Ideale Helfer beim Frisieren. Eine Kaltstufe hilft beim Fixieren der Locken- oder Glättpracht. Eine Ionenfunktion ist unnötig. Wir zeigen Ihnen die derzeit besten Warmluftbürsten am Markt. Dafür haben wir Tests und Meinungen ausgewertet und zu einer Gesamtnote verrechnet.

4 Tests 76.300 Meinungen

Die besten Warmluftbürsten

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Ratgeber: Warmluftbürsten

Haare scho­nend glän­zend bürs­ten

Das Wichtigste auf einen Blick:
  1. Föhnen und Stylen in einem Rutsch
  2. Stiftung Warentest: Ionen ohne Vorteile
  3. am besten mit Kaltluftfunktion zum Fixieren der Frisur
  4. praktisch: Ausrollfunktion und versenkbare Borsten
  5. Warmluftbürsten auch für feines Haar geeignet - bei schwachem oder niedrig eingestelltem Gebläse
  6. im Test erweisen sich dicke Griffe als störend

Warmluftbürste Remington Keratin Protect mit Rechts- Linkslauf Mit Technik vollgestopft: Die Remington Keratin Protect S8810 rotiert im Rechts- und Linkslauf und verfügt über zwei kombinierte Temperatur- und Gebläsestufen sowie eine Kaltstufe. Nur Ionen sind nicht mit an Bord. Letztere sind aber verzichtbar, meint die Stiftung Warentest. (Bildquelle: amazon.de)

In der einen Hand den Föhn, in der anderen die dicke Rundbürste: Ginge es nach den Herstellern von Warmluftbürsten, wären solche Umstände von gestern. Denn moderne Föhnbürsten vereinen beide Stylinginstrumente in einem einzigen Gerät und ermöglichen damit eine Einhandbedienung. Und das ist nicht der einzige Vorteil. Etliche Warmluftbürsten haben verschiedene Aufsätze zum Glätten und Locken. Mit den bis zu 50 mm dicken Rundbürsten-Aufsätzen können Sie Ihr Haar auch einfach nur glatt bürsten – und zwar wesentlich schonender als mit einem Glätteisen. Ein Überblick.

Warmluftbürsten: Warum Sie Ihre Kaufentscheidung auf Testergebnisse stützen sollten

Mit vielen Warmluftbürsten, auch Rundföhnbürsten oder Föhnbürsten genannt, können Sie dank diverser Bürstenaufsätze mit unterschiedlichen Durchmessern eine Lockenpracht formen oder mehr Volumen ins Haar bringen. Die Geräte ermöglichen es auch, gezielt die Haarspitzen zu formen, das Haar zu glätten oder – bei hoher Leistung – es einfach nur zu trocknen. Doch die meisten Hersteller statten ihre Modelle mit einem üppigen Zubehör aus und preisen sie als wahre Multitasker an – was sie jedoch, wie Tests von Stiftung Warentest und ETM Testmagazin zeigen, nicht sind. Kaum ein Modell beherrscht gleich gut das Formen schöner Locken und das Glätten widerspenstiger Haare. Daher sollten Sie vor einer Kaufentscheidung einen Blick auf aktuelle Tests und Erfahrungsberichte werfen.
Wählen Sie den passenden Bürstenaufsatz: Ein großer schafft Volumen, ein kleiner lässt Locken kringeln. – Stiftung Warentest

Vergleich Warmluftbürste vs. Haarglätter: Die Haare schonend glänzend bürsten

Neben der Einhandbedienung und den flexiblen Anwendungsmöglichkeiten als größtem praktischem Vorzug spricht auch das sanftere Styling für eine Warmluftbürste. Sie werden so gut wie nie heißer als 100 Grad, das Haar wird daher schonenderweise getrocknet und gleichzeitig geformt. Zum Vergleich: Ein Haarglätter kann leicht über 200 °C erreichen, gehobene Modelle sogar bis zu 230 °C.  Dass einige nur schwach pusten, kommt Leuten mit feinem Haar zugute. Der Clatronic Hot Air Styler HAS 2712, beispielsweise frisiert bei geschicktem Styling sogar "gut". Auch mit einer niedrigen Gebläseeinstellung können Sie feines Haar schonend glänzend bürsten. Tipp: Nutzen mehrere die Bürste, achten Sie auf ein vielstufig einstellbares Gebläse, das mehr oder weniger Hitze und Wind am Kopf erzeugt.

Kaltstufe, Keramik, Ionen: Was bringt wirklich etwas – und woran verdient eher der Handel?

Rundföhnbürste Bosch PHA2300 Beeindruckt im Test: Die „gute“ Bosch PHA2300 erfasst und trocknet das Haar problemlos, danach lassen sich die Borsten auf Knopfdruck versenken. (Bildquelle: amazon.de)

  • Temperatur: Je differenzierter die Temperaturabgabe und auch das Gebläse ausgestaltet sind, desto einfacher lässt sich eine Warmluftbürste auf Ihre Haarstruktur und Stylingziele einstellen. Zwei Temperaturstufen sollten mindestens zur Auswahl stehen.
  • Kaltstufe: Etliche Modelle verfügen über eine Kaltstufe mit einem sehr lauen Luftstrom, der das Styling fixieren und für eine länger anhaltende Lockenpracht sorgen soll.
  • Keramikbeschichtung: Ein mit Keramik beschichteter Bürstenkopf verteilt die Wärme gleichmäßig über die komplette Bürste hinweg. Sie gleiten außerdem leichter durchs Haar.
  • Borsten: Naturborsten, meist Wildschweinborsten, reinigen das Haar beim Stylen und bringen es zum Glänzen. Kunststoffborsten dagegen werden häufig am Ende verdickt, damit sie auf der Kopfhaut nicht kratzen. Die kleinen, tropfenförmigen Verdickungen haben allerdings nicht selten den nachteiligen Effekt, dass sich die Haare verknoten können.
  • Ausrollfunktion: Gegen Verfilzen helfen Vorsicht beim Stylen und eine Ausrollfunktion.
  • Versenkbare Borsten: Noch besser sind Bürsten mit versenkbare Borsten. Ein Knopfdruck genügt, und das Gerät lässt die glänzenden Haare von der Bürste gleiten. Ohne Ziepen.
  • Ionen: Die gegen statisch aufgeladenes Haar vermarkteten Ionen sind umstritten. Laut Stiftung Warentest zeigt diese Spezialfunktion keine Vorteile. Bei sehr feinem oder widerspenstigem Haar scheint sie jedoch in vielen Fällen "fliegendes" Haar verhindern zu können. Allerdings schaffen das viele gute Warmluftbürsten auch ohne Ionenfunktion.

Die stark beworbene Ionisierfunktion zeigte im Test keine Vorteile. – Stiftung Warentest

Fazit: Vielseitig und schonend zum Haar – aber kein Föhnersatz

Meist ausgestattet mit einer dickeren Bürste für mehr Volumen, einer dünneren für federnde Locken, einer Styling-Düse für das gezielte Styling einzelner Partien und schließlich noch mit einem Aufsatz zum Glätten, lassen sich viele Warmluftbürsten tatsächlich sehr vielfältig einsetzen. Die Produkte empfehlen sich daher für alle, die öfter entweder zu Hause oder auch unterwegs auf die Schnelle ihre Frisur in Hochform bringen müssen und dabei an einer möglichst breiten Palette von Einsatzmöglichkeiten interessiert sind. Die meisten Warmluftbürsten gehen außerdem erfreulich rücksichtsvoll mit Ihren Haaren um, weswegen nichts gegen eine regelmäßige, intensive Nutzung spricht. Die Handhabung erfordert allerdings in der Regel etwas Übung, und nicht alle Modelle verstehen sich gleichermaßen darauf, Locken zu zaubern und widerspenstiges Haar glänzend glattzubügeln. Die beste Warmluftbürste als eierlegende Wollmilchsau ist auch laut Stiftung Warentest noch nicht gefunden. Auf Dauer gesehen ersetzt daher eine Warmluftbürste kaum Föhn, Rundbürste, Glätteisen und Lockenstab komplett. Als zusätzliches, praktisches Styling-Instrument, das auch schon günstig zu haben ist, lohnt sich eine solche Rundföhnbürste aber allemal.

Tipps aus Tests: Warum es nicht gut ist, wenn Sie einfach drauflosstylen

  • Vorbereiten: Die Stiftung Warentest empfiehlt, Warmluftbürsten in leicht feuchtem Haar zu verwenden. Am besten lasse sich frisch gewaschenes Haar frisieren, da es dann weich sei. Trockenes Haar sollten Sie mit Wasser, etwa aus einem Zerstäuber, befeuchten.
  • Dick oder dünn? Wählen Sie den passenden Bürs­ten­aufsatz: Ein dicker schafft Volumen oder stylt Wellen, ein dünner lässt Locken kringeln.
  • Welches Styling darf es sein? Für Locken umwickeln Sie das Haar mehr­mals, für Innen- oder Außenwellen nur die Haarspitzen.
  • Temperatur und Gebläse einstellen: Regeln Sie Temperatur und Gebläse nach Bedarf. Dabei gilt: Je höher die Luftstromgeschwindigkeit, desto schneller trocknet das Haar. Je höher die Temperatur, desto stärker die Locke.
  • Fixieren: Achten Sie darauf, dass Ihre Warmluftbürste eine Funktion für Kaltluft hat. Mit kalter Luft können Sie die Locke für einige Stunden fixieren. Erwarten Sie nicht zu viel. Die Pracht ist vergänglich. Luftfeuchtigkeit löst sie schnell auf.

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