Asus bietet die GTX650 in zwei Taktvarianten an und verwendet bei beiden Modellen die hervorragende DirectCU-Kühlung, die auch bei Übertaktung für einen sicheren Betrieb sorgen kann. Wer sich also traut, mit einem einfachen Tool die Taktfrequenz des Grafikkerns selbst zu erhöhen, kann sich die 30 EUR Mehrkosten sparen. So ist die Normalversion bei amazon bereits für rund 120 EUR erhältlich und eröffnet neue Möglichkeiten.
Kartendesign
Schaut man sich die Konkurrenzmodelle an, so sind die rund 10 EUR mehr für die ausgezeichnete Kühlung gerechtfertigt. Der Hersteller nutzt eine etwas längere Platine als Basis und mit dem Kühlaufbau kommt die Grafikkarte auf eine Gesamtlänge von 254 Millimetern und belegt dabei zwei Slots. Unter der Kunststoffhaube mit dem 80 Millimeter großen Lüfter findet man die obligatorische DirectCU-Kühlung mit ihrer Kupferplatte und den beiden Heatpipes, die die Abwärme zu den Alu-Lamellen weiterleitet. Die Kühleffizienz ist deutlich besser als beim Referenzmodell und die geringe Lautstärke des Lüfters schon aus anderen Modellen bekannt. Auch wenn die Karte nur maximal 65 Watt verbraucht, ist eine zusätzliche Stromversorgung mit einem 6-Pin-stecker erforderlich. Auf dem großen Slotblech sind zwei DVI-Ports, ein analoger VGA-Anschluss und ein digitaler HDMI-Port angeordnet.
Standardtakt und OverClocking
Wie bei allen GK107-Grafikchips ist auch hier kein Boost- oder Turbo-Modus des Grafikkerns möglich. Direkt aus der Verpackung entspricht die Taktfrequenz dem Referenzmodell und leistet 1.058 MHz. Schaut man sich das Asus-Angebot genauer an, entdeckt das TOP-Modell mit identischer Ausstattung und einem Takt von 1.215 MHz. Selbst beim GDDR5-Speicher wurde noch ein wenig zugelegt, damit dieser 1.275 MHz (5.100 MHz QDR) erreicht. Somit bietet sich die Option an, selbst Hand anzulegen und die Werksfrequenz zu erhöhen.
04.10.2012




























