4 Fitnessbänder und 3 Sportuhren: Sport nach Zahlen

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Inhalt

Ein bisschen (mehr) Bewegung tut gut! Fitnessbänder und Sportuhren sollen für mehr Motivation sorgen. Was die aktuellen Geräte taugen, klärt der Test.

Was wurde getestet?

Im Vergleich befanden sich insgesamt 7 Sportzubehöre, darunter 4 Fitnessbänder sowie 3 Sportuhren. Die Produkte erhielten Gesamtwertungen von „gut“ bis „ausreichend“. Testkriterien der Fitnessbänder waren Funktionen, Daten, Motivation und Langzeitmotivation sowie Dauernutzung. Bei den Uhren wurden die Kriterien Funktionen und Smartfunktionen sowie Alltagstauglichkeit und Dauernutzung herangezogen.

Im Vergleichstest:

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4 Fitnessbänder im Vergleichstest

  • 1

    vivofit 3

    Garmin vivofit 3

    • Funktionen: Schlafanalyse, Kalorienverbrauch, Distanzmessung;
    • Sensoren: Schrittzähler, Pulsmesser, Beschleunigungssensor;
    • GPS: Ja;
    • Typ: Armband;
    • Geräteschutz: Wasserdicht;
    • Gewicht: 26 g

    „gut“ (2,13) – Test-Sieger

    „Das Vivofit 3 hat eine Batterie, die laut Garmin ein Jahr hält und austauschbar ist. Sehr gut: Das Band merkt selbst, ob Sie laufen oder etwa Rad fahren – und honoriert das entsprechend. Das etwas kleine Display zeigt alle nötigen Daten, um die mit der Smartphone-App zu synchronisieren, ist jedoch ein Knopfdruck nötig.“

  • 2

    Alta

    Fitbit Alta

    • Funktionen: Vibrationsalarm, Schlafanalyse, Kalorienverbrauch, Distanzmessung;
    • Sensoren: Schrittzähler;
    • GPS: Nein;
    • Typ: Armband;
    • Geräteschutz: Spritzwasserschutz

    „befriedigend“ (2,65)

    „Das Fitbit Alta passt auch zum kleinen Schwarzen – oder zum Sakko. Nicht gut: Im Test öffnete sich der Verschluss unbemerkt. Die Messungen waren nicht sehr genau, das Band unterschied aber richtig zwischen Gehen, Laufen und anderen Aktivitäten. Die kleine Anzeige leuchtet nur nach einem kurzen Klopfen.“

  • 3

    Band

    Under Armour Band

    • Funktionen: Automatische (In-)Aktivitätsaufzeichnung, Wecker, Stoppuhr, Smartphone-Benachrichtigungen, Uhrzeit, Vibrationsalarm, Schlafanalyse, Kalorienverbrauch;
    • Sensoren: Schrittzähler, Pulsmesser;
    • Typ: Armband;
    • Geräteschutz: Spritzwasserschutz

    „befriedigend“ (2,71)

    „Das angenehm weiche UA Band ist kratzempfindlich, die Anzeige klein und recht dunkel. Pluspunkte: die gelungene App sowie der optische Pulsmesser. Der ist laut UA aber nur für Ruhepulsmessungen geeignet – beim Sport misst er zu ungenau. Nervig: die tägliche Mail von Under Armour im E-Mail-Postfach.“

  • 4

    Go

    Withings Go

    • Funktionen: Uhrzeit, Schlafanalyse, Kalorienverbrauch;
    • Sensoren: Schrittzähler;
    • Typ: Armband, Clip;
    • Geräteschutz: Wasserdicht

    „befriedigend“ (2,94) – Preis-Leistungs-Sieger

    „Das Withings Go-Band wirkt ein bisschen billig. Das minimalistische E-Ink-Display steckt in einem Plastikband oder wahlweise in einem Gürtelclip. Es zeigt in einer Art umlaufender Tortengrafik, wie nah der Nutzer seinem Schritteziel ist. Die Uhrzeit gibt's nur analog und auf Knopfdruck. Die Batterie im Chip hält bis zu acht Monate.“

3 Sportuhren im Vergleichstest

  • 1

    Ambit3 Sport (HR)

    Suunto Ambit3 Sport (HR)

    • Stromversorgung: Fest verbauter Akku;
    • Touchscreen: Nein;
    • Herzfrequenzmesser: Ja;
    • GPS-Navigation: Ja;
    • Wasserdicht: Ja

    „gut“ (2,01) – Test-Sieger

    „Die Suunto Ambit3 Sport HR ist schon zwei Jahre auf dem Markt. Sie ist ganz auf Sport eingestellt, hat also keinen Schrittzähler, und der Schlaftracker dient nur der Bewertung des Erholungszustands. Super: die Trainingspläne. Ein GPS ist eingebaut, der Pulsmesser steckt im Bluetooth-Gurt. Super: Man kann Apps für die Uhr selbst programmieren.“

    Info: Dieses Produkt wurde von Computer Bild in Ausgabe 24/2016 erneut getestet mit gleicher Bewertung.

  • 2

    vivoactive HR

    Garmin vivoactive HR

    • Wasserdicht: Ja;
    • Touchscreen: Ja;
    • Pulsmesser: Ja;
    • Kompatibel zu Android: Ja;
    • Kompatibel zu iPhones: Ja;
    • GPS: Ja

    „befriedigend“ (2,57)

    „Die Vivoactive HR ist für eine Sportuhr fast zierlich. Sie hat ein Touch-Display, das auch ohne Beleuchtung gut ablesbar ist. Den Puls misst sie mit einem optischen Sensor und Strecken per GPS. Mankos: Die Uhr kann weder Trainingspläne noch Intervalltraining. Sie ist nicht Triathlon-tauglich, obwohl sie Radfahren, Laufen und Schwimmen misst.“

  • 3

    Wave

    iHealth Wave

    • Funktionen: Automatische Sporterkennung, Wecker, Uhrzeit, Vibrationsalarm, Schlafanalyse, Kalorienverbrauch, Distanzmessung;
    • Sensoren: Schrittzähler;
    • Typ: Armband;
    • Geräteschutz: Wasserdicht

    „ausreichend“ (3,62)

    „Die iHealth Wave ist sehr einfach gestrickt. Schritte zählen, Schwimmen, Schlafen – viel mehr gibt's bei der Uhr mit dem stark spiegelnden Display nicht. Sie misst recht genau die Schwimmzüge und unterscheidet sogar drei Schwimmstile, aber detaillierte Auswertungen über das Training gibt es nicht.“

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