Toms Hardware Guide prüft Tablets (5/2011): „Tablets bis 400 Euro: Die umkämpfte Mittelklasse“

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In keinem Preisbereich kommen 2011 mehr Tablets auf den Markt als in der Region bis rund 400 Euro. Wie schon bei den Einstiegsmodellen dominiert Googles Android-Betriebssystem. Doch auch das ‚alte‘ iPad ist noch neu für unter 400 Euro zu haben.

Was wurde getestet?

Im Test waren vier Tablets.

  • Apple iPad Wi-Fi (16 GB)

    • Displaygröße: 9,7";
    • Arbeitsspeicher: 0,25 GB;
    • Betriebssystem: iOS;
    • Gewicht: 680 g

    ohne Endnote

    „... Taufrisch ist das Apple iPad der ersten Generation nicht mehr. In Sachen Verarbeitung, Qualitätsanmutung und Display setzt es allerdings immer noch den Maßstab - zumindest in der Preisklasse bis 400 Euro. Wer also auf Kamera, UMTS, Datenaustausch, USB-Port etc. verzichten kann, bekommt mit dem iPad 16 GB WiFi immer noch ein sehr gutes Tablet. Und der Wertverlust wird sich im Vergleich zur getesteten Konkurrenz voraussichtlich sehr in Grenzen halten.“

    iPad Wi-Fi (16 GB)
  • Archos Internet Tablet 101

    • Displaygröße: 10,1";
    • Arbeitsspeicher: 0,25 GB;
    • Betriebssystem: Android;
    • Gewicht: 480 g

    ohne Endnote

    „... In der Einszeigerklasse noch Top, muss sich das Archos 101 Internet Tablet der stärkeren Konkurrenz zumindest bei der reinen Leistung geschlagen geben. In Sachen Ausstattung und Verarbeitung zählt es zu den besseren Geräten. Vor allem die Bedienung geht sehr flüssig von der Hand, sodass der Umgang mit dem Gerät durchaus Spaß macht. Die kurze Akkulaufzeit und die starke Blickwinkelabhängigkeit trüben jedoch den Spaß.“

    Internet Tablet 101
  • HANNspree Hannspad (SN10T1)

    • Displaygröße: 10,1";
    • Arbeitsspeicher: 0,5 GB;
    • Betriebssystem: Android;
    • Akkukapazität: 3650 mAh;
    • Gewicht: 745 g

    ohne Endnote

    „... Einzige echte Schwäche ist jedoch die im Test geringste Bildschirmhelligkeit. 189 cd/m² sind einfach nicht zeitgemäß. Die Akkulaufzeit geht hingegen mit 06:26 Stunden voll in Ordnung. Das HANNSpad ist zwar etwas weniger gut ausgestattet als die beiden anderen Tegra-Tablets. Diesen Rückstand kann es aber mit der guten Verarbeitung und der sehr guten Bedienung wieder wettmachen. Insgesamt zählt es zu den besseren Geräten im Testfeld – trotz der geringen Leuchtkraft.“

    Hannspad (SN10T1)
  • Point of View Mobii 10.2 Tegra

    • Displaygröße: 10,2";
    • Arbeitsspeicher: 0,5 GB;
    • Betriebssystem: Android;
    • Gewicht: 730 g

    ohne Endnote

    „... Mit ihrer schnellen Zwei-Kern-CPU wissen die beiden Tablets von Viewsonic und Point of View im Testparcours zu überzeugen. Sowohl bei den synthetischen als auch den Browser-lastigen Benchmarks machen die Tegra-Tablets eine gute Figur. An das Apple iPad kommen sie dennoch nicht ganz heran. Bei der Helligkeit des Displays liegt Viewsonic vor dem Point of View Tablet. Letzteres wiederum verbucht die um gut 30 Minuten längere Akkulaufzeit für sich. Die Einschaltzeit erfordert mit über 40 Sekunden Geduld. ...“

    Mobii 10.2 Tegra
  • ViewSonic ViewPad 10s

    • Displaygröße: 10";
    • Arbeitsspeicher: 0,5 GB;
    • Betriebssystem: Android

    ohne Endnote

    „... Viewsonic und Point of View verkörpern mit ihren Tablets die Mittelklasse. Sie sind gut ausgestattet, bieten eine recht hohe Leistung, können aber so manche Schwäche nicht verbergen. Die Anfassqualität der Geräte ist nicht besonders hoch, die integrierte Kamera schwach. Interessant ist, dass die Preisempfehlung bei Viewsonic 100 Euro höher ist als bei Point of View. Bei den Straßenpreisen beträgt der Unterschied nur noch etwa 30 Euro.“

    ViewPad 10s

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