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Viele Plug-ins können alles auf einmal und nichts davon überzeugend. Die Tools des Berliner Herstellers Sugar Bytes wollen keine Eier legenden Wollmilchsäue sein, dafür kleine Charakterschweine, wie geschaffen für die moderne Musikproduktion.

Was wurde getestet?

Im Test waren fünf Audio-/Effekt-Plug-ins. Alle Produkte erhielten die Note „sehr gut“.

  • Sugar Bytes Artillery II

    • Typ: Plug-in;
    • Betriebssystem: Win Vista, Mac OS X, Win XP;
    • Freeware: Nein

    2 Sterne („sehr gut“)

    „... Prinzipiell sind alle nur erdenklichen Effektarten am Start. Ob Delay, Hall oder diverse Filter (natürlich auch Vokalfilter), über klassische Modulationseffekte hinzu Spezialisten wie Ringmodulatoren oder einer ausgefuchsten Vinylstop-Simulation. Die Zuordnung zum MIDI-Keyboard geschieht denkbar einfach: oberhalb der Bildschirmklaviatur klicken, durch Ziehen mit der Maus die Größe der Tastaturzone bestimmen und einen Effekt auswählen. Der so gewählte Effekt kann über die Klaviatur aktiviert und durch Modulatoren in jedem seiner Parameter synchron zum Sequenzer bearbeitet werden. ... Um zu verstehen, was Artillery leistet, sollte man unbedingt die Demoversion herunterladen. Ich finde das Teil einfach nur großartig. ...“

    Artillery II
  • Sugar Bytes Robotronic

    • Typ: Plug-in;
    • Betriebssystem: Win Vista, Mac OS X, Win XP;
    • Freeware: Nein

    2 Sterne („sehr gut“)

    „Vocoder in Softwareform existieren nun beileibe nicht so viele wie Effekt-Plug-ins oder Synthesizer. Grundsätzlich gibt es an einen Vocoder auch nicht viele Anforderungen: die Sprachverständlichkeit sollte hoch, der Klang sämig und die Bedienung einfach sein. In diesen Punkten schlägt sich Robotronic wacker. Allerdings klingt er eher in Richtung Daft Punk als zum Beispiel nach Electric Light Orchestra. Der interne Synthesizer verfügt über vier Wellenformen - genug, um den klassischen Vocoderklang nachzuahmen. ...“

    Robotronic
  • Sugar Bytes Unique

    • Typ: Software-Instrument, Plug-in;
    • Betriebssystem: Win Vista, Mac OS X, Win XP;
    • Freeware: Nein

    2 Sterne („sehr gut“)

    „... Eine erste Assoziation bezüglich des Klangcharakters, die mir in den Sinn kam, war Native Instruments Massive. Weit ab dieses Eindrucks bewegt sich Unique spätestens dann, wenn das Filter ins Spiel kommt. Hier warten nämlich nicht nur altbekannte Hoch- und Tiefpassvarianten, sondern eine umfangreiche Vokalfilterbank. Alle Vokale und Umlaute stehen bereit, und mittels gelungener Automation und Spielhilfen kann Unique regelrecht zum Singen gebracht werden. Ein vierfacher ‚Stepsequenzer‘ erlaubt das Wechseln zwischen vier Vokalen, womit Klangfolgen wie AAEI gebildet werden. Oder das Pitchrad des Einspielkeyboards wechselt sanft zwischen zwei Vokalen. Hier öffnen sich neue Horizonte, und mit etwas Übung lassen sich Sounds erzeugen, die an Vokalsynthese erinnern. Da Unique obendrein noch eine vollwertige Modulationsabteilung mit Stepsequenzer, LFO, Hüllkurven und einer XY-Oberfläche bietet, geraten bewegte Klänge oder filmische Effektsounds zum Kinderspiel. ...“

    Unique
  • Sugar Bytes Vogue

    • Typ: Plug-in;
    • Betriebssystem: Win Vista, Mac OS X, Win XP;
    • Freeware: Nein

    2 Sterne („sehr gut“)

    „Vogue wird als Channelstrip beworben, ist aber weitaus mehr als das. Wie schon bei Wow, erwartet einen kein sanfter Klangformer, sondern ein ‚mitten im Gesicht‘ Sound. ... Unter den Punkt ‚mitgedacht‘ fällt die Option, das Filter bei Bedarf nur auf die Effektsektion wirken zu lassen. ... Kommen wir aber zu den Kernfunktionen des Kanalzugs. Das Gate macht seine Sache ok. Bei mir ist es eher deaktiviert. Die Preampsektion verfügt über das wohl kernigste Element: die Overdriveschaltung. Hier wird wirklich angenehm in die Sättigung gefahren, wobei schon alles vor der Zwölf-Uhr-Stellung den Klang dermaßen aufbläst, dass schnell zu viel des Guten ist. ...“

    Vogue
  • Sugar Bytes Wow

    • Typ: Plug-in;
    • Betriebssystem: Win Vista, Mac OS X, Win XP

    2 Sterne („sehr gut“)

    „Bei Wow handelt es sich um ein Multimodefilter. Es beherrscht die Betriebsarten Hochpass, Tiefpass und Bandpass mit jeweils 12 und 24 dB Flankensteilheit. Hinzu gesellen sich Bandsperre und Kammfilter. Als absolute Spezialität kommt ein zuschaltbares Vokalfilter zum Einsatz. ... Als besonders krass erweist sich die Möglichkeit, diese Modulationsquellen beliebig untereinander verschalten zu können. Damit lässt sich von rhythmischer Auflockerung bis zum totalen Chaos alles realisieren. Klanglich spielt Wow nicht unbedingt in der analogen Emulationsecke. Es handelt sich um einen regelrechten Klangmacher: direkt bis hin zu brachial, aber nicht unbedingt kalt. ...“

    Wow

Tests

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