Einschätzung unserer Autoren
Vu+ Uno
Mehr Flexibilität
Der Wechsel ist dabei alles andere als kompliziert. Nachdem der Receiver vom Netz genommen wurde, müssen die Tuner einfach ausgetauscht werden. Beim Neustart wird die neue Empfangsvariante sofort erkannt. Zur Verfügung stehen eine Kombination aus DVB-C und DVB-T und ein DVB-S2-Tuner. Letzterer kann laut Digital fernsehen DiSEqC-1.0-, -1.1-, -1.2- und USALS-Anlagen steuern. Ist eine Festplatte integriert, sind bis zu vier parallel laufende Aufnahmen möglich, die uncodiert abgespeichert werden. Eine Bild-in-Bild-Funktion ist ebenfalls vorhanden, die jeweils zwei SDTV- und HDTV-Kanäle parallel darstellt. Auch für das Hochrechnen von SDTV-Material eignet sich die Box. Der Wechsel zwischen HD-Sendern soll bei rund 1,5 Sekunden liegen. Dies ermöglicht ein leistungsstarker 400-Megahertz-Prozessor, durch den sich bei eingebauter Festplatte zusätzlich Datenträger über eSATA oder USB nutzen lassen. Mit HDMI, CI und Kartenleser bietet der Receiver weitere wichtige Anschlüsse.
Der VU+ Uno dürfte mit seinem Wechseltuner viele Nutzer ansprechen und dank des flotten Prozessors muss man sich auch nicht mit langen Umschaltzeiten herumplagen. Wie viel VU+ letztlich für sein neues Modell verlangt, ist noch nicht bekannt.



