wie herkömmliche elektrische Allesschneider ohne Klappfunktion. Zusätzlich wird bei den Klappmodellen geprüft, wie einfach sich diese auf- und zusammenklappen lassen sowie wie gut sie sich in Schränken oder Schubladen verstauen lassen. Das Segment der Klapp-Allesschneider hat sich in den letzten Jahren deutlich weiterentwickelt: Hochwertige Modelle wie der Graef MYtiny erzielen inzwischen in unabhängigen Tests sehr gute Bewertungen und widerlegen das frühere Pauschalurteil, Klappmodelle seien grundsätzlich schlechter als feste Geräte. Im ETM Testmagazin (6/2025) belegte der Graef MYtiny Platz 2 von 5 getesteten Allesschneidern und erhielt unter anderem Sonderlob für seine sichere Bedienung und gleichmäßige Schlittenbewegung. Auf testberichte.de wurde er mit der Note 1,3 (sehr gut) bewertet (Stand 07/2024). Günstige Klapp-Allesschneider mit hohem Kunststoffanteil bleiben hingegen weiterhin hinter festen Geräten zurück, insbesondere beim Schnittbild.
Wie kompakt sind die Allesschneider im zusammengeklappten Zustand?
Die besten Klappmodelle sind im zusammengeklappten Zustand besonders platzsparend: Der Graef MYtiny etwa misst eingeklappt nur noch 8 cm in der Höhe und passt damit selbst in flache Küchenschubladen oder eine Reisetasche. So sind kompakte Klappmodelle ideal für kleine Küchen, Tiny Houses, Studentenwohnungen, Camping oder das Wohnmobil geeignet. Ist das Gerät nicht im Einsatz, verschwindet es schnell und platzsparend von der Arbeitsfläche – ohne dass Einzelteile ab- oder angebaut werden müssen.Welche Unterschiede bestehen bei den verschiedenen Typen von Klapp-Allesschneidern?
Die eingesetzten Materialien variieren hier stark. Noch vor wenigen Jahren verwendeten kaum Hersteller bei Klappmodellen einen hochwertigen Metallkorpus. Das hat sich geändert: Aktuelle Premiummodelle wie der Graef MYtiny sind vollständig aus Metall gefertigt, was sowohl die Standfestigkeit als auch die Langlebigkeit deutlich verbessert. Günstige Produkte besitzen weiterhin oft einen hohen Kunststoffanteil, was die Stabilität beim Schneiden beeinträchtigen kann.Im Gegensatz zu festen Geräten sind die maximalen Schnittstärken bei Klapp-Allesschneidern konstruktionsbedingt meist geringer und liegen in der Regel bei maximal 15 mm – einzelne Modelle schaffen bis zu 20 mm. Sehr dünne und feine Scheiben sind hingegen problemlos möglich; hochwertige Klappgeräte schneiden bei Bedarf auch hauchdünne Carpaccio-Scheiben.
Sicherheit bei Klapp-Allesschneidern: ein wichtiges Kaufkriterium
Da das rotierende Messer bei einem Klappgerät besonders leicht zugänglich ist, spielt die Sicherheitsausstattung eine zentrale Rolle – sowohl beim täglichen Betrieb als auch beim Verstauen. Hochwertige aktuelle Modelle bieten hier deutliche Fortschritte:- Automatische Kindersicherung: Sperrt Einschalter und Klappmechanismus gleichzeitig, sodass das Gerät weder unbeabsichtigt eingeschaltet noch zusammengeklappt werden kann. Besonders relevant in Haushalten mit Kindern.
- Schlittenverriegelung: Verhindert, dass der Schlitten während des Betriebs ungewollt einklappt und sorgt für stabilen Stand.
- Zentrale Bedieneinheit: Fasst Einschalten, Klappmechanismus und Schnittstärkeneinstellung an einem einzigen Bedienelement zusammen, was Fehlbedienungen reduziert.
Kabelaufwicklung als praktisches Detail: Viele aktuelle Klapp-Allesschneider bieten eine integrierte, herausschwenkbare Kabelaufwicklung. Das Kabel lässt sich auf die gewünschte Länge arretieren oder vollständig im Gerät verstauen – ideal für eine aufgeräumte Küche und besonders praktisch beim Transport.



