DigitalPHOTO prüft Stative (8/2011): „Sieben Top-Stative“

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Fast jeder Stativ-Hersteller hat ein hochwertiges Reisestativ im Programm. Doch lohnt sich die Anschaffung wirklich? DigitalPHOTO-Chefredakteur Daniel Albrecht war skeptisch und hat sich sieben kompakte Dreibeine aus der Nähe angesehen - mit überraschendem Ergebnis.

Was wurde getestet?

Getestet wurden sieben Stative. Bewertungskriterien waren Handhabung, Verarbeitung, Stabilität, Funktionalität und Preis-Leistungs-Verhältnis.

  • Gitzo Traveller GK1580TQR4

    • Typ: Dreibeinstativ;
    • Maximale Arbeitshöhe: 150 cm;
    • Gewicht: 1230 g;
    • Traglast: 5,5 kg

    „sehr gut“ – Profi-Tipp

    Preis/Leistung: 4,5 von 6 Punkten

    Wer zum Fotografieren viel auf Reisen ist, kommt als ambitionierter Anwender kaum am GK1580TQR4 von Gitzo vorbei. Das vergleichsweise leichte Dreibeinstativ hat nicht nur ein erfreulich geringes Packmaß, sondern ist auch in der Praxis sehr stabil und wackelfrei. Mit diesem Reisestativ setzt Gitzo jedenfalls wieder einmal Maßstäbe. Allerdings aus finanzieller Sicht auch bei der Anschaffung. - Zusammengefasst durch unsere Redaktion.

    Traveller GK1580TQR4

    1

  • Velbon Ultra REXi L

    • Typ: Dreibeinstativ;
    • Gewicht: 1310 g

    „sehr gut“ – Testsieger

    Preis/Leistung: 5,5 von 6 Punkten

    Der Testsieger aus der Zeitschrift DigitalPhoto begeistert mit seinem langen Packmaß, hat aber auch eine große Arbeitshöhe vorzuweisen. Die aus fünf Abschnitten bestehenden, 0,3 cm dicken Beine lassen sich mit dem bewährten Twist-Lock-System mit geringstem Aufwand ausfahren. Der Clou: Je nachdem wie man dreht, kann man jedes Segment einzeln herausziehen. Die Mittelsäule lässt sich teilen und kann mithilfe des Klemmhebels fixiert werden. Mit dem Ultra REXi L spart man also viel Zeit beim Aufstellen und Abbauen. - Zusammengefasst durch unsere Redaktion.

    Ultra REXi L

    1

  • Bilora Twister Pro

    • Typ: Dreibeinstativ;
    • Maximale Arbeitshöhe: 157 cm;
    • Gewicht: 1700 g

    „gut“ – gut

    Preis/Leistung: 4,5 von 6 Punkten

    „Das in drei Farben erhältliche Twister Pro ist das perfekte Reisestativ: kompakt, leicht und stabil. Obendrein ist es immer noch relativ preisgünstig. Die Sperre des Schenkelanschlags wird per Daumendruck gelöst und rastet automatisch wieder ein. Besonders praktisch: Ein Bein lässt sich abnehmen und als Einbeinstativ nutzen. Die Mittelsäule ist teilbar, was einen niedrigen Aufnahmepunkt (20 cm) ermöglicht. Im Lieferumfang: Mini-Action-Stativ und Tragetasche.“

    Twister Pro

    3

  • Cullmann Reverse 626 CB7.3

    • Typ: Dreibeinstativ;
    • Maximale Arbeitshöhe: 157 cm

    „gut“ – Preis-Tipp

    Preis/Leistung: 5 von 6 Punkten

    „Nicht gerade ein Leichtgewicht, besticht das neue Cullmann Reverse durch sein funktionales Design. Die Beine lassen sich um 180° nach oben wegklappen und rasten dabei in nicht weniger als sieben Positionen fest ein. Um sie zu lösen, drückt der Fotograf mit dem Daumen auf den Knopf am Gelenk. Die Mittelsäule ist teilbar, wodurch sich eine niedrigste Aufnahmehöhe von 34 cm ergibt. An der Stabilität gibt es nichts auszusetzen. Hier stimmen Preis und Leistung.“

    Reverse 626 CB7.3

    3

  • Giottos Stativ-Kopf-Set (Vitruvian VGR9255 mit MH5310-630)

    • Typ: Dreibeinstativ;
    • Maximale Arbeitshöhe: 157 cm;
    • Gewicht: 1,5 g

    „gut“ – gut

    Preis/Leistung: 4 von 6 Punkten

    „In Funktionalität und Bauweise ähnelt das Giottos Vitruvian 9255 dem Bilora Twister Pro. Allerdings verfügt es über fünf Beinsegmente, was es im Packmaß etwas kleiner macht. Die Stabilität ist trotz der relativ dünnen Beine in Ordnung. Nur bei abgespreizten Beinen erweisen sich die dünnen Beinsegmente als nicht mehr sehr stabil. Die breiten Drehklemmen an den Beinauszügen sind, wie beim Bilora-Stativ, sehr griffig und gut zu bedienen.“

    Stativ-Kopf-Set (Vitruvian VGR9255 mit MH5310-630)

    3

  • Manfrotto MT190CXPRO4

    • Typ: Dreibeinstativ;
    • Maximale Arbeitshöhe: 160 cm;
    • Gewicht: 1650 g;
    • Traglast: 7 kg

    „gut“ – gut

    Preis/Leistung: 3 von 6 Punkten

    „Manfrotto ist bekannt für hochwertige Produkte. Der hohe Preis dieses Sets, das neben dem Stativ den 610 g schweren Kugelkopf MH054 M0-Q2 enthält, ist da keine Ausnahme. Praktisch ist die kippbare Mittelsäule, die bodennahe Aufnahmen ermöglicht. Dennoch können wir uns nicht recht mit dem Set anfreunden, denn voll ausgezogen machen die Carbon-Beine einen etwas weichen Eindruck. Hinzu kommt der vergleichsweise hohe Preis.“

    MT190CXPRO4

    3

  • Dörr City Hopper Carbon

    • Typ: Dreibeinstativ;
    • Maximale Arbeitshöhe: 135,5 cm;
    • Gewicht: 1100 g

    „befriedigend“

    Preis/Leistung: 3 von 6 Punkten

    „Bei der Entwicklung des City Hopper Carbon standen geringes Gewicht (1.100 g ohne Kopf) und kompakte Bauweise im Vordergrund. Das sehr handliche Stativ ist ideal, um es immer dabei zu haben. Eine Besonderheit ist die 3-fach ausziehbare Mittelsäule. Zieht man sie ganz heraus, leidet allerdings die Stabilität. Die Kamera gerät allzu leicht in Schwingungen. Zieht man die Säule nicht heraus, ist das rund 90 cm hohe City Hopper aber nur ein Midi-Stativ.“

    City Hopper Carbon

    7

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