RADtouren prüft Fahrradschaltungen (6/2011): „Nabenwahl“

RADtouren - Heft 4/2011

Inhalt

Mr. Zuverlässig auf dem Vormarsch - Getriebenaben erleben aktuell eine Renaissance. Von acht- bis demnächst achtzehngang, von großen Sprüngen bis stufenlos reicht das Spektrum. Wer braucht welches Produkt aus dem vielgängigen Nabenmenü und was leisten die einzelnen Typen? Unsere Kaufberatung klärt auf.

Was wurde getestet?

Getestet wurden sechs Nabenschaltungen für das Fahrrad.

  • Fallbrook Technologies NuVinci N360 CVP

    • Typ: Automatikschaltung, Nabenschaltung

    ohne Endnote

    „Wartungsfreies Konzept mit perfekt zum ‚Antrieb Mensch‘ passender Funktionsweise, einzige Nabe mit Schaltfunktion unter Volllast, Drehgriff dann schwergängiger, Schaltskala entspricht nicht den Sehgewohnheiten, Übersetzungsspektrum recht breit aber etwas zu schwer für Berge, Ausbau Hinterrad einfach. ...“

    NuVinci N360 CVP
  • Pinion P-1 Getriebeschaltung

    • Typ: Tretlagerschaltung

    ohne Endnote

    „Noch nicht serienreifes Getriebe, durch Anforderungen an den Rahmen nicht nachrüstbar, zunächst eher im MTB-Sektor zu haben (ab 2012), laut Herstellerangaben technisch auf Augenhöhe mit Rohloff, jedoch deutlich weiter übersetzt und mit Vorteilen in Bodenfreiheit und bei Wartungsintervallen, Absenkung des Radschwerpunktes zu erwarten. ...“

    P-1 Getriebeschaltung
  • Rohloff Speedhub 500/14 (Modell 2010)

    • Typ: Nabenschaltung

    ohne Endnote

    „Technischer Meilenstein und trotz relativ hohem Preis aktuell erste Wahl in Sachen Funktion auf Fernreisen und unter harten Offroad-Bedingungen, top Wirkungsgrade in allen Gängen trotz teilweise recht rauem Laufgefühl, bietet die kürzeste mögliche Übersetzung am Markt, also die leisesten Gänge, gleichmäßig kleine Gangabstufung. ...“

    Speedhub 500/14 (Modell 2010)
  • Shimano Alfine 11

    • Typ: Nabenschaltung

    ohne Endnote

    „Neuentwicklung, top Lauf- und Schalteigenschaften durch Schrägverzahnung, kürzeste Schaltzeiten, präziser Trigger, kaum hör- oder fühlbar, sportlich übersetzt und bis auf Sprung von 2 auf 1 gleichmäßig abgestuft, Gänge sehr schwer ausgelegt, im Gebirge und/oder mit vollem Gepäck zu schwer. ...“

    Alfine 11
  • Shimano Alfine 8

    • Typ: Komplettgruppe

    ohne Endnote

    „Klassiker ohne Kinderkrankheiten, durch Fettschmierung sehr wartungsarm aber mit Schaltkomforteinbußen bei großer Kälte, Schaltverhalten etwas träge, dafür weich, Gangspektrum ausreichend für welliges Terrain und weniger sportliche Gangart, gute Optionen mit Trigger- oder Drehschalter sowie mit ein oder zwei Kettenblättern, umständlicher Ausbau des Hinterrades. ...“

    Alfine 8
  • SRAM i-Motion 9

    • Typ: Komplettgruppe

    ohne Endnote

    „Nahezu wartungsfreier Leichtläufer, sportlicher ausgelegt als Alfine 8, kleinere gleichmäßigere Schaltschritte mit härterem Gangwechsel, Gangspektrum eher Richtung Geschwindigkeit dafür breiter, Drehschalter sogar zu leichtgängig (Verschaltgefahr), minimal hakelig unter Last, Züge durchgehend gedichtet, Hinterrad ausbauen sowie Einstellen kinderleicht. ...“

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