Grillanzünder

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Tests

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Sortiert nach Popularität und Aktualität
    • ETM TESTMAGAZIN

    • Ausgabe: 6/2014
    • Erschienen: 05/2014
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    Feuer frei - aber sicher

    Testbericht über 5 Anzündkamine

    Fächern, pusten und warten - dann klappt's auch irgendwann mit der Grillkohle. Das Anzünden eines Holzkohlegrills ist an manchen Tagen eine Geduldsprobe. Je nach Kohleart, Witterung und Zündstoff kann es teilweise sehr lange dauern, bis die Kohlen zum Grillen bereit sind. Schnell, unkompliziert und planbar lassen sich Kohlen in einem sogenannten Anzündkamin anheizen.

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    • Stiftung Warentest (test)

    • Ausgabe: 5/2013
    • Erschienen: 04/2013
    • Seiten: 9
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    Bis zur Weißglut

    Testbericht über 28 Grillanzünder und Anzündhilfen

    Grillanzünder: Sie sollen die Glut schüren, nicht die Wut der Grillmeister. Schnell, sauber und zugleich sicher heizt kaum einer der 28 Anzünder ein. Sieben sind sogar mangelhaft. Testumfeld: Getestet wurden 28 Grillanzünder, darunter 6 feste, 5 flüssige, 2 gelförmige Paraffinanzünder, 7 Holz-Wachsanzünder, 3 Bio-Flüssiganzünder, 1 Anzündspray, 2 elektrische

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    • CAMPING CARS & Caravans

    • Ausgabe: 8/2014
    • Erschienen: 07/2014
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    Angegrillt...

    Testbericht über 1 Grillanzünder

    Testumfeld: Im Check war ein Grillanzünder, der mit 4 von 5 möglichen Sternen beurteilt wurde.

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Ratgeber zu Grill-Anzünder

Perfekt glühende Kohlen – einfacher geht’s nicht

Anzündkamin von RösleSelbst bei Grills, die von Haus aus mit zahlreichen Belüftungsschlitzen und -löchern versehen sind, ist das Anfeuern der Holzkohle und insbesondere von Grillbriketts eine Kunst, die Geduld, Erfahrung und Übung voraussetzt. Ist das Brennmaterial sogar leicht feucht, helfen oft nicht einmal mehr die üblichen Tricks wie Wedeln, Pusten oder der Einsatz eines Föhns. Doch die Mühe muss nicht sein. Grill-Profis schwören nämlich auf einen Anzündkamin. Mit wenigen Handgriffen in Szene gesetzt, liefert er sicher und in relativ kurzer Zeit perfekt durchgeglühte Kohlen/Briketts ab.

Einfachste Physik effektiv umgesetzt

Ein Anzündkamin macht sich auf eine effektive Art und Weise ein einfaches physikalisches Gesetz zunutze, nämlich den sogenannten Kamineffekt. Die Geräte bestehen aus einem Metallrohr, das am unteren Ende mit Belüftungsschlitzen/-löchern sowie im Innern mit einem kleinen Rost oder gelöchertem Blech versehen ist. Das Rohr wird auf in Brand gesetzte Anzünder aufgesetzt, in den meisten Fällen reicht sogar Papier aus, und mit Kohlen befüllt. Dabei steigt die warme Luft im Rohr nach oben und „zieht“ aufgrund des Unterdrucks über die Luftlöcher kalte Luft nach – wie in einem Kamin. Die Kohlen werden daher permanent mit Sauerstoff versorgt und glühen verhältnismäßig schnell und kontinuierlich von unten nach oben durch – und zwar ohne weitere Unterstützung von dritter Hand, das heißt, der Grillfan kann sich derweil wichtigeren Dingen widmen. Ein weiterer Vorteil eines Kamins besteht demnach darin, dass Kohlen/Briketts sehr gleichmäßig durchglühen – um dieses Ergebnis zu erzielen, erfordern die klassischen Anzündmethoden auf dem offenen Grillrost viel Geschick und Erfahrung. Sobald die oberste Schicht Kohlen/Briketts eine grau-weiße Asche zeigt, können diese auf den Grill umgefüllt werden. Zu diesem Zweck sind die Rohre zwar mit einem Griff versehen, trotzdem empfiehlt sich die Benutzung eines Grillhandschuhs. Das Anfeuern mithilfe eines Anzündkamins ist sehr sicher, Stichflammen oder Verpuffungen treten nicht auf. Hüten sollte man sich lediglich vom Funkenflug, der beim Umfüllen in den meisten Fällen unweigerlich auftritt.

Vorteile bei Briketts, nass-kaltem Wetter und Windstille

Insbesondere Grillbriketts lassen sich mit den üblichen Methoden meist nur schwer in Brand setzen, für dieses Brennmaterial ist ein Anzündkamin daher die erste Wahl. Außerdem sind Holzkohle und Grillbriketts hygroskopisch, das heißt, sie nehmen rasch aus der Umgebung Feuchtigkeit auf – wer schon einmal bei nass-kalten Wetter versucht hat, den Grill anzufeuern, weiß ein Lied davon zu singen. Auch in diesem Fall beseitigt ein Anzündkamin das Problem effektiv. Allerdings entsteht bei angefeuchtetem Brennmaterial viel Rauch und Qualm, ist es jedoch trocken, raucht/qualmt ein Anzündkamin merklich weniger als beim offenen Anfeuern auf dem Grill. Werden Anzünder verwendet, hat ein Kamin ferner den Vorteil, dass Kohle/Briketts nicht in direktem Kontakt mit dem chemischen Zündelstoff kommen und sich auch dessen nicht selten unschöner Geruch nicht auf sie überträgt. Herrscht wiederum Windstille, ist es beim Anzünden auf dem Grill meist nicht zu vermeiden, dass dem Feuer mit Wedeln und ähnlichen Tricks auf die Sprünge geholfen werden muss – selbst wenn der Grill über eine Belüftung verfügt. Mit einem Anzündkamin können auch hier Lunge und Armmuskeln geschont werden, der Kamineffekt funktioniert nämlich auch bei Windstille.

Qualitätsunterschiede

In puncto Aufbau sind sich die meisten Modelle sehr ähnlich, Unterschiede lassen sich dagegen in der Qualität des Materials feststellen. Es sollte daher definitiv nicht an der falschen Stelle gespart werden, denn ein Modell aus dünnem Blech verzieht sich aufgrund der hohen Hitze leicht und wird daher sehr bald unbrauchbar. Ein Blick in Testergebnisse oder Kundenrezensionen bei Internethändlern verrät meist schnell, ob ein Modell praxistauglich und vor allem langlebig ist. Denn ist vor allem Letzteres der Fall, amortisieren sich die Anschaffungskosten eines rund 15 bis 25 EUR teuren Anzündkamins rasch, insbesondere dann, wenn nur Papier zum Anfeuern benutzt wird. Außerdem lohnt sich mit Ausnahme eines Säulengrills, der baubedingt über einen eigenen „Kamin“ verfügt, die Investition bei allen anderen Grilltypen auf jeden Fall.

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