klettern prüft Kletterzubehör (9/2009): „Mattenmatik“

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Inhalt

Von wegen Hülle mit etwas Schaumstoff dazwischen - ein gutes Crashpad zu konstruieren, ist eine Wissenschaft für sich. Wir haben bei 19 Bouldermatten ausgiebig empirisch geprüft, ob die Hersteller ihr Handwerk beherrschen.

Was wurde getestet?

Im Test waren 19 Bouldermatten. Es wurden die Kriterien Durchschlagschutz, Dämpfung, Tragekomfort und Handling getestet, jedoch keine Gesamtnoten vergeben.

  • Beal Big Air Bag

    • Typ: Crashpad

    ohne Endnote

    „Um 180 cm Länge transportabel zu machen wird das Modell einmal geklappt und einmal geknickt. Problem: Im Knick werden die eingeschweißten Schaumstoffe schnell sehr weich und am Falz decken die (zu kleinen) harten Schichten nicht ab, weshalb der Durchschlagschutz dort ungenügend ist. Ansonsten ist er ordentlich, ebenso die Dämpfung. ...“

    Big Air Bag
  • Black Diamond Mondo

    • Typ: Crashpad

    ohne Endnote – Empfehlung

    „... Performance ist nach wie vor top: Nach 35 Bouldertagen bot die Matte immer noch den gleichen, sehr guten Durchschlagschutz wie am ersten Tag. Dank Fixiergurten an der Unterseite kann die Matte bei Sprüngen in den Falz nicht ‚zusammenklappen‘, auch verrutscht sie dank der ‚gummierten‘ Unterseite nicht. Dämpfung und Handling sind sehr gut. ...“

    Info: Dieses Produkt wurde von klettern in Ausgabe 10-11/2012 (Oktober/November) erneut getestet mit gleicher Bewertung.

    Mondo
  • Cassin Domino

    • Typ: Crashpad

    ohne Endnote

    „Fünf verklebte Lagen recht hochwertiger Schaumstoffe, nur leider sind die geschlossenzelligen Lagen zu dünn geraten. Mit Steinen darunter schlägt ein 65-kg-Boulderer schon aus einem Meter Höhe durch. Die Dämpfung ist dagegen zumindest bei kleinen Stürzen ordentlich, das Handling gut. Außenmaterial und Verarbeitung sind solide ...“

    Info: Dieses Produkt wurde von klettern in Ausgabe 9/2014 erneut getestet mit gleicher Bewertung.

    Domino
  • Chillaz Boulder Air 3.0

    • Typ: Crashpad

    ohne Endnote

    „Perfekte innere Werte: Zwei 4 cm dicke, geschlossenzellige Schaumstoffe und eine 8 cm dicke, selbstaufblasende Luftmatte bringen optimalen Durchschlagschutz und Dämpfung ... Um eine Empfehlung bringt die Matte jedoch ihre Hülle: Bereits nach 15 Bouldertagen riss der Stoff auf der Oberseite an mehreren Stellen neben der Naht aus.“

    Boulder Air 3.0
  • DMM Highball

    • Typ: Crashpad

    ohne Endnote

    „Nun ja, für Highballs ist das Modell nicht gerade geeignet, ansonsten bietet es eine ordentliche Performance. Leider ist der offenzellige Schaumstoff in der Mitte etwas weich, woraus sich Abstriche beim Durchschlagschutz ergeben. Die Dämpfung bei Stürzen aus kleiner und mittlerer Höhe ist gut. ...“

  • Edelrid Dead Point

    • Typ: Crashpad

    ohne Endnote

    „... Bei der vierlagigen Taco-Konstruktion ist eine geschlossenzellige Schicht zweiteilig, um einem Weichwerden im Knick entgegenzuwirken. Doch entsteht dadurch ein Spalt, weshalb der ansonsten gute Durchschlagschutz dort nicht so toll ist. Dämpfung und Tragekomfort sind gut, das Zusammenpacken gestaltet sich jedoch mühsam. ...“

    Dead Point
  • Flashed Ronin

    • Typ: Crashpad

    ohne Endnote – Empfehlung

    „Die Luft macht's. Zwischen zwei geschlossenzelligen Schaumstoffen lassen 432 einzelne Luftkammern bei Stürzen Luft entweichen. Resultat: Der Durchschlagschutz ist sehr gut, die Dämpfung gut. Dank des hervorragenden, verstellbaren Tragesystems trägt sich die Matte trotz ihrer 9,4 kg recht komfortabel, auch das Handling ist gut. ...“

    Ronin
  • Kong Italy Crash Pad

    • Typ: Crashpad

    ohne Endnote

    „... Der Durchschlagschutz ist inakzeptabel, und von Dämpfung kann auch nur bei kleinen Sitzstartplumpsern die Rede sein. Das Tragesystem ist ordentlich, dafür fehlen seitliche Tragegriffe, und die Verschlüsse müssen rückverschlauft werden.“

    Crash Pad
  • Lost Arrow Big Ben

    • Typ: Crashpad

    ohne Endnote

    „An der Dämpfung gibt es nichts auszusetzen. Auch der Durchschlagschutz ist gut, allerdings wurde die Matte nach rund 30 Bouldertagen etwas weicher. Manko der Matte ist ihr Tragesystem: ein Hüftgurt fehlt, die Schulterträger setzen zu eng an, sind sehr weich, schneiden ein und schlackern am Ansatz. ...“

    Big Ben
  • Mad Rock Mad Pad

    • Typ: Crashpad

    ohne Endnote – Preistipp

    „... Der Durchschlagschutz ist gut, die Dämpfung sogar sehr gut, und auch nach rund 25 Bouldertagen waren noch keine Abstriche zu verzeichnen. Das Tragesystem ist spartanisch, für das Gewicht der Matte aber o.k. ...“

    Mad Pad
  • Mammut Soho

    • Typ: Crashpad

    ohne Endnote

    „Mittels Doppelknick lässt sich die Matte zu einem schlanken Dreieck mit Flap verwandeln, das mit den gut konturierten Schulterträgern sehr bequem zu tragen ist ... Das Zusammenpacken ist jedoch mühsam. Die zweilagige, hochwertige Schaumstoffkonstruktion bietet trotz ihrer Dicke guten Durchschlagschutz. ...“

    Soho
  • Metolius Boss Hogg

    • Typ: Crashpad

    ohne Endnote – Empfehlung

    „... Qualität und Abstimmung der Schaumstoffe sorgen für tadellosen Durchschlagschutz und prima Dämpfung. Tragekomfort und Handling sind ebenfalls gut. Auch kommen sehr robuste Außenmaterialien zum Einsatz: dickes Ballistic-Nylon, die runden ‚Ecken‘ sind mit Hypalon verstärkt. Großer Wermutstropfen ist der Preis ...“

    Info: Dieses Produkt wurde von klettern in Ausgabe 9/2014 erneut getestet mit gleicher Bewertung.

    Boss Hogg
  • Millet Low Impact

    • Typ: Crashpad

    ohne Endnote

    „Die dreilagige, verklebte Schaumstoff-Konstruktion ist nicht gut abgestimmt respektive zu dünn, um bei hartem Untergrund ausreichend Durchschlagschutz zu bieten. Auch die Dämpfung, die bei kleinen Hüpfern noch ordentlich ist, kommt bei größeren Stürzen schnell an ihre Grenzen. ...“

    Low Impact
  • Moon Climbing Warrior

    • Typ: Crashpad

    ohne Endnote

    „Leicht und keine wirklichen Schwächen, so lässt sich die Matte mit dem Camouflage-Muster charakterisieren. Die zweilagige Schaumstoffkonstruktion sorgt für eine gute Mischung aus Dämpfung und Durchschlagschutz, nur im Knick ist's etwas weicher. ...“

    Warrior
  • Ocun Paddy Dominator

    • Typ: Crashpad

    ohne Endnote – Empfehlung

    „... Die Dämpfung ist vorzüglich, das Handling gut, und auch der Tragekomfort ist ordentlich. Das LKW-Planen-Material auf der Unterseite ist schmutzabweisend und lässt sich gut reinigen, jedoch rutscht es auch leicht.“

    Info: Dieses Produkt wurde von klettern in Ausgabe 10-11/2012 (Oktober/November) erneut getestet mit gleicher Bewertung.

    Paddy Dominator
  • PAD Bouldering Gear Buffer

    • Typ: Crashpad

    ohne Endnote

    „... Die Dämpfung der Pad-Matte fällt sogar eher etwas hart aus - bei kleinen Stürzen wird wenig Fallenergie absorbiert. Minuspunkte gibt es aber vor allem für das Tragesystem, das für 8,3 kg Eigengewicht - von Zuladung ganz zu schweigen - deutlich zu spartanisch ausfällt. Das Handling ist o.k., nur fehlen Griffe zur schnellen Positionierung ...“

    Buffer
  • Red Chili Grande Pirate

    • Typ: Crashpad

    ohne Endnote

    „Bei 12 cm Dicke überrascht die Matte durch geringes Gewicht. Dieses erreicht sie durch den hohen Anteil (9 cm) an offenzelligem Schaumstoff - was für gute Dämpfung bei nicht allzu großen Stürzen sorgt. Der Durchschlagschutz ließ im Lauf des Tests etwas nach, war aber noch o.k. ...“

    Grande Pirate
  • Revolution Climbing Europe Mission Pad

    • Typ: Crashpad

    ohne Endnote – Empfehlung

    „Das Taco mit der geringsten Einbuße an Durchschlagschutz im Knick - selbst nach längerer geschlossener Lagerung erholte sich der Schaumstoff dort fast vollständig. Die Dämpfung ist sehr gut, nur für Sitzstartplumpser fällt sie etwas hart aus. Tragekomfort inklusive Materialtransport ist dank Flaps gut, ebenso das Handling. ...“

    Mission Pad
  • Snap Climbing Quarter Pounder

    • Typ: Crashpad

    ohne Endnote

    „... Ein sehr harter 3-cm-Schaumstoff plus eine 6 cm dicke offenzellige Schicht sorgen für ordentliche Dämpfung, der Durchschlagschutz ist auch aufgrund der vier 45-Grad-Falze nicht berauschend. Der auf der Oberseite angebrachte, abnehmbare Schultergurt ist o.k., problematisch ist die große Schlinge, in die man bei Stürzen einfädeln kann. ...“

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