Office-Anwendungen Büro-Software
Der Begriff Office-Anwendungen ist sehr allgemein und umfassend, dass man die Liste der Programme sehr lang gestalten könnte. Jedoch haben große Distributoren wie Microsoft und Oracle die Vielzahl der Anwendungen in so genannten Suiten gebündelt, um die Bedürfnisse der alltäglichen Büro-Arbeit zu befriedigen. Aktuelle Versionen sind momentan MS Office 2010 und OpenOffice 3.2, die alles Wichtige in einem Paket vereinen. Der große Unterschied zwischen beiden einfach: MS Office ist sehr teuer und OpenOffice ist generell kostenlos.
Kostenloses muss nicht schlecht sein, auch wenn viele User das immer noch tief im Bewusstsein verwurzelt haben. OpenOffice, jüngst von Sun zu Oracle umgezogen, ist seit vielen Jahren auf der PC-Welt heimisch und wird kontinuierlich weiterentwickelt – die Sprungphasen sind mit einigen Monaten relativ kurz, bereinigen nicht Bugs sondern ändern auch die Handhabung gelegentlich. Während Microsoft sich mindestens drei bis vier Jahre Zeit nimmt, um ein Produkt wie die Office-Suite zu überarbeiten. Einzelprodukte wie Textverarbeitung oder Tabellenkalkulation lassen sich inzwischen nicht mehr einzeln kaufen. Jedoch bietet Microsoft seit geraumer Zeit die sehr preisgünstigen 3er-Lizenzen vom Home/Student-Office für Privatanwender um 75 Euro an. Dieser Version fehlt lediglich das große Outlook und die Access-Datenbank, welche auch in der Mittelklasse der SBE (SmallBusinessEdition) für rund 200 Euro fehlt. Außerhalb der Windows-Welt sieht es natürlich viel bunter aus und man bekommt für kleines Geld oder kostenlos die schönsten Office-Anwendungen – hier sind Linux und Mac OS deutlich im Vorteil. Durch Adobes PDF (portable document format) Dateien haben sich immer mehr User an diese augenfreundliche Darstellung gewöhnt und nutzen gerne PDF-Tools, um solche Dateien zu bearbeiten und selbst herzustellen. Nie war der Markt so stark mit guten Programmen gefüllt, die weit weniger kosten als eine Microsoft-Lösung und ebenso leistungsfähig sind. Firmen sind jedoch manchmal aus Kompatibilitätsgründen gezwungen, die großen Office-Pakete zu kaufen.



















