Motorräder im Vergleich: Fast & Furious

CROSS Magazin

Inhalt

Schnell und furios, zwei Adjektive, die zumindest beim Motocross nirgendwo so wichtig sind wie in der MX2-Kategorie. Fehlt eins, wird's schwer mit dem Sieg! Wir haben die sechs furiosesten und auch wichtigsten Bikes der kleinen Viertakt-Klasse unter die Lupe genommen.

Was wurde getestet?

Im Vergleich waren sechs Motorräder, die ohne Endnote blieben. Als Testkriterien dienten Motor (Durchzug, Leistung, Startverhalten ...) und Chassis (Wendigkeit, Geradeauslauf, Gabel ...). Die Zeitschrift Cross Magazin stellte dabei jeweils für die Fahrerprofile Einsteiger, Fortgeschrittene und Experten ihre drei Favoriten in einer Rangliste vor.

  • Honda CRF250R (27 kW) [11]

    • Typ: Enduro / Motocross;
    • Hubraum: 249 cm³;
    • Zylinderanzahl: 1;
    • ABS: Nein

    ohne Endnote

    „Auf leisen Sohlen fliegt die kleine Honda um den Kurs und wird so zur auffälligen Könnerin. Wenngleich das letzte Quäntchen Extremismus vor allem in Sachen Motor fehlt. Doch ein Großteil wird das kaum vermissen, denn gerade für den nicht ganz so versierten Piloten schiebt sich die Honda wegen ihrer Leichtigkeit zum Fahren weit nach vorn und avanciert für diese zur echten Geheimwaffe. ...“

    CRF250R (27 kW) [11]
  • Husqvarna Motorcycle TC 250 R (29 kW) [13]

    • Typ: Enduro / Motocross;
    • Hubraum: 249 cm³;
    • Zylinderanzahl: 1;
    • ABS: Nein

    ohne Endnote

    „... besonders beim Highspeed-Spurt auf schnelleren Strecken macht der Motor zumindest den fortgeschrittenen Fahrer durchaus glücklich. Etwas gegensätzlich zum Motor ist die Abstimmung des Fahrwerks, denn dieses gilt eher für den Hobby-Piloten. Doch insgesamt ist diese TC250R sicher eine brauchbare Alternative für diejenigen, die nicht mit dem Mainstream mitschwimmen und einfach etwas anderes haben wollen.“

    TC 250 R (29 kW) [13]
  • Kawasaki KX250F (30 kW) [13]

    • Typ: Enduro / Motocross;
    • Hubraum: 249 cm³;
    • Zylinderanzahl: 1;
    • ABS: Ja

    ohne Endnote

    „... Diese Kawa ist gut und profitiert von einem tollen, kräftigen, spritzigen und zudem höchst kultiviert laufenden Motor. Doch trotz des vielen Lobes gibt es auch Schelte, denn ein deutlich zu weich abgestimmter Stoßdämpfer mahnt nicht nur zur Nacharbeit, sondern vermasselt ihr auch mehr, zumindest dann, wenn es um die Zuordnung der Plätze in der MX2-Chefetage geht. ...“

    KX250F (30 kW) [13]
  • KTM Sportmotorcycle 250 SX-F (33 kW) [13]

    • Typ: Enduro / Motocross;
    • Hubraum: 250 cm³;
    • Zylinderanzahl: 1;
    • ABS: Nein

    ohne Endnote – Testsieger

    „Schon allein wegen des hochpotenten Motors ist der KTM die Krone in dieser Klasse schwer zu nehmen. Und weil die 250 SX-F noch dazu mit einem guten Chassis, den klassenbesten Bremsen und einer gelungen abgestimmten Federung die breite Masse des MX2-Klientels am gekonntesten befriedigt, übernimmt sie ab jetzt zurecht die Position der Gejagten: Platz 1!“

    Info: Dieses Produkt wurde von CROSS Magazin in Ausgabe 6/2013 erneut getestet mit gleicher Bewertung.

    250 SX-F (33 kW) [13]
  • Suzuki RMZ-250 (29 kW) [13]

    • Typ: Enduro / Motocross;
    • Hubraum: 249 cm³;
    • Zylinderanzahl: 1;
    • ABS: Nein

    ohne Endnote

    „Suzuki genießt in der MX2-Kategorie seit Jahren einen erstklassigen Ruf und daran wird sich auch 2013 nichts ändern. Denn die RM-Z 250 katapultiert sich mit einem spürbar freier laufenden Motor und einem nochmals verbesserten Handling zielstrebig aufs MX2-Podium. Wobei die Ausrichtung des Fahrwerks klar in die fahrerische Oberklasse zielt. Das bedeutet am Ende overall Platz 2!“

    RMZ-250 (29 kW) [13]
  • Yamaha YZ250F (28 kW) [13]

    • Typ: Enduro / Motocross;
    • Hubraum: 249 cm³;
    • Zylinderanzahl: 1;
    • ABS: Nein

    ohne Endnote

    „... So sehr sich auch das Chassis trotz einer nicht ganz perfekt ausbalancierten Federung in Sachen Handling und Fahrstabilität ins Rampenlicht rückt, so viel muss die Yamaha an anderer Stelle Federn lassen. Deshalb ist die YZ-F trotz des überzeugenden Chassis nicht das Maß der Dinge, denn ein in die Jahre gekommener Motor und eine bislang fehlende und längst überfällige elektronische Einspritzung werfen deutlichen Schatten über die Yamaha YZ250F des Modelljahres 2013.“

    YZ250F (28 kW) [13]

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