Beim LCD-Fernseher 32XV743G hat Toshiba – im Gegensatz zu den Geräten der XV733G-Serie – nicht nur einen DVB-T- und einen DVB-C-Tuner, sondern obendrein einen HDTV-fähigen DVB-S2-Tuner integriert.
Bis auf den DVB-S2-Tuner hat sich nichts verändert: Für PayTV-Angebote hält das Modell einen CI-Plus-Schacht bereit, in den man ein optionales CAM-Modul und die Smartcard des Anbieters platziert. Hochauflösende Zuspieler finden über vier HDMI 1.4-Eingänge mit HDCP-Unterstützung beziehungsweise per Komponente mit einer Auflösung von bis zu 1080i Anschluss zum Toshiba. SD-Signale nimmt der Fernseher per Composite-Video, über zwei Scart-Buchsen oder einen VGA-Anschluss entgegen. Außerdem hat man dem Gerät zwei USB-Schnittstellen für die Wiedergabe von JPEG-Fotos, MP3-Musik und DivX (HD)-Videos spendiert. JPEG-Fotos, allerdings keine Video- oder Musikdateien, lassen sich auch über den Kartenleser abspielen, der SDHC-Karten mit bis zu 32 Gigabyte unterstützt. Dank DLNA-fähiger Ethernet-Buchse hat man Zugriff auf freigegebene Ordner im Heimnetz, außerdem bringt dieser Anschluss diverse Online-Dienste auf den Bildschirm. Wer kein Netzwerkkabel vom Fernseher zum Router verlegen will, kann das Gerät mit einem optionalen WLAN-USB-Adapter drahtlos ins Netz einbinden. In Sachen Wiedergabequalität darf man sich unter anderem auf eine sichtbare Diagonale von 32 Zoll (81 Zentimeter), auf die volle HD-Auflösung von derzeit 1920 x 1080 Pixeln, auf eine Bildwiederholrate von 100 Hertz und auf eine Reaktionszeit von fünf Millisekunden freuen. Für den Ton sind zwei Lautsprecher zuständig, die mit einer Ausgangsleistung von jeweils zehn Watt belastet werden. Sollt das nicht reichen, stehen analoge Cinch-Ausgänge, ein optischer Digitalausgang, ein Kopfhöreranschluss und ein Subwooferausgang bereit.
Sinn macht der integrierte DVB-S2-Tuner definitiv, denn in Deutschland empfangen knapp 43 Prozent aller Haushalte ihr TV-Programm via Satellit. Wer noch keinen entsprechenden Receiver besitzt, bekommt den 32XV743G bei amazon für 735 Euro. Für alle anderen könnten der mittlerweile mit 430 Euro gelistete 32XV733G oder der bereits getestete 37XV733G interessant sein.
06.08.2010





























