Wickelauflagen

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Sortiert nach Popularität und Aktualität

  • Ausgabe: 6/2014
    Erschienen: 05/2014

    Return to Sender

    Testbericht über 4 Onlineshops und 40 Babyprodukte

    Onlineshops machen den Kauf der Kinderausstattung vom Sofa aus möglich. Unser Test zeigt, mit welchen Stolperfallen die Kunden rechnen müssen ... Testumfeld: Es wurden vier Onlineversender von Babyausstattungen geprüft, die Noten von „gut“ bis „ausreichend“ erzielten. Des Weiteren testete man jeweils 10 Produkte aus dem Sortiment der Versender. Hier lagen die

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  • Ausgabe: 5/2014
    Erschienen: 04/2014

    Auskuriert!

    Testbericht über 4 Onlineshops und 40 Babyprodukte

    Es ist praktisch, die Babyausstattung am Computer zu bestellen. Aber wie gut sind Service und Produkte? ... Testumfeld: Es wurden vier Onlineversender von Babyausstattungen geprüft, die 2 x mit „gut“ und 2 x mit „ausreichend“ bewertet wurden. Des Weiteren testete man jeweils 10 Produkte aus dem Sortiment der Versender. Hier lagen die Bewertungen von „sehr gut“ bis

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  • Ausgabe: Nr. 3 (März 2013)
    Erschienen: 02/2013

    Pfui!

    Testbericht über 15 Wickelauflagen

    Elf von 15 Testprodukten schnitten ‚ungenügend‘ ab. Eine Wickelauflage ist sogar derart gespickt mit Giftstoffen, dass eine direkte Gesundheitsgefährdung ... Testumfeld: 15 Wickelauflagen wurden im Vergleich der Zeitschrift Öko-Test näher betrachtet. Die Produkte erhielten Bewertungen von „sehr gut“ bis „ungenügend“. Grundlage der Bewertung waren die Testergebnisse

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Ratgeber zu Wickelauflagen

Vorsicht, giftig!

Auflagen für den Wickeltisch oder die Wickelkommode sind eine feine Sache. Sie schaffen eine weiche Unterlage für das Baby, haben oftmals an der Seite leicht erhöhte Ränder, die für einen zusätzlichen Schutz sorgen sollen, und verhindern schlussendlich auch, dass die Kommode oder der Tisch Schaden leiden. Besonders praktisch ist es natürlich, wenn die Unterlage nach dem Wickeln einfach abgewischt werden kann – doch genau da lauert bei vielen Modellen eine große, leider auf den ersten Blick unsichtbare Gefahr, nämlich buchstäblich Gift.

Plastik ist nicht gleich Plastik ...

So geraten in Tests immer wieder Wickelauflagen in die Schlagzeilen, die mit einer Plastikfolie überzogen und daher ohne Bedenken abwaschbar sind – genau aus diesem Grund entscheiden sich viele Eltern für ein solches Modell. Allerdings sollte genau darauf geachtet werden, aus welchem Material das Plastik besteht. Vom Kauf eines Modells, das mit einer Kunststofffolie aus PVC bezogen ist, wird dabei von Experten dringend abgeraten. PVC enthält nämlich Weichmacher, denen gesundheitsschädliche Wirkungen nachgesagt wird. In vielen Kunststofffolien finden sich aber auch weitere gesundheitsschädliche, mitunter sogar krebserregende und giftige Stoffe, die sich beim Kontakt mit Fetten/Ölen aus dem Material lösen und in die Haut eindringen.

... und Öko nicht gleich Öko

Doch auch der Griff zu einem „Öko“-Modell aus Baumwolle verspricht nicht unbedingt Sicherheit. Nachgewiesen wurden in solchen Modellen schon Insektizide, optische Aufheller oder antibakterielle sowie allergieauslösende Stoffe, die ohne Wenn und Aber in einer Wickelunterlage nichts verloren haben.

Weniger bedenkliche Kunststoffe

eWenn es daher eine Wickelunterlage mit Plastiküberzug sein soll – immerhin sprechen pragmatische Gründe wie die Abwaschbarkeit voll und ganz dafür – sollte ein Modell aus einem weniger problematischen Kunststoff gewählt werden, etwa aus Polyethylen (PE) oder EVA. Vor dem Kauf einer Wickelunterlage aus Baumwolle beziehungsweise mit einem (idealerweise abziehbaren) Baumwollüberzug wiederum ist es ratsam, sich anhand von Testergebnissen kundig zu machen, da eine Auszeichnung der giftigen Inhaltsstoffe naturgemäß nicht stattfindet – und auf die vielversprechende, weil umweltfreundliche Herstellerangabe „Baumwolle“ allein sollte man sich nicht unbedingt verlassen. Wie wichtig übrigens generell ein Blick in Tests ist, belegen deren Ergebnisse: Nicht gerade wenige Wickelunterlagen werden mit „mangelhaft“ oder sogar „ungenügend“ bewertet, nur wenige Produkte sind tatsächlich vollkommen unbedenklich und uneingeschränkt empfehlenswert.

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Wickelauflagen

Die meisten Wickelauflagen verwenden einen Schaumstoffkern, solche mit kleinen Kunststoffkugeln als Füllung gelten aber als haltbarer. Babys bevorzugen kuschelige, weich gepolsterte Auflagen, Kunststoffoberflächen lassen sich aber leichter reinigen. Wichtig ist eine leicht erhöhte Kante, damit das Kind nicht allzu leicht herunterrollen kann. Es ist unglaublich, wie viel Zeit am Wickeltisch draufgeht: Schätzungen gehen davon aus, dass das durchschnittliche Elternpaar und sein Nachwuchs in drei Jahren nicht weniger als 1.500 Stunden am und auf dem Wickeltisch verbringen. Angesichts dieser enormen Zahl erscheint die Wahl der richtigen Wickelauflage gar nicht mehr so banal, wie man zunächst denken mag. Sie sollte bequem, leicht zu reinigen und schadstofffrei sein. Leider erfüllen nur wenige Produkte all diese Anforderungen zugleich. Grundsätzlich gibt es zwei Typen von Wickelauflagen: Die einen verfügen über einen Schaumstoffkern, die anderen über eine Füllung aus kleinen Kunststoffkugeln. Erstere sind in der Regel günstiger, während letztere als haltbarer gelten. Beide Grundtypen gibt es mit weichen und mit härteren Oberflächen. Babys bevorzugen naturgemäß gepolsterte Auflagen aus weichem Stoff, doch sinnvoller sind Modelle mit einer Kunststoffoberfläche. Sie lassen sich einfacher reinigen, zudem erfüllt eine darauf platzierte Wolldecke den gleichen Kuscheleffekt. Wichtig ist jedoch, dass eine Kunststoffmatte PVC-frei ist. Denn PVC-/PVDC-Matten sind oftmals dramatisch stark mit Phtalaten versetzt, um geschmeidig zu sein. Das Problem: Phtalate werden durch Fett und Öl regelrecht aus dem Material gezogen und in die Babyhaut aufgenommen. Da sie im Verdacht stehen, Leber, Nieren und Fortpflanzungsorgane zu schädigen sollte dies unter allen Umständen vermieden werden. Auch zinnorganische Verbindungen sind gefährlich, weshalb auf bunt bedruckte Unterlagen besser verzichtet wird. Stattdessen sollte eine Wickelauflage am besten immer über einen leicht hochgewölbten Rand verfügen. Dies verhindert, dass das Kand allzu leicht herunterrollen kann.