Beat prüft Audio-Software (6/2011): „Die besten Freeware-Synths“

Beat: Die besten Freeware-Synths (Ausgabe: 7-8/2011) zurück Seite 1 /von 4 weiter

Inhalt

Dank des großen Angebots hochwertiger freier Plug-ins war der Einstieg in die computerbasierte Musikproduktion noch nie so günstig wie heute. Mit einem aktuellen Rechner, einer DAW sowie einer Auswahl an Plug-ins können Sie bereits auf hohem Niveau eigene Produktion bestreiten. Ob Klassiker, Geheimtipps, Arbeitspferde oder Kreativkraftwerke: Beat zeigt, welche Synths, Sampler und Instrumente in keiner Sammlung fehlen sollten.

Was wurde getestet?

Es wurden zwölf VST-Klangerzeuger unabhängig voneinander getestet.

  • acid.milch&honig transistor drums

    • Typ: Plug-in;
    • Betriebssystem: Win;
    • Freeware: Ja

    ohne Endnote

    „... Die ansprechende Bedienoberfläche zeigt sich von der Optik des legendären Drumsynthesizers Rolands TR-808 inspiriert. Statt der zwölf Drum-Module seines Vorbilds bietet der digitale Klopfgeist zehn Slots mit Drum-Samples. Bei jedem Modul können Sie Klangparameter wie die Stimmung, den Lautstärkeverlauf, die Panoramaposition und Lautstärke anpassen. ...“

    transistor drums
  • AudioSpillage Minispillage

    • Typ: Synthesizer-Erweiterung, Plug-in;
    • Betriebssystem: Win;
    • Freeware: Ja

    ohne Endnote

    „... Bereits ein erster Blick auf die aufgeräumte Bedienoberfläche lässt die Leistungsfähigkeit des Plug-ins erahnen. Drei Drum-Pads warten darauf, mit eigenen Sound-Kreationen belegt zu werden. Selbstverständlich ist jeder der drei Klänge über einen individuell einstellbaren MIDI-Notenwert spielbar. ... Das resonanzfähige Multimode-Filter sowie ein Distortion-Effekt mit den Algorithmen Soft Clip und Decimate erlauben ferner massive Klangmanipulationen. ...“

    Minispillage
  • Chris Roberson RA Mowg

    • Typ: Software-Instrument, Plug-in;
    • Betriebssystem: Win;
    • Freeware: Ja

    ohne Endnote

    „... Die Bedienoberfläche des Plugins ist eine wahre Augenweide, wobei sofort auffällt, dass die klassische Struktur des analogen Synthesizers nahezu eins zu eins übernommen wurde: Drei Oszillatoren sorgen für einen kraftvollen Grundklang und das resonanzfähige Tiefpassfilter packt überzeugend zu. Lediglich bei hohen Resonanzwerten kann die Schaltung ihre digitale Herkunft nicht verbergen. ...“

  • discoDSP HighLife

    • Typ: Software-Instrument;
    • Betriebssystem: Linux, Win;
    • Freeware: Ja

    ohne Endnote

    „... Möchte man keine eigenen Samples erstellen, hat man dank der Importfunktion für Soundfont- und AKAI-Programme Zugriff auf ein riesiges Klangangebot.“

    HighLife
  • E-Mu Proteus VX

    • Typ: Sampler;
    • Betriebssystem: Win;
    • Freeware: Ja

    ohne Endnote

    „Proteus VX stellt nicht nur aufgrund der einfachen Bedienbarkeit und der äußerst leistungsfähigen Synthesearchitektur eine echte Empfehlung dar. Vor allem die große Auswahl an ausgezeichnetem Klangmaterial, das eine gute Grundlage für eine Vielzahl von Stilistiken darstellt, zeichnet das virtuelle Instrument aus. Ebenfalls äußerst vorbildlich ist die ausführliche deutschsprachige Bedienungsanleitung.“

  • Ichiro Toda Synth1

    • Typ: Sequenzer / Produktionssoftware;
    • Betriebssystem: Win;
    • Freeware: Ja

    ohne Endnote

    „Bei einem geringen Ressourcenbedarf zeichnet sich Synth1 durch einen klaren, variablen Klangcharakter aus, der an den Clavia Nord Lead erinnert. Dank seiner enormen Flexibilität kann der intuitiv bedienbare Synthesizer sowohl bei klassischen analogen Klängen als auch modernen elektronischen Sounds seine Stärken ausspielen.“

    Synth1
  • Iliadis Euthymia Organ

    • Typ: Software-Instrument;
    • Betriebssystem: Win;
    • Freeware: Ja

    ohne Endnote

    „Auch wenn das letzte Quäntchen klanglicher Authentizität fehlt, macht Euthymia Organ als Lieferant überzeugender Orgelklänge eine gute Figur. Als effektive Ergänzung sind Simulationen eines Rotationslautsprechers und eines Gitarrenverstärkers zu empfehlen. Ein dickes Lob verdienen ferner die intuitive, mit Liebe zum Detail gestaltete Oberfläche sowie die geringe CPU-Last des Instruments.“

    Euthymia Organ
  • Native Instruments Kontakt 4 Player

    • Typ: Plug-in;
    • Freeware: Ja

    ohne Endnote

    „Der Kontakt 4 Player ist eines der wenigen freien Plug-ins, das jeder haben sollte. Mit seinem großen Angebot an ausgezeichnet klingenden Instrumenten liefert er einen soliden Grundstock für eine Vielzahl an Musikrichtungen. Einen weiteren Pluspunkt gibt es für die beliebige Erweiterbarkeit durch Kontakt-Player-Bibliotheken von Drittanbietern und Kontakt-Instrumente.“

    Kontakt 4 Player
  • Ohmforce Symptohm: Melohman

    • Typ: Plug-in;
    • Freeware: Ja

    ohne Endnote

    „... Das Konzept des Klangerzeugers ist einzigartig: So geht es nicht darum, Knöpfchen zu drehen, sondern mithilfe von Key-Switches auf dem MIDI-Keyboard Klangvariationen zu spielen. Neben einem eindrucksvollen Preset-Morphing stehen auch verschiedene andere Betriebsarten zur Auswahl, die z. B. die Beeinflussung der Filterfrequenz oder der LFO-Phase erlauben.“

    Symptohm: Melohman
  • Togu Audio Line TAL-NoiseMaker

    • Typ: Plug-in;
    • Betriebssystem: Mac OS X, Win;
    • Freeware: Ja

    ohne Endnote

    „... Zwei Oszillatoren mit den klassischen Wellenformen und ein Suboszillator sorgen für einen fetten und dank Oszillatorensynchronisation, Puls-, Frequenz- und Ringmodulation sehr vielseitigen Grundklang. Nicht minder variabel präsentiert sich das Multimode-Filter, das mit sieben verschiedenen Modellen aufwartet, darunter ein selbstresonierender Tiefpass sowie ein Kerbfilter. ...“

    TAL-NoiseMaker
  • U-he Audio Triple Cheese

    • Typ: Software-Instrument

    ohne Endnote

    „Triple Cheese profitiert sowohl klanglich als auch optisch von der langjährigen Erfahrung des innovativen Plug-in-Entwicklers Urs Heckmann. Von Sounds, die an akustische Saiten- oder Blasinstrumente erinnern bis zu brachialen Noise-Sounds ist mit dem Synthesizer ein breites Klangspektrum möglich.“

    Triple Cheese
  • Yedey TranceDrive

    • Typ: Plug-in;
    • Betriebssystem: Win;
    • Freeware: Ja

    ohne Endnote

    „... Durch einen Rauschgenerator, Frequenz- und Pulsweitenmodulation sowie Oszillatorensynchronisation wird das Soundspektrum eindrucksvoll erweitert. Für noch mehr Klangfülle sorgt der Unisono-Modus des zweiten Oszillators. ... Sehr durchdacht präsentiert sich auch die Bedienoberfläche des Synthesizers: Da deaktivierte Komponenten ausgegraut werden, erkennt man direkt, welche gerade genutzt werden.“

    TranceDrive

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