Die bes­ten Mikro­wel­len | Test & Kauf­be­ra­tung

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Ratgeber: Mikrowellen

Leis­tung, Volu­men und Funk­tio­nen im Über­blick

Stärken

Schwächen

Wer Speisen schnell und unkompliziert zubereiten möchte, ist mit einer Mikrowelle nicht schlecht beraten. Sie braucht vergleichsweise wenig Platz, benötigt keine Vorwärmphase und verbraucht deutlich weniger Energie als ein herkömmlicher Backofen. Aktuelle Kombi-Modelle können sogar grillen, backen und dampfgaren. Sie erweisen sich damit als echte Multifunktionstalente, die in vielen Haushalten den Herd zunehmend ergänzen oder sogar ersetzen. Doch welche Mikrowelle passt zu Ihrem eigenen Alltag? Worauf sollte man beim Kauf konkret achten?

Mikrowellen gehören in jede Küche Gehört zur Standardausstattung einer jeden Küche dazu: die Mikrowelle. Mit ihr lassen sich Speisen schnell und unkompliziert zubereiten. (Bild: amazon.de)

Wie viel Watt sollte eine Mikrowelle haben?

Die Leistung ist eines der wichtigsten Kaufkriterien. Hier gilt: Mehr ist nicht automatisch besser. Für eine klassische Solo-Mikrowelle, die vor allem zum Aufwärmen und Auftauen genutzt wird, reichen 700 bis 800 Watt völlig aus. Bei Kombi-Geräten mit Grill- oder Heißluftfunktion sind 900 bis 1.000 Watt sinnvoll, da die Zusatzfunktionen parallel mehr Leistung beanspruchen.
Wichtig zu wissen: Jeder Ausreißer nach oben bedeutet in erster Linie einen höheren Stromverbrauch, nicht aber eine wesentlich schnellere Zubereitung. Umgekehrt sollte die Leistung auch nicht zu niedrig sein, denn eine zu schwache Mikrowelle erhitzt Speisen langsamer und damit weniger schonend. Im optimalen Leistungsbereich werden die Wassermoleküle in der Nahrung so effizient zum Schwingen gebracht, dass Vitamine und Nährstoffe weitgehend erhalten bleiben.

Ein technischer Fortschritt, der beim Kauf zunehmend relevant ist: die Inverter-Technologie. Während herkömmliche Geräte mit einem Magnetron nur in Intervallen arbeiten – also wechselnd mit voller Leistung und dann gar nicht –, regeln Inverter-Mikrowellen die Leistung kontinuierlich. Das Ergebnis ist eine gleichmäßigere Erwärmung und besonders schonendes Auftauen. Laut Stiftung Warentest zeigte sich dieser Unterschied im Praxistest deutlich.

Welches Fassungsvermögen brauche ich?

Das Garraumvolumen sollte sich an der eigenen Haushaltsgröße und am Verwendungszweck orientieren:
  • 17–20 Liter: ideal für Singles oder als Zweitgerät; ausreichend zum Aufwärmen und Auftauen
  • 20–25 Liter: der Standard für die meisten Haushalte; ab 20 Liter können auch handelsübliche Pizzen zubereitet werden, sofern eine Grillfunktion vorhanden ist
  • 25–30 Liter und mehr: empfehlenswert für Familien oder wenn die Mikrowelle als vollwertiger Backofenersatz dienen soll
Zu beachten: Ein größerer Garraum braucht grundsätzlich etwas länger, um die enthaltene Luft aufzuheizen. Das gilt vor allem für Geräte mit Heißluftfunktion.

Solo-Mikrowelle oder Kombi-Gerät?

Kombi-Mikrowellen können nicht nur Speisen auftauen, erhitzen und garen, sondern bieten auch Grillfunktion, Heißluft oder sogar Dampfgaren. Eine Mikrowelle mit integriertem Grill spart gegenüber dem Backofen Energie, da ein deutlich kleinerer Garraum aufgeheizt werden muss. Dabei gilt: Infrarotgrills heizen schneller und gleichmäßiger auf als einfache Quarzgrills, die primär von oben wirken und bei manchen Modellen im Test auch schlechter abschneiden.

Sehr praktisch ist es, wenn die Grillröhren nicht frei liegen, sondern verkleidet sind, denn das erleichtert die Reinigung erheblich. Viele Kombi-Geräte kombinieren Grill und Heißluftfunktion, die die Umluft eines Backofens simuliert und für gleichmäßige Bräunung sorgt. Darüber hinaus gibt es Modelle mit einem integrierten Dampfgarer für die besonders schonende Zubereitung. Das ist praktisch für alle, die auf Vitamine und Nährstoffe achten.

Achtung vor Mogelpackungen! Manche günstigen Mikrowellen werben mit Dampfgaren, meinen damit aber nur eine indirekte Methode, bei der Wasser in einem Spezialgefäß durch Mikrowellenstrahlen erhitzt wird: Das ist keine echte Dampfgarfunktion.


Wer keinen Backofen besitzt oder ihn ersetzen möchte, sollte gezielt zu einem Kombi-Gerät mit Grill und Heißluft greifen. Ein Garraum ab 25 Liter ist dafür empfehlenswert.

Drehteller oder kein Drehteller?

Die meisten Mikrowellen arbeiten mit einem Glasdrehteller, der für eine gleichmäßigere Erwärmung der Speisen sorgt. Neuere Modelle setzen dagegen auf einen Keramikboden ohne Drehteller: Dadurch steht mehr nutzbare Fläche zur Verfügung, auch eckiges Geschirr oder mehrere Behälter gleichzeitig lassen sich problemlos hineinstellen. Im Test überzeugen solche Modelle oft durch mehr Flexibilität im Alltag.

Warum die Bedienung entscheidend ist

Die größten Unterschiede zwischen den Geräten zeigen sich oft erst bei der Bedienung. Die Bandbreite reicht von einfachen Drehreglern mit Digitalanzeige bis hin zu Touch-Sensor-Feldern mit großen Farbdisplays und umfangreichen Automatikprogrammen. Einfache Drehregler punkten mit intuitiver Schnellbedienung; digitale Bedienpanels ermöglichen dagegen eine sehr genaue Programmauswahl.

Viele Modelle bieten heute 8 bis 35 Automatikprogramme, die Leistung und Garzeit für bestimmte Lebensmittel automatisch anpassen – von Reis über Gemüse bis hin zu Grillhähnchen. Modelle mit Gewichtsautomatik wiegen die Lebensmittel sogar selbstständig und berechnen die optimale Garzeit. Wer regelmäßig dieselben Gerichte zubereitet, profitiert außerdem von einer Favoritenspeicher-Funktion.

Allerdings sollten die Erwartungen realistisch bleiben: Sowohl Stiftung Warentest als auch andere Testmagazine stellten fest, dass viele Automatikprogramme in der Praxis nicht zuverlässig funktionieren. Besonders bei Grillgerichten wie Hähnchen zeigte sich häufig: außen knusprig, innen noch nicht gar. Hier lohnt es sich, gezielt auf Modelle mit verlässlicher Grillfunktion im Test zu setzen.

Aktuelle Tests und Kundenmeinungen

Die Stiftung Warentest hat Ende 2022 freistehende Mikrowellen geprüft – elf Solo-Geräte und sechs mit Grillfunktion. Nur 6 von 17 Geräten waren „gut“. Testsieger unter den Solo-Mikrowellen wurden die Bosch FFL023MW0, die Siemens FF023LMW0 und die Neff FLAWG20S2. Beste Kombi-Mikrowelle war die LG MH6565CPS, die als einziges Gerät mit Grillfunktion ein „Gut“ erreichte und dank Smart-Inverter-Technologie besonders gleichmäßig erhitzt.

Das ETM Testmagazin (2025) kürte die Sam­sung MS23DG4504AGE1 zum Testsieger. Das österreichische Magazin Konsument vergab der LG NeoChef MH6565CPS ebenfalls das Prädikat „gut“ und lobte vor allem Mikrowellenfunktion und Handhabung.

Was sagen Kunden? Nutzerbewertungen aus dem Handel bestätigen die Testergebnisse weitgehend: Die LG NeoChef wird im Durchschnitt gut bewertet – gelobt werden gleichmäßiges Erhitzen, hochwertiges Design und einfache Bedienung. Bei der Bauknecht Chef Plus MW 49 SL (5-in-1 mit Dampfgaren und Heißluft) schätzen viele die Vielseitigkeit, finden das Gerät aber für manche Küchen etwas groß.

von Janko Weßlowsky

Redaktionsleiter – bei Testberichte.de seit 2007.

Der Kom­fort

Bei Mikrowellen, die sehr häufig in Gebrauch sind, ist der Komfort ein wichtiges Kriterium. Bei Mikrowellen variiert er recht stark und definiert natürlich den Preis. Bei einfachen Geräten, die nur hin und wieder benutzt werden oder lediglich auftauen und erwärmen, sind Komfortfeatures von untergeordneter Bedeutung. Bei Kombigeräten, die auch beim Grillen und Zubereiten ganzer Mahlzeiten zum Einsatz kommen, sollte aber auf einige Merkmale geachtet werden, die die Nutzung des Gerätes deutlich erleichtern können.

Behalten Sie die Übersicht: Türmechanik und Sichtkontrolle

Der Komfort beginnt beim Öffnen. Früher benötigte man zum Öffnen der Tür Muskelkraft. Solche Modelle sind heute zwar selten, aber es gibt sie noch immer. Sie sollten also darauf achten, dass die Mikrowelle eine Tastenmechanik zum Öffnen der Türe besitzt. Einige Kombigeräte verfügen über eine Klapptür, die wie bei einem Backofen von oben nach unten geöffnet wird – praktische insbesondere bei größeren Garräumen. Besonders wichtig bei Kombimikrowellen ist ein Sichtfenster. Verspiegelte Türen lassen nur einen unzureichenden Durchblick, manche Geräte haben sogar blickdichte Türen, die eine Sichtkontrolle des Garzustands verwehren. Trocken Übergartes oder Verbranntes lässt sich aber nur verhindern, wenn der Hobbykoch den Innenraum permanent beobachten und nach Bedarf eingreifen kann.

Welche Programme und Funktionen sollte Ihre Mikrowelle haben?

Auch für die eigentliche Zubereitung gibt es einige hilfreiche Ausstattungsmerkmale. Zum Beispiel verfügen sehr viele Geräte über eine Auftauautomatik, bei der das Gefriergut mit wenig Leistung aufgetaut wird, ohne es zu garen. Bei Automatikprogrammen sind Leistung und Garzeit für bestimmte Speisen bereits voreingestellt. Ob Pizza, Suppe, Kuchen oder Grillhähnchen – die Mikrowelle hat die Einstellungen bereits parat. Lediglich das Gewicht muss gewählt werden. Die Anzahl der Automatikprogramme ist unterschiedlich. Die meisten Modelle bieten eine Auswahl von acht bis zehn Programmen, einige trumpfen mit bis zu 35 auf. Geräte, die aktuelle Prüfverfahren absolvierten, waren in dieser Hinsicht jedoch enttäuschend: Viele scheiterten an ihrem Versprechen vom außen krossen, innen saftigen Hähnchen oder perfekt knusprigen Kartoffelgratin.

Noch mehr Zubereitungskomfort

Modelle mit Gewichtsautomatik wiederum wiegen selbstständig die Lebensmittel. Der Hobbykoch wählt lediglich das Programm aus und schon wird die benötigte Laufzeit, Leistung und Funktion automatisch berechnet. Favoriteneinstellungen wiederum sind sinnvoll, wenn es für die Lieblingsspeise kein Automatikprogramm gibt. So müssen nicht bei jedem Mal von neuem Leistung und Zeit eingestellt werden. Hat die Mikrowelle einen Drehteller, sollte dieser abschaltbar sein, sonst können große oder eckige Formen nicht in den Garraum gestellt werden. In diesem Fall sollte aber sichergestellt werden, dass die Mikrowellen durch ein anderes System, also durch Reflektorflügel oder Drehantenne, verteilt werden – sonst besteht die Gefahr, dass sich die Hitze an einigen Stellen der Speise konzentriert, während diese in anderen Bereichen kühl bleibt.

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