Das Wichtigste auf einen Blick:
- Föhnen und Stylen in einem Schritt
- Stiftung Warentest: Ionen ohne Vorteile
- Am besten mit Kaltluftfunktion zum Fixieren der Frisur
- Praktisch: Ausrollfunktion und versenkbare Borsten
- Warmluftbürsten auch für feines Haar geeignet
- In Tests erweisen sich dicke Griffe als störend
Die One-Step Volumiser Plus von Revlon (mit EU-Stecker) ist eine Warmluftbürste, die für zusätzliches Glanzversprechen wirbt. Für mehr Volumen empfiehlt es sich, das Gerät während des Stylings horizontal oder leicht nach oben vom Kopf wegzuziehen. (Bildquelle: amazon.de)
Früher griff man zum Föhn in der einen und zu einer dicken Rundbürste in der anderen Hand – heute erleichtern Warmluftbürsten diesen Vorgang enorm. Diese cleveren Kombigeräte vereinen Föhnen und Bürsten in einem Handgriff. Das spart nicht nur Zeit, sondern sorgt auch für eine Einhandbedienung. Darüber hinaus bieten viele Warmluftbürsten verschiedene Aufsätze, mit denen Sie trocknen, glätten oder locken können. Gerade mit bis zu 50 mm großen Rundbürsten-Aufsätzen lassen sich die Haare schonend und glatt bürsten – eine wesentlich schonendere Methode als mit einem herkömmlichen Glätteisen.
Warmluftbürsten: Darum sollten Sie auf Testergebnisse achten
Warmluftbürsten, auch bekannt als Rundföhnbürsten oder Föhnbürsten, verfügen oft über mehrere Aufsätze unterschiedlicher Größe. So lassen sich damit lockige Looks kreieren oder ein schönes Volumen erzielen. Auch gezielte Formungen an den Haarspitzen oder schonendes Glätten sind möglich. Dank hoher Leistungsstufen dient das Gerät sogar als effektiver Trockner. Trotzdem zeichnen Hersteller ihre Modelle häufig als Alleskönner aus – doch wie Stiftung Warentest und das ETM Testmagazin zeigen, erfüllen kaum alle Geräte diese Ansprüche gleichermaßen gut. Die wenigsten schaffen es gleichermaßen, definierte Locken zu formen und widerspenstiges Haar zu glätten. Daher lohnt sich vor dem Kauf ein Blick in aktuelle Testergebnisse und Erfahrungsberichte.Wählen Sie den passenden Bürstenaufsatz: Größere Bürsten zaubern Volumen, kleinere formen elegante Locken. – Stiftung Warentest
Warmluftbürste oder Haarglätter: Sanftes Styling für glänzendes Haar
Ein großer Vorteil der Warmluftbürste ist neben der Einhandbedienung die vielseitige Anwendung. Schonend ist sie ebenfalls: Die Temperatur liegt selten über 100 °C, sodass das Haar behutsam getrocknet und gleichzeitig gestylt wird. Im Vergleich dazu erreichen Haarglätter nicht selten Temperaturen von über 200 °C, manche Modelle bis zu 230 °C. Warmluftbürsten mit geringem Luftstrom sind eine Wohltat für feines Haar. So empfiehlt sich etwa der Clatronic Hot Air Styler HAS 2712, der bei geschickt angewendetem Styling bereits „gut“ bewertet wurde. Selbst bei niedriger Gebläsestufe gelingt es, feinem Haar schonend Glanz und Form zu verleihen.Top Föhnbürsten mit einstellbarer Temperatur
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Tipp: Wenn mehrere Personen dieselbe Bürste verwenden, empfiehlt sich ein Gerät mit mehreren Gebläsestufen, die unterschiedliche Hitze- und Luftstärken erlauben.
Kaltstufe, Keramik & Ionen: Was wirklich sinnvoll ist und was eher Marketing ist
Die Warmluftbürste Perfect Finish von BaByliss (Perfect Finish) bietet verschiedene Aufsätze, u.a. eine 38-mm-Thermobürste sowie eine 20-mm-Bürste für kürzere Abschnitte. (Bildquelle: babyliss.com)
- Temperatur: Je mehr Abstufungen bei Temperatur und Gebläse das Gerät bietet, desto besser lässt es sich individuell auf Ihre Haarstruktur und Stylingwünsche anpassen. Mindestens zwei Temperaturstufen sollten vorhanden sein.
- Kaltstufe: Viele Modelle besitzen eine Kaltluftfunktion mit sanftem Luftstrom, die das Styling fixiert und für länger haltbare Locken sorgt.
- Keramikbeschichtung: Keramik sorgt für eine gleichmäßige Wärmeverteilung über den gesamten Bürstenkopf und erleichtert das Gleiten durchs Haar.
- Borsten: Naturborsten, typischerweise aus Wildschwein, reinigen das Haar während des Stylings und verleihen ihm Glanz. Kunststoffborsten sind oft an der Spitze verdickt, um die Kopfhaut zu schonen, können jedoch das Haar leichter verknoten.
- Ausrollfunktion: Zum Vermeiden von Verfilzungen tragen eine vorsichtige Handhabung und eventuell eine Ausrollfunktion bei.
- Versenkbare Borsten: Noch praktischer sind Bürsten mit versenkbaren Borsten, die per Knopfdruck eingezogen werden können, damit die Haare leicht aus der Bürste gleiten, ohne zu ziepen.
- Ionenfunktion: Die Funktion gegen statisch aufgeladenes Haar ist umstritten. Stiftung Warentest fand keine eindeutigen Vorteile. Bei sehr feinem oder widerspenstigem Haar kann sie „fliegendes“ Haar bekämpfen – dennoch helfen viele gute Warmluftbürsten auch ohne diese Technik.
Die beworbene Ionisierfunktion zeigte im Test keinen signifikanten Nutzen. – Stiftung Warentest
Ein bekanntes, wenn auch kostspieliges Beispiel für eine vielseitige Warmluftbürste ist der Dyson Airwrap. Im Bild sehen Sie eine überarbeitete Version mit Trocknungsaufsatz. (Bildquelle: amazon.de)
Flexibel und schonend – dennoch kein kompletter Föhnersatz
Warmluftbürsten sind oft mit verschiedenen Aufsätzen ausgestattet: eine dickere Bürste für mehr Volumen, eine dünnere zum Lockenstyling, eine Styling-Düse zur präzisen Behandlung einzelner Haarpartien sowie ein Glättaufsatz. So bieten sie vielfältige Möglichkeiten für die schnelle Frisur auf der heimischen Couch oder unterwegs. Da viele Modelle mit sanften Temperaturen arbeiten, sind sie für eine regelmäßige Nutzung gut geeignet. Allerdings erfordert das Handling manchmal Übung, und nicht alle Geräte erzielen gleichermaßen gute Ergebnisse beim Lockenstyling oder beim Glätten widerspenstiger Haare.Eine perfekte Warmluftbürste, die alle Stylinggeräte wie Föhn, Rundbürste, Glätteisen und Lockenstab vollständig ersetzt, sucht man laut Stiftung Warentest noch vergeblich. Daher ist die Warmluftbürste eher ein ergänzendes, praktisches Stylingtool – und das zu oft sehr fairen Preisen.
Praktische Tipps aus Tests: Warum Planung wichtig ist
- Vorbereitung: Stiftung Warentest empfiehlt, Warmluftbürsten bei leicht feuchtem Haar einzusetzen. Frisch gewaschene Haare sind milder und lassen sich besser formen. Trockenes Haar einfach mit Wasser aus einem Zerstäuber anfeuchten.
- Durchmesser auswählen: Wählen Sie den Aufsatz passend zum gewünschten Ergebnis: dickere Bürsten schaffen Volumen und Wellen, dünnere sorgen für charakterstarke Locken.
- Stylingtechnik: Für Locken das Haar mehrmals um den Aufsatz wickeln; für Innen- oder Außenwellen nur die Spitzen formen.
- Temperatur und Luftstrom: Stellen Sie Temperatur und Gebläsestärke Ihrer Warmluftbürste an Ihre Bedürfnisse an. Höhere Luftstromgeschwindigkeiten trocknen schneller, stärkere Hitze formt intensivere Locken.
- Styling fixieren: Setzen Sie auf Geräte mit Kaltstufe, um die Locken langfristig zu fixieren. Beachten Sie jedoch, dass die Haltbarkeit begrenzt ist, da Luftfeuchtigkeit die Form schnell auflöst.











