17 aktuelle 32-Zoll-Fernseher ausgewertet
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Ratgeber

Ratgeber zu 32-Zoll-Fernseher

Fernseher mit 32 Zoll

Eigenschaften von 32-Zoll-Fernsehern auf einen Blick:

Plus:

  • Alltagstaugliches Bild
  • Meist guter Smart-TV-Auftritt
  • Alle wichtigen Tuner an Bord

Minus:

  • Dünner Sound
  • Häufig wenige Anschlüsse
  • Mäßige Performance

Bild & Ton von 32-Zoll-TVs im Test: Passable Schärfe, magerer Klang

Unsere Auswertung zeigt: Das Bild im 32-Zoll-Bereich ist tendenziell schlechter als bei größeren Modellen mit 40, 50 oder 55 Zoll. Kaum überraschend angesichts der Preise (150 bis 350 Euro). Interessant ist jedoch, wie stark die Urteile der Nutzer und Fachmagazine teilweise voneinander abweichen. Während Ersteren häufig die Schärfe der Darstellung gefällt, sehen Experten Defizite bei schnellen Bildfolgen und der Farbqualität. Auch an stabilen Blickwinkeln hapert es. Letztlich entscheiden Deine Ansprüche: Fürs normale TV-Programm oder als Zweitgerät reicht ein 32-Zöller, für echtes Heimkinofeeling reicht es nicht.

Noch enger wird es beim Ton. Da die Geräte meist klein und schlank sind und zudem keinen Subwoofer besitzen, ist der Sound dünn und bassarm. Auch höhere Lautstärken sind selten drin – negative Folge aus der mauen Belastbarkeit von maximal 20 Watt. Immerhin: Aktuelle 32-Zoll-TVs bieten zumindest einige Optionen zur Tonanpassung. So kannst Du fast immer Dialoge stärken, auch Regler für Balance und Frequenzbereiche sind oft an Bord.


Ausstattung im Vergleich: Die Basics sind an Bord

Die Anschluss-Auswahl entspricht ebenfalls dem Preisniveau. Gerade im HDMI- und USB-Bereich setzen Hersteller gerne den Rotstift an – mehr als zwei Eingänge bzw. eine Buchse für Speichersticks sind eher die Ausnahme. Normale Ansprüche erfüllt dafür der Smart-TV-Auftritt. Apps für Amazon, Netflix und Co. findet man ebenso wie die wichtigsten TV-Mediatheken oder einen Browser zum Surfen, seltener sind Tools wie Gestensteuerung oder die SAT-IP-Einbindung.

Abzüge gibt es für die „Soft Skills“: Nutzer ärgern sich zum Beispiel häufig über träge App-Starts und instabile Netzwerk-Streams – ein klarer Nachteil. Größere und teurere Fernseher schneiden hier fast immer besser ab. Standard sind schließlich Empfänger für Antenne (DVB-T2-HD), Kabel (DVB-C) und Satellit (DVB-S2), zumindest in Einzelausführung. Bedeutet: Du kannst alle gängigen Übertragungswege anzapfen, bist bei Programmaufnahmen aber nicht allzu flexibel.

Handhabung: Keine Frage der Größe

Weniger von der Größe als vom Betriebssystems hängen schließlich Aufbau und Logik der Bedienmenüs sowie die Organisation der Sendersortierung ab. Qualitätsaussagen sind deshalb schwer bis unmöglich. Was dem einen gefällt, missfällt dem anderen – letztlich bleibt das Ganze Geschmackssache. Auffällig ist jedoch: Verglichen mit größeren Geräten ist zumindest die Performance überschaubar. Der meist schwächere Prozessor schlägt sich in trägen Reaktionszeiten nieder, etwa wenn Du Menüs durchblätterst, Einstellungen anpasst, Sender sortierst oder durch die Programmliste zappst. Abgerundet wird das Paket schließlich meist von einer zweckmäßigen Standard-Fernbedienung. Sprich: Smarte Exemplare mit Laserpointer liegen selten im Lieferpaket.