MO Motorrad Magazin prüft Motorradjacken (8/2012): „Weiche Schale - Harter Kern“

MO Motorrad Magazin - Heft Nr. 9 (September 2012)

Inhalt

Früher war alles so einfach. Als ‚Goretex‘ noch nach Raumfahrt-Forschungsprogramm klang, kam auf dem Motorrad nur eines in Frage: LEDERJACKEN.

Was wurde getestet?

Es wurden 12 Motorradjacken in Augenschein genommen. Die Produkte erhielten keine Endnote.

  • 4SR Monster HD

    • Typ: Retrojacke

    ohne Endnote – Tipp

    „Sportlich, luftige Sommerjacke. die durch ihre perforierte Lederoptik besonders auffällt. Schlichter, bequemer Schnitt. Die Ärmel könnten etwas länger ausfallen. Sehr gute, hochwertige anmutende Verarbeitung mit hochwertigen Protektoren an Schulter und Ellenbogen. Um den Rücken zu schützen, muss ein Einlegerückenprotektor in die Protektortasche geschoben werden. Dieser gehört nicht zum Lieferumfang.“

    Monster HD
  • Acerbis Hollywood Jacket

    • Typ: Retrojacke

    ohne Endnote

    „Angenehm leichte, recht klein ausfallende Lammlederjacke für den Sommer. Vorbereitet für den Einsatz von Protektoren, die allerdings nicht zum Lieferumfang gehören. Die Nutzung eines rückenschützenden Protektors ist nicht vorgesehen. Die dünne Jacke ist wertig gearbeitet und fühlt sich entsprechend an. Das schicke, zeitlose Design macht die Jacke salonfähig. “

  • AJS Bolton

    • Typ: Retrojacke

    ohne Endnote – Tipp

    Dank ihres unaufdringlichen Erscheinungsbildes macht man mit der Bolton nicht nur auf dem Motorrad eine gute Figur. Ihr gerader Schnitt eignet sich auch für stämmige Zeitgenossen. Bei Bedarf lässt sich eine Kapuze anknöpfen. - Zusammengefasst durch unsere Redaktion.

    Bolton
  • Büse Bol d'Or

    • Typ: Retrojacke

    ohne Endnote

    „Simple Jacke, die auch abseits vom Motorrad eine gute Figur macht. Der gerade Schnitt ermöglicht bequemen Sitz. Die fehlende Rückenprotektor-Tasche ist ein Minuspunkt. Die Taschen an Ellenbogen und Schulter haben sehr enge Einstiege. Bei langen Armen oder einem breiten Rücken dürften die Jackenarme etwas länger sein.“

    Bol d'Or
  • Difi Kansas

    • Typ: Retrojacke

    ohne Endnote – Tipp

    „Angenehm zu tragen und gut verarbeitet. Die Version in Schwarz-Weiß ist etwas zurückhaltender gestaltet als die Version in Schwarz-Braun-Beige. Nur die Qualität der Reißverschlüsse lässt noch Luft nach oben. Trotzdem ideal für spontane Alltagsfahrten mit Zielen abseits des Motorrads.“

    Kansas
  • Harro Rennweste

    • Typ: Retrojacke

    ohne Endnote

    „Die legendäre Rennweste kommt nicht an die Harro-Qualität vergangener Tage heran. Das Innenfutter flust, der fummelige Frontverschluss hakt. Der Sitzkomfort hingegen ist gewohnt hoch. Das dicke Teddy-Plüschfutter ist nichts für warme Sommertage, vor allem, weil es keine Belüftungsöffnungen gibt. Alternativ gibt es die Jacke mit Steppfutter.“

    Rennweste
  • Held Lennox

    • Typ: Endurojacke

    ohne Endnote – Tipp

    „Diese Jacke versucht durch ihren Retro-Gebraucht-Stil bereits Jahrzehnte harten Motorradlebens vorwegzunehmen, ist aber auch nach aktuellen Maßstäben gut verarbeitet. Das Innenfutter aus Baumwolle fühlt sich angenehm an. Dank der zahlreichen Taschen bietet die ‚Lennox‘ viel Platz zum Verstauen. Fahrer mit langen Armen sollten jedoch vor dem Kauf Probe tragen.“

    Info: Dieses Produkt wurde von MO Motorrad Magazin in Ausgabe Nr. 9 (September 2013) erneut getestet mit gleicher Bewertung.

    Lennox
  • Ixon Opium

    • Typ: Retrojacke

    ohne Endnote – Tipp

    „Sportliche, luftige Lederjacke. Sehr geschmeidiges Leder, welches einen hochwertigen Eindruck vermittelt. Verarbeitung und Passform sind gut. Außerdem ist sie mit CE-zertifizierten Protektoren an Schulter und Ellenbogen ausgestattet. Alternativ ist die Jacke auch in Schwarz erhältlich.“

    Opium
  • IXS Stripe

    • Typ: Retrojacke

    ohne Endnote – Tipp

    „Schwere Rindslederjacke mit herausnehmbarer Thermoweste. Gute Passform und bequemer Schnitt. Hochwertig anmutende Verarbeitung. Die CE-Protektoren bieten zertifizierten Schutz. Die IXS Stripe ist dank Thermofutter eine Jacke sowohl für den Sommer wie auch für kühlere Tage.“

    Stripe
  • Louis Motorradvertrieb Cafe Racer Flat Track

    • Typ: Retrojacke

    ohne Endnote

    „Vor allem in Rot-Weiß fällt die Jacke auf, passt somit wohl eher auf ebenso bunte Supersportler. Die relativ weichen Protektoren passen sich gut an. Sie ist relativ weit geschnitten. Die vielen Aufnäher und Aufdrucke unterstreichen mit ihrem Aussehen den modisch-klassischen Stil der Jacke. Schwere Lederqualität.“

    Cafe Racer Flat Track
  • Scott Buster

    • Typ: Retrojacke

    ohne Endnote – Tipp

    „Schicke Jacke für den Alltagsgebrauch. Von vorneherein nicht dick, durch Entfernen der Innenweste jedoch noch besser zu tragen. Gute Verarbeitungsqualität. Im Sommer kann es wegen der fehlenden Belüftung warm werden, die Perforierung hilft ein bisschen.“

    Buster
  • Spirit Motors Ton-Up

    • Typ: Retrojacke

    ohne Endnote

    „Schicke Used-Look-Lederjacke aus geschmeidigem Ziegenleder. Trotz des Gewichts bietet die Ton-Up-Jacke angenehmen Tragekomfort. Für die Sicherheit muss neben dem Preis für die Jacke noch in Protektoren investiert werden. Die Qualität der Aufnäher könnte hochwertiger sein. Dank kurzem Verbindungsreißverschluss bleibt eine entsprechend ausgestattete Hose am rechten Platz.“

    Info: Dieses Produkt wurde von MO Motorrad Magazin in Ausgabe 5/2014 erneut getestet mit gleicher Bewertung.

    Ton-Up

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