Stärken
Schwächen
Laut Herstellerangaben versorgen getönte Tagescremes die Haut umfassend mit nötiger Pflege und verbessern gleichzeitig das Hautbild. Sie sollen nicht nur schützen und pflegen, sondern auch für ein gleichmäßigeres Erscheinungsbild sorgen. Wie diese Produkte im Detail wirken und worin sie sich unterscheiden, erklären wir Ihnen in diesem Ratgeber.
Tagescremes mit zusätzlicher Farbe
Der wesentliche Unterschied zwischen einer getönten Tagescreme und einer üblichen Gesichtscreme besteht darin, dass getönte Varianten mit Farbpigmenten versehen sind. Während herkömmliche Cremes in erster Linie die Haut pflegen, kombinieren getönte Tagescremes diese Pflege mit einer leichten Abdeckung. Sie bilden somit eine Zwischenschicht zwischen einer reinen Gesichtspflege und Make-up. Für Menschen, die sich viel an der frischen Luft aufhalten, bieten viele Hersteller auch getönte Tagescremes mit integriertem Lichtschutzfaktor an.Weshalb sollten Sie zu getönter Tagescreme greifen?
Für Nutzer:innen, die sich einen natürlichen und frischen Teint wünschen, sind getönte Tagescremes oft die erste Wahl. Das liegt vor allem an zwei Vorteilen: Stark deckende Make-ups können Poren verstopfen und ein maskenhaftes Aussehen erzeugen. Getönte Tagescremes dagegen sind leicht durchlässig und weniger stark deckend. Neben dem natürlichen Look sparen sie Zeit, denn die tägliche Pflegeroutine wird durch diese All-in-One-Lösung um ein bis zwei Schritte verkürzt – eine große Erleichterung, wenn es schnell gehen muss. Zudem trocknet die Haut bei intensiv deckenden Make-ups oft aus. Dank enthaltenem Pflegeöl oder Pflanzenextrakten spenden getönte Tagescremes Feuchtigkeit und sorgen für ein angenehmes Hautgefühl.Deckkraft im Direktvergleich: Getönte Tagescreme versus Make-up und Concealer
Für geringfügige Hautunreinheiten oder Rötungen reicht meist eine getönte Tagescreme aus. Für eine vollständige Abdeckung sind aber nur spezielle Make-ups, Concealer oder Camouflage-Produkte wirklich geeignet.Welche getönte Tagescreme passt zu welchem Hauttyp?
Die Produktbezeichnungen am Markt sind vielschichtig. So hört man von „CC-“, „BB-“, „DD-“ oder auch „EE-Creams“, die alle unter den Überbegriff getönte Tagescreme fallen. Gemeinsam ist ihnen, dass sie Pflege und Abdeckung verbinden, leichter als Make-up sind und Rötungen, Pigmentflecken sowie Unreinheiten kaschieren. Unsere kurze Übersicht erklärt die Unterschiede der jeweiligen Produktkategorien:BB-Cream
- Steht für „Blemish Balm“
- Fühlt sich leicht auf der Haut an und sorgt für einen ebenmäßigen Teint
- Einige enthalten zusätzlichen Schutz vor UV-Strahlung
- Entwickelt, um die Haut nach kosmetischen Eingriffen zu beruhigen
- Wirkt gegen Rötungen
- Abkürzung von „Color Correction“
- Neutralisiert Hautrötungen oft mit grünen Pigmenten
- Kaschiert ebenso Rötungen und Pigmentflecken
- Bedeutet „Diminish and Disguise“ oder „Daily Defense“
- Bietet Schutz vor schädlichen Umweltauswirkungen
- Hilft, Hautalterung zu verlangsamen
- Beinhaltet spezielle Zusatzstoffe wie Hyaluronsäure oder Antioxidantien
- Steht für „Even Effect“
- Fokussiert auf eine gleichmäßige Hautoptik
- Deckt Pigmentflecken ab und beugt ihnen vor – ideal für reifere Haut
- Verfügt teilweise über farbkorrigierende Pigmente und Lichtschutzfaktor
Tipp: Reinigung nicht vergessen!
Auch wenn getönte Tagescremes viele Pflege-Vorteile bieten, sollten Sie keinesfalls auf die tägliche Gesichtsreinigung verzichten. Durch die pflegenden Wirkstoffe können Farbpigmente tiefer in die Haut eindringen. Nutzen Sie möglichst Produkte ohne Mineralöl, Parabene und Silikone, idealerweise aus der Naturkosmetik. Die praktische App „Codecheck“ unterstützt Sie unkompliziert bei der Überprüfung von Inhaltsstoffen und Allergenen.Außerdem empfehlen wir Ihnen unseren Beitrag „Wissen, was der Haut guttut“ – dort erfahren Sie mehr über beliebte Hautpflegeprodukte und deren Wirkversprechen.




